

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Unterstützer*innen,
´Sagt mit uns NEIN! zur Bundeswehrtram!´ schlägt überregional in den Medien viele Wellen, seit vor einer Woche drei unserer Kollegen die MVG als Arbeitgeber offiziell davon in Kenntnis gesetzt haben, dass sie sich in Zukunft aus Gewissensgründen außer Stande sehen, die Bundeswehrtram noch weiter durch München zu fahren.
Ausführlich berichtete die Abendschau über unsere Fahrverweigerung aus Gewissensgründen, auf der Internetseite des BR sind wir unter der Überschrift ´Bundeswehrwerbung sei Kriegsdienst – Tramfahrer verweigern Arbeit´ präsent; da fühlen wir uns sehr gut verstanden. Überregional machte der Artikel im nd-aktuell Eindruck, in dem insbesondere betont wird, dass unsere Kampagne zur Verweigerung ein ausdrücklicher Protest gegen Bundeswehrwerbung und gegen die Rekrutierung Minderjähriger ist. Und die junge welt interessierte sich im Interview insbesondere dafür, dass es mittlerweile auch immer mehr Fahrgäste gibt, die in dieser Tram nicht mitfahren wollen. In Österreich wird unser Widerstand in der Zeitung der Arbeit unter der Überschrift ´Münchner Tramfahrer wollen keine Züge mit Militärpropaganda fahren´ sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen und unsere Petition beworben – danke an die Österreichischen Kolleg*innen dafür.
Am 06. Februar haben wir es dann bis in den Pressenewsticker der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geschafft, in dem 24/24 überregional eine ´Auswahl von rund 20 Top-News´ für die journalistische Arbeit zur Verfügung gestellt werden – mehr öffentliche Aufmerksamkeit geht kaum. Auf Basis dieser dpa-Meldung berichteten dann: Augsburger Allgemeine, ZEIT-online, OE24, ntv Bayern, STERN.de, Passauer Neue Presse, KURIER und viele weitere regionale und überregionale Zeitungen.
Besonders freuen wir uns auch darüber, dass wir nicht alleine stehen. Mit unserer Aktion stehen wir Schulter an Schulter und solidarisch mit der Kampagne der Gewerkschaft GEW gegen das Bayerische Militarisierungs-Schulgesetz, verharmlosend ´Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern´ genannt… Und auch der Zusammenhang mit weiteren Aktionen zum Verbot von Bundeswehrwerbung im Öffentlichen Raum wird mittlerweile viel, ausführlich und wahrnehmbar diskutiert, zum Beispiel im tagesschau-podcast ´15 Minuten (ab Minute 06:26).
Darüber hinaus wird wahrgenommen, dass unser Kampf gegen die Militarisierung des Öffentlichen Raums und unserer Gesellschaft tatsächlich eine Bedeutung hat; es eben nicht egal ist, ob wir uns wehren und Widerstand leisten; dass wir tatsächlich etwas bewegen können: ´Ohne Werbung kein Nachwuchs: Warum ein Werbeverbot der Bundeswehr massiv schadet´ - so leitartikelt der FOCUS. Und FOCUS online weist darauf hin: ´Bundeswehr fehlen Zehntausende Soldaten´.
Noch Fragen?!
Meldet Euch gerne, wenn Ihr Unterstützung für Ort in Euren Betriebsgruppen braucht; unter: info@sagtnein.org
´Da Kriege im Geist der Menschen entstehen,
müssen auch die Bollwerke des Friedens im Geist der Menschen errichtet werden.´
Verfassung der UNESCO, Präambel
Initiativgruppe
´Sagt mit uns NEIN! zur Bundeswehrtram´