S-Bahn Berlin -BVG Monopol brechen: Für fairen Wettbewerb im Berliner Nahverkehr


S-Bahn Berlin -BVG Monopol brechen: Für fairen Wettbewerb im Berliner Nahverkehr
Das Problem
Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist für Millionen Menschen unverzichtbar – er verbindet Wohnorte mit Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Kulturstätten und sozialem Leben. Doch wer regelmäßig mit der S-Bahn Berlin und BVG (Berliner Verkehrsbetriebe – AöR) unterwegs ist, erlebt zu oft Überfüllung, chaotische Organisation, mangelnde Kommunikation und ein bedenkliches Maß an Gleichgültigkeit gegenüber Fahrgästen.
Ein besonders eklatanter Vorfall ereignete sich am [Datum], als bei einem angekündigten Ersatzverkehr zwischen S Grünau und S Baumschulenweg nur ein einziger überfüllter Bus eingesetzt wurde, während hunderte Fahrgäste an der Haltestelle ausharren mussten – viele von ihnen über 20 Minuten, ohne Information, ohne Personal vor Ort, ohne Alternative. Ich selbst erlitt durch die Enge und Hitze im Bus gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Dies ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines Systems, das sich aus Verantwortung zieht – weil es sich auf seine Monopolstellung verlassen kann.
📉 Ein Monopol ohne Kontrolle
Die S-Bahn Berlin und BVG agieren als faktischer Monopolanbieter des Berliner Nahverkehrs. Es gibt keine echte Alternative für Fahrgäste, die auf Bus und Bahn angewiesen sind – weder im Preismodell noch im Angebot. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Großstädten gibt es keinen Wettbewerb, keine Kontrolle durch unabhängige Stellen, keine Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit – obwohl es sich um eine öffentlich finanzierte Leistung handelt.
Diese Monopolstellung führt zu einem gefährlichen Automatismus:
- Keine Leistungsverbesserung trotz wachsender Fahrgastzahlen
- Keine Konsequenzen bei Fehlverhalten oder organisatorischen Missständen
- Kein echter Anreiz, die Servicequalität zu steigern
- Keine Berücksichtigung der Fahrgastinteressen bei operativen Entscheidungen
Wenn sich die S-Bahn Berlin und BVG auf Verspätungen, überfüllte Busse und mangelnden Ersatzverkehr nur mit dem Verweis auf „logistische Schwierigkeiten“ herausreden kann, während Fahrgäste körperlich leiden oder Termine verpassen, läuft etwas grundlegend falsch.
⚖️ Europäisches Wettbewerbsrecht – ignoriert?
Laut der EU-Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste sollen öffentliche Verkehrsleistungen nach transparenten und wettbewerbsorientierten Verfahren vergeben werden, um Qualität und Effizienz zu fördern.
Genau das geschieht in Berlin nicht.
Die Nahverkehrsleistung wird regelmäßig durch Direktvergabe an die S-Bahn Berlin und BVG erteilt ohne Alternativen.
Was viele nicht wissen: Andere Städte wie London, Stockholm oder Warschau haben bereits funktionierende Mehranbieter-Modelle im ÖPNV etabliert – mit klar definierten Qualitätsstandards, einer echten Auswahl für Fahrgäste und Anreizen für kontinuierliche Verbesserung.
🤝 Wir brauchen ein faires, modernes Nahverkehrssystem
Diese Petition fordert daher:
- Transparenz in der Vergabe von Verkehrsleistungen – kein Freifahrtschein für die S-Bahn Berlin und BVG ohne Ausschreibung.
- Öffnung des Markts für zusätzliche Anbieter – z. B. private oder kommunale Betreiber nach Qualitätskriterien.
- Einführung von Mindeststandards für Fahrgastsicherheit, Kommunikation und Notfallmanagement.
- Unabhängige Fahrgastbeiräte mit Vetorecht bei Serviceverschlechterungen.
- Recht auf Entschädigung bei groben Pflichtverletzungen im Betrieb.
- Es geht nicht um Privatisierung, sondern um faire Vergabe, Qualitätssicherung und echten Kundenschutz.
🗣️ Warum jetzt?
Berlin steht vor großen Herausforderungen: wachsende Einwohnerzahlen, Klimakrise, hohe Anforderungen an urbane Mobilität. Ein leistungsfähiger, sicherer und bürgernaher ÖPNV ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für soziale Teilhabe, Umweltschutz und Wirtschaftskraft.
Doch das aktuelle System zeigt: Ein Monopol bremst diese Entwicklung aus. Es fehlt an Innovationskraft, Kundenfokus und Reaktionsschnelligkeit. Und solange die S-Bahn Berlin und BVG keine Konkurrenz fürchten muss, wird sich daran kaum etwas ändern.
📣 Zeit zu handeln
Diese Petition ist wichtig, weil sie den Finger in die Wunde legt – und weil sie eine Debatte anstoßen kann, die längst überfällig ist: Wem gehört der Nahverkehr in Berlin wirklich – einem trägen Monopol oder den Menschen, die ihn täglich nutzen?
Lassen wir nicht zu, dass gesundheitliche Risiken, Organisationsversagen und Gleichgültigkeit zum neuen Normal werden.
Wir fordern eine faire, menschenwürdige und zukunftsfähige Neuaufstellung des Nahverkehrs in Berlin.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen.
Für Gerechtigkeit im Nahverkehr. Für Sicherheit. Für Wahlfreiheit. Für Veränderung.
1
Das Problem
Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist für Millionen Menschen unverzichtbar – er verbindet Wohnorte mit Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Kulturstätten und sozialem Leben. Doch wer regelmäßig mit der S-Bahn Berlin und BVG (Berliner Verkehrsbetriebe – AöR) unterwegs ist, erlebt zu oft Überfüllung, chaotische Organisation, mangelnde Kommunikation und ein bedenkliches Maß an Gleichgültigkeit gegenüber Fahrgästen.
Ein besonders eklatanter Vorfall ereignete sich am [Datum], als bei einem angekündigten Ersatzverkehr zwischen S Grünau und S Baumschulenweg nur ein einziger überfüllter Bus eingesetzt wurde, während hunderte Fahrgäste an der Haltestelle ausharren mussten – viele von ihnen über 20 Minuten, ohne Information, ohne Personal vor Ort, ohne Alternative. Ich selbst erlitt durch die Enge und Hitze im Bus gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Dies ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines Systems, das sich aus Verantwortung zieht – weil es sich auf seine Monopolstellung verlassen kann.
📉 Ein Monopol ohne Kontrolle
Die S-Bahn Berlin und BVG agieren als faktischer Monopolanbieter des Berliner Nahverkehrs. Es gibt keine echte Alternative für Fahrgäste, die auf Bus und Bahn angewiesen sind – weder im Preismodell noch im Angebot. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Großstädten gibt es keinen Wettbewerb, keine Kontrolle durch unabhängige Stellen, keine Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit – obwohl es sich um eine öffentlich finanzierte Leistung handelt.
Diese Monopolstellung führt zu einem gefährlichen Automatismus:
- Keine Leistungsverbesserung trotz wachsender Fahrgastzahlen
- Keine Konsequenzen bei Fehlverhalten oder organisatorischen Missständen
- Kein echter Anreiz, die Servicequalität zu steigern
- Keine Berücksichtigung der Fahrgastinteressen bei operativen Entscheidungen
Wenn sich die S-Bahn Berlin und BVG auf Verspätungen, überfüllte Busse und mangelnden Ersatzverkehr nur mit dem Verweis auf „logistische Schwierigkeiten“ herausreden kann, während Fahrgäste körperlich leiden oder Termine verpassen, läuft etwas grundlegend falsch.
⚖️ Europäisches Wettbewerbsrecht – ignoriert?
Laut der EU-Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste sollen öffentliche Verkehrsleistungen nach transparenten und wettbewerbsorientierten Verfahren vergeben werden, um Qualität und Effizienz zu fördern.
Genau das geschieht in Berlin nicht.
Die Nahverkehrsleistung wird regelmäßig durch Direktvergabe an die S-Bahn Berlin und BVG erteilt ohne Alternativen.
Was viele nicht wissen: Andere Städte wie London, Stockholm oder Warschau haben bereits funktionierende Mehranbieter-Modelle im ÖPNV etabliert – mit klar definierten Qualitätsstandards, einer echten Auswahl für Fahrgäste und Anreizen für kontinuierliche Verbesserung.
🤝 Wir brauchen ein faires, modernes Nahverkehrssystem
Diese Petition fordert daher:
- Transparenz in der Vergabe von Verkehrsleistungen – kein Freifahrtschein für die S-Bahn Berlin und BVG ohne Ausschreibung.
- Öffnung des Markts für zusätzliche Anbieter – z. B. private oder kommunale Betreiber nach Qualitätskriterien.
- Einführung von Mindeststandards für Fahrgastsicherheit, Kommunikation und Notfallmanagement.
- Unabhängige Fahrgastbeiräte mit Vetorecht bei Serviceverschlechterungen.
- Recht auf Entschädigung bei groben Pflichtverletzungen im Betrieb.
- Es geht nicht um Privatisierung, sondern um faire Vergabe, Qualitätssicherung und echten Kundenschutz.
🗣️ Warum jetzt?
Berlin steht vor großen Herausforderungen: wachsende Einwohnerzahlen, Klimakrise, hohe Anforderungen an urbane Mobilität. Ein leistungsfähiger, sicherer und bürgernaher ÖPNV ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für soziale Teilhabe, Umweltschutz und Wirtschaftskraft.
Doch das aktuelle System zeigt: Ein Monopol bremst diese Entwicklung aus. Es fehlt an Innovationskraft, Kundenfokus und Reaktionsschnelligkeit. Und solange die S-Bahn Berlin und BVG keine Konkurrenz fürchten muss, wird sich daran kaum etwas ändern.
📣 Zeit zu handeln
Diese Petition ist wichtig, weil sie den Finger in die Wunde legt – und weil sie eine Debatte anstoßen kann, die längst überfällig ist: Wem gehört der Nahverkehr in Berlin wirklich – einem trägen Monopol oder den Menschen, die ihn täglich nutzen?
Lassen wir nicht zu, dass gesundheitliche Risiken, Organisationsversagen und Gleichgültigkeit zum neuen Normal werden.
Wir fordern eine faire, menschenwürdige und zukunftsfähige Neuaufstellung des Nahverkehrs in Berlin.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen.
Für Gerechtigkeit im Nahverkehr. Für Sicherheit. Für Wahlfreiheit. Für Veränderung.
1
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 28. Oktober 2025 erstellt