署名活動についてのお知らせSchützen wir den alten Wald am Stahlnhainer Hang für unsere Sicherheit und die Natur!Dringender Aufruf an Stadt und Förster wegen FFH-Gebiet
Alexandra EppensteinNeu-Anspach, ドイツ
2024/02/26

Hallo zusammen,

wenn jemand glaubt, es gäbe schon ein offizielles Ergebnis zur Petition, muss ich leider enttäuschen: Bis jetzt habe ich noch nichts gelesen/gehört...

Ich habe deshalb heute eine E-Mail an die Stadt geschickt, um mal ein bisschen Dampf zu machen (Inhalt s. u.).

Insbesondere habe ich verdeutlicht, dass es mir weniger um die Prüfung der Petition als solches geht, sondern dass der Inhalt entsprechend von den Zuständigen wahrgenommen wird.

Weiterhin habe ich darauf hingewiesen, dass das FFH-Gebiet (oberhalb des Waldes aus der Petition) nicht mehr befahren werden soll und die Ränder an den Wegen nicht mehr ausgebaggert werden dürfen, da hier schon Amphibien abgelaicht haben.

Eine Kopie der Mail habe ich auch an das Wasser- und Bodenamt sowie die Untere Naturschutzbehörde geschickt. 

Schauen wir mal...

Ein herzliches Dankeschön geht noch einmal an alle Unterstützer raus und auch an diejenigen, die jetzt noch unterschreiben und teilen; ein starkes Interesse ist auch jetzt noch von Nutzen!

Hier der E-Mail-Inhalt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich aus der Empfangsbestätigung meiner Petition erfahren habe, wurde am 20.02.2024 meine Petition geprüft.

Leider ist mir das Ergebnis hierzu noch nicht mitgeteilt worden. Letzten Endes ist dies aber auch nicht entscheidend für mich. 

Viel wichtiger wäre es, wenn der Inhalt der Petition – nämlich der Erhalt des letzten verbliebenen zusammenhängenden Stückes alten Buchen- und Mischwaldes – umgesetzt würde.

Es wurden bisher ja immer nur wirtschaftliche Gründe für die Holzernte ins Feld geführt. Dies ist meiner Ansicht nach aber viel zu kurz gesprungen und die Folgekosten werden den kurzfristigen Gewinn schnell wieder auffressen. Stattdessen sollte man vielleicht einmal über Alternativen wie z. B. CO2-Zertifikate oder Ersatz- bzw. Ausgleichsflächen nachdenken. 

Ich meine da z. B. die Stromtrassenplanung der Firma Amprion, die ja hohe Wellen schlägt. Unser Waldband könnte da ein wertvolles Mittel darstellen, um einen Bau in unserer Nähe zu vermeiden und Firmen ebenjene Zertifikate zu vermarkten, die langfristig sicher mehr Gewinn sowohl ökonomisch als auch ökologisch einbringen.

Da ich auch Anfang d. J. nicht feststellen konnte, dass unsere Forstbehörde besonders nachhaltig mit dem Wald bzw. dem Waldboden umgeht, ist ein strenger Schutz des verbliebenen intakten Waldes mit Herausnahme aus der Nutzung sowieso zwingend geboten, wenn man „klimaangepasstes Waldmanagement“ wirklich ernst meint.  

Vor allem aber sollte der Bereich um die Erlenbachquelle nicht mehr befahren werden bzw. keine Gräben an den Wegseiten ausgebaggert werden: 

Dort wurde bereits gelaicht. Um welche Amphibien es sich handelt, kann ich nicht bestimmen, aber nachdem dieser Gewässerbereich schon im letzten Jahr mit schwerem Gerät durchfahren wurde, sollte dies nunmehr unbedingt vermieden werden. Schon deshalb, weil sich eine (mindestens) dritte Befahrung mit schwerem Gerät in unmittelbarer Nähe zum FFH-Gebiet wohl nicht gebietet, ebenso wie ein Ausbaggern von dortigen Tümpeln.

Seien Sie gewiss, dass ich meine Beobachtungen weiterführen und auch melden werde, selbst wenn Sie es nicht für würdig halten, mir zu antworten. Den von Ihnen so viel beschworenen Bürgerdialog kann ich – bis auf eine von mir sehr geschätzte Ausnahme – nicht feststellen. 

Einstweilen hoffe ich, dass mein Ersuchen auf fruchtbaren Boden fällt und verbleibe 

mit freundlichen Grüßen  ..."

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