Sprockhövel zum Sicheren Hafen!

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Wir, die Flüchtlingshilfe Sprockhövel, in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel, der Ev. Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede, dem IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel und dem Kinderschutzbund Hattingen/Sprockhövel e.V. fordern die neue Bürgermeisterin Sabine Noll sowie den neu gewählten Rat der Stadt Sprockhövel auf, Sprockhövel zum „Sicheren Hafen“ zu erklären und sich dem Bündnis „SEEBRÜCKE“ anzuschließen. Menschen auf der Flucht sollen in Sprockhövel einen Ort zum Ankommen finden - einen „Sicheren Hafen“.

Weil die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht wird und politisches Kalkül und Machtspiele auf europäischer Bühne vorherrschen, müssen wir tätig werden – und zwar umgehend, denn es geht um Menschenleben.

Daher fordern wir die Stadt Sprockhövel auf, sich für ein sicheres Ankommen und neue rechtliche Rahmenbedingungen für Menschen auf der Flucht einzusetzen – genau wie 175 weitere Städte in Deutschland!

Wir erwarten, dass die Stadt Sprockhövel

  1. öffentlich ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht, der Seenotrettung und den Zielen der SEEBRÜCKE erklärt sowie sich für sichere Fluchtwege und die Unterstützung der Seenotrettung einsetzt,
  2. zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden sich für die schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unterbringung von Menschen auf der Flucht, z. B. aus Seenotrettung oder Flüchtlingslagern wie Moria, einsetzt und selbst zusätzliche Plätze bereitstellt,
  3. ein gutes und sicheres Leben in der Kommune gewährleistet und alle notwendigen Ressourcen für eine menschenwürdige Versorgung, insbesondere in den Bereichen Wohnen, medizinische Versorgung und Bildung sowie gesellschaftliche Teilhabe zur Verfügung stellt,
  4. alle unternommenen Handlungen stets öffentlich transparent macht.