Rückkehr der Familie Osayande-Kinderrechte müssen in der Abschiebepolitik geschützt werden


Rückkehr der Familie Osayande-Kinderrechte müssen in der Abschiebepolitik geschützt werden
Das Problem
Die alleinerziehende Mutter Imuetinyan Osayande und ihre beiden Kinder Abundance (11) und Derick (7) lebten viele Jahre in Deutschland. Die Kinder waren hier fest verwurzelt: in Schule, Sportverein, Integrationsprojekten und Freundschaften. Deutschland war ihr Zuhause – und für den jüngeren Sohn sogar der Geburtsort.
Trotz dieser tiefen Bindung wurde die Familie in einer nächtlichen Aktion abgeschoben – unter Umständen, die schwerwiegende Fragen zu Menschenwürde, Kindeswohl und staatlicher Verantwortung aufwerfen.
Diese Petition fordert politische Entscheidungsträger auf, Verantwortung zu übernehmen und sicherzustellen, dass Kinderrechte in der Asyl- und Abschiebepolitik endlich verbindlich geschützt werden.
Warum dieser Fall uns alle betrifft
Die Kinder waren vollständig integriert – und kennen Nigeria nicht
• Derick (7) wurde in Deutschland geboren.
• Abundance (11) wurde in Italien geboren und kam als Kleinkind nach Deutschland.
• Beide Kinder kennen Nigeria nicht.
• Sie sprechen Deutsch, leben deutsch, haben ihre gesamte soziale Identität hier aufgebaut.
• Abundance besuchte die Mittelschule in Starnberg, war leistungsstark und wollte Polizistin werden.
• Derick wurde im September eingeschult – gemeinsam mit seinen Kindergartenfreunden.
• Beide nahmen an anerkannten Integrationsprojekten teil (u. a. Stiftung Starchance, „Integration und Entwicklung durch Sport“) und waren Mitglieder beim MTV Berg.
Die Mutter ist Überlebende von Menschenhandel
Trotz schwerer Gewalt- und Ausbeutungserfahrungen war Imuetinyan Osayande eine liebevolle, stabile und engagierte Mutter.
Sie durfte aufgrund ihres Asylstatus nicht arbeiten, obwohl sie es wollte.
Die Abschiebung verlief unter fragwürdigen Bedingungen
Die Abschiebung erfolgte in den Nachtstunden zwischen 0:00 und 3:00 Uhr.
Ohne vorherige Ankündigung und ohne sich auszuweisen verschafften sich Polizeibeamte mit Schlüsseln Zutritt zu der Wohnung, ohne Vorlage einer richterlichen Anordnung. In der Wohnung lebten zwei alleinerziehende Mütter, jeweils mit zwei kleinen Kindern. Dieses Vorgehen führte zu einer Situation massiver Angst, Panik und Traumatisierung, insbesondere für die Kinder.
Infolge einer extremen Panikreaktion sprang die Mutter, die abgeschoben werden sollte, aus dem Fenster.
Trotz der schweren Verletzungen durch den Sturz aus dem ersten Stock erfolgte lediglich eine kurze und oberflächliche medizinische Untersuchung, ohne angemessene weitere Behandlung oder Schutzmaßnahmen.
Anschließend wurde die Mutter in Handschellen in einen Krankenwagen gebracht und danach zum Flughafen transportiert, teilweise im Rollstuhl.
Es kam zu einer mehrstündigen Trennung von Mutter und Kindern, was für die Kinder eine zusätzliche erhebliche psychische Belastung darstellte.
Den Betroffenen wurden ihre Mobiltelefone abgenommen, sodass keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bestand, bis sie schließlich in Nigeria ankamen.
Diese Abläufe werfen grundlegende Fragen auf:
Wie steht all das im Einklang mit Artikel 1 des Grundgesetzes (Menschenwürde) und Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Familienlebens)?
Wie kann eine alleinerziehende Mutter mit zwei integrierten Kindern in ein Land abgeschoben werden, das für gerade Frauen und Kinder als extrem unsicher gilt?
Die Situation nach der Abschiebung: Hochgefährlich für Kinder
Nach der Abschiebung befand sich die kleine Familie in einem für die Kinder völlig unbekannten und hoch gefährlichen Land, ohne finanzielle Mittel, ohne Ausweisdokumente oder Reisepässe und lediglich mit einer kleinen Tasche.
Die aktuelle Lebenssituation ist geprägt von ständiger Angst.
Die Mutter berichtet, dass sie sich aufgrund der weit verbreiteten Bandenkriminalität kaum traut, mit ihren Kindern das Haus zu verlassen. In einigen Regionen kommt es immer wieder zu Entführungen von Kindern – selbst auf dem Weg zur Schule oder aus Schulen heraus.
Für Abundance und Derick bedeutet das:
• selbst kurze Wege stellen ein erhebliches Risiko dar
• ein regulärer Schulbesuch ist kaum möglich
• die Kinder leben in ständiger Unsicherheit
• die Mutter kann sie nicht schützen, weil sie selbst schutzlos ist
Unsere Ziele
1. Kinderrechte in der Asylpolitik verbindlich stärken
Kinder sind eigenständige Rechtsträger. Ihr Wohl muss Vorrang haben – nicht nur auf dem Papier, sondern in jeder Entscheidung.
2. Artikel 8 EMRK konsequent anwenden
Das Recht integrierter Kinder auf Privat- und Familienleben muss stärker gewichtet werden. Abschiebeverbote müssen klar definiert und umgesetzt werden.
3. Vulnerable Gruppen schützen
Alleinerziehende Mütter, Überlebende von Gewalt und Kinder brauchen besonderen Schutz – keine nächtlichen Abschiebungen, keine riskanten Situationen, keine Trennung.
4. Rückkehr der Familie Osayande ermöglichen
Die Kinder sollen in ihr vertrautes Umfeld zurückkehren dürfen – zu ihrer Schule, ihren Freundschaften, ihrem Leben.
Deutschland war ihr Zuhause. Es sollte wieder ihr Zuhause sein.
---
Warum Ihre Unterschrift wichtig ist
Diese Petition ist ein Zeichen für Menschlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Verantwortung.
Sie richtet sich nicht nur an die Politik – sie zeigt auch der Familie Osayande, dass sie nicht allein ist.
Je mehr wir sind, desto lauter wird unsere Stimme.
Bitte unterschreiben Sie und teilen Sie diese Petition.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Kinderrechte nicht länger übergangen werden.
6.611
Das Problem
Die alleinerziehende Mutter Imuetinyan Osayande und ihre beiden Kinder Abundance (11) und Derick (7) lebten viele Jahre in Deutschland. Die Kinder waren hier fest verwurzelt: in Schule, Sportverein, Integrationsprojekten und Freundschaften. Deutschland war ihr Zuhause – und für den jüngeren Sohn sogar der Geburtsort.
Trotz dieser tiefen Bindung wurde die Familie in einer nächtlichen Aktion abgeschoben – unter Umständen, die schwerwiegende Fragen zu Menschenwürde, Kindeswohl und staatlicher Verantwortung aufwerfen.
Diese Petition fordert politische Entscheidungsträger auf, Verantwortung zu übernehmen und sicherzustellen, dass Kinderrechte in der Asyl- und Abschiebepolitik endlich verbindlich geschützt werden.
Warum dieser Fall uns alle betrifft
Die Kinder waren vollständig integriert – und kennen Nigeria nicht
• Derick (7) wurde in Deutschland geboren.
• Abundance (11) wurde in Italien geboren und kam als Kleinkind nach Deutschland.
• Beide Kinder kennen Nigeria nicht.
• Sie sprechen Deutsch, leben deutsch, haben ihre gesamte soziale Identität hier aufgebaut.
• Abundance besuchte die Mittelschule in Starnberg, war leistungsstark und wollte Polizistin werden.
• Derick wurde im September eingeschult – gemeinsam mit seinen Kindergartenfreunden.
• Beide nahmen an anerkannten Integrationsprojekten teil (u. a. Stiftung Starchance, „Integration und Entwicklung durch Sport“) und waren Mitglieder beim MTV Berg.
Die Mutter ist Überlebende von Menschenhandel
Trotz schwerer Gewalt- und Ausbeutungserfahrungen war Imuetinyan Osayande eine liebevolle, stabile und engagierte Mutter.
Sie durfte aufgrund ihres Asylstatus nicht arbeiten, obwohl sie es wollte.
Die Abschiebung verlief unter fragwürdigen Bedingungen
Die Abschiebung erfolgte in den Nachtstunden zwischen 0:00 und 3:00 Uhr.
Ohne vorherige Ankündigung und ohne sich auszuweisen verschafften sich Polizeibeamte mit Schlüsseln Zutritt zu der Wohnung, ohne Vorlage einer richterlichen Anordnung. In der Wohnung lebten zwei alleinerziehende Mütter, jeweils mit zwei kleinen Kindern. Dieses Vorgehen führte zu einer Situation massiver Angst, Panik und Traumatisierung, insbesondere für die Kinder.
Infolge einer extremen Panikreaktion sprang die Mutter, die abgeschoben werden sollte, aus dem Fenster.
Trotz der schweren Verletzungen durch den Sturz aus dem ersten Stock erfolgte lediglich eine kurze und oberflächliche medizinische Untersuchung, ohne angemessene weitere Behandlung oder Schutzmaßnahmen.
Anschließend wurde die Mutter in Handschellen in einen Krankenwagen gebracht und danach zum Flughafen transportiert, teilweise im Rollstuhl.
Es kam zu einer mehrstündigen Trennung von Mutter und Kindern, was für die Kinder eine zusätzliche erhebliche psychische Belastung darstellte.
Den Betroffenen wurden ihre Mobiltelefone abgenommen, sodass keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bestand, bis sie schließlich in Nigeria ankamen.
Diese Abläufe werfen grundlegende Fragen auf:
Wie steht all das im Einklang mit Artikel 1 des Grundgesetzes (Menschenwürde) und Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Schutz des Familienlebens)?
Wie kann eine alleinerziehende Mutter mit zwei integrierten Kindern in ein Land abgeschoben werden, das für gerade Frauen und Kinder als extrem unsicher gilt?
Die Situation nach der Abschiebung: Hochgefährlich für Kinder
Nach der Abschiebung befand sich die kleine Familie in einem für die Kinder völlig unbekannten und hoch gefährlichen Land, ohne finanzielle Mittel, ohne Ausweisdokumente oder Reisepässe und lediglich mit einer kleinen Tasche.
Die aktuelle Lebenssituation ist geprägt von ständiger Angst.
Die Mutter berichtet, dass sie sich aufgrund der weit verbreiteten Bandenkriminalität kaum traut, mit ihren Kindern das Haus zu verlassen. In einigen Regionen kommt es immer wieder zu Entführungen von Kindern – selbst auf dem Weg zur Schule oder aus Schulen heraus.
Für Abundance und Derick bedeutet das:
• selbst kurze Wege stellen ein erhebliches Risiko dar
• ein regulärer Schulbesuch ist kaum möglich
• die Kinder leben in ständiger Unsicherheit
• die Mutter kann sie nicht schützen, weil sie selbst schutzlos ist
Unsere Ziele
1. Kinderrechte in der Asylpolitik verbindlich stärken
Kinder sind eigenständige Rechtsträger. Ihr Wohl muss Vorrang haben – nicht nur auf dem Papier, sondern in jeder Entscheidung.
2. Artikel 8 EMRK konsequent anwenden
Das Recht integrierter Kinder auf Privat- und Familienleben muss stärker gewichtet werden. Abschiebeverbote müssen klar definiert und umgesetzt werden.
3. Vulnerable Gruppen schützen
Alleinerziehende Mütter, Überlebende von Gewalt und Kinder brauchen besonderen Schutz – keine nächtlichen Abschiebungen, keine riskanten Situationen, keine Trennung.
4. Rückkehr der Familie Osayande ermöglichen
Die Kinder sollen in ihr vertrautes Umfeld zurückkehren dürfen – zu ihrer Schule, ihren Freundschaften, ihrem Leben.
Deutschland war ihr Zuhause. Es sollte wieder ihr Zuhause sein.
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Warum Ihre Unterschrift wichtig ist
Diese Petition ist ein Zeichen für Menschlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Verantwortung.
Sie richtet sich nicht nur an die Politik – sie zeigt auch der Familie Osayande, dass sie nicht allein ist.
Je mehr wir sind, desto lauter wird unsere Stimme.
Bitte unterschreiben Sie und teilen Sie diese Petition.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Kinderrechte nicht länger übergangen werden.
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Petition am 28. Dezember 2025 erstellt