Rodelhügel in der Blumenstraße soll bleiben

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Donato Massaro und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Es ist unstrittig, dass Haar ein zweites Feuerwehrhaus und neue Unternehmen braucht. Unverständlich ist jedoch, warum fürs Feuerwehrhaus der Rodelhügel weichen und die letzte freie gemeindliche Fläche im westlichen Haar bebaut werden soll.

Im Gewerbegebiet westlich der Blumenstraße könnten sowohl Feuerwehrwache als auch Stadtwerke gut integriert werden. 

Dennoch hat der Stadtrat am 25. Februar mehrheitlich beschlossen, den Flächennutzungsplan der Fläche Flurnummer 417/60 zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen.

Zudem bestehen Überlegungen das Gelände, westlich der Blumenstraße, auf dem beides aktuell beheimatet ist, zu vermarkten, um evtl. von einem privaten Investor Gewerbebauten auf der Fläche realisieren zu lassen. Nach Rückmeldung von Herrn Bürgermeister Dr. Bukowski vom 25.03.2025 gibt es dazu aktuell weder einen Beschluss noch einen entsprechenden Willen, das Grundstück zu veräußern. Allein der Stadtrat entscheidet zu gegebener Zeit, wie mit der Fläche an der Blumenstraße 3 weiter umgegangen wird. Also ob auf dieser Fläche alles so bleibt wie es ist, ob die Stadt in Eigenregie entwickelt, ob verpachtet oder verkauft wird. Die Entscheidung dazu ist noch offen. 

Wir fordern den Stadtrat in Haar deshalb auf, seine Entscheidung zu überdenken.

Wir fordern:

  • Weniger Versiegelung: Die Grünfläche östlich der Blumenstraße soll erhalten bleiben. Die Fläche schafft Raum und Luft zur Erholung.
  • Kein Wegfall von Spielflächen: Die Kinder können weiterhin wohnortnah spielen: im Winter Schlitten fahren, im Sommer Ball spielen, den Berg runterradeln, Flieger fliegen und Drachen steigen lassen. Mit wenigen Maßnahmen könnte die Attraktivität
    der Fläche schnell noch weiter gesteigert werden, z.B. durch das Aufstellen von Toren, auf denen auch Jugendliche spielen können.
  • Erhalt von Wohn- und Lebensqualität für jetzige Anwohnerinnen und Anwohner und künftige Generationen.
  • Keine Verlagerung des Verkehrs: Der Verkehr fließt weiterhin aus dem Gewerbegebiet ab und verlagert ihn nicht Richtung Wohnbebauung.
  • Kein Ausverkauf von Tafelsilber: Die Stadt behält ein wertvolles Grundstück in ihrem Eigentum.
  • Kein Verlust von Gestaltungsspielraum: Behält die Stadt das Grundstück im Eigentum sichert sie sich Gestaltungsspielraum bei der Ansiedlung von Betrieben und Unternehmen und gibt sie nicht vollends an einen privaten Investor ab.
  • Mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit durch eine integrierte Planung, die Verkehr, Wohnen, Naherholungsflächen und regionale Landwirtschaft berücksichtigt.

Unterstützen Sie unser Anliegen, damit Haar auch für künftige Generationen lebenswert bleibt.

Folgende Fragen und Überlegungen führten zu unserem Aufruf:

  • Muss wirklich alles zubetoniert werden? Die Stadt Haar hat in den vergangenen Jahren schon viele Grünflächen durch Baumaßnahmen verloren und plant auf weiteren Freiflächen wie am Wieselweg, der Finckwiese oder am Gutshof.
  • Wie sieht das Verkehrskonzept aus? Schon jetzt ist es in der Blumenstraße und Keferloher Straße oft schwierig mit dem Straßenverkehr. Die Blumenstraße ist relativ schmal und zugeparkt, so dass Autos dem entgegenkommenden Bus ausweichen müssen, gleiches gilt für LKWs. Wenn zur bisherigen Bebauung noch weiteres Gewerbe hinzukommt, könnte dies die Straßen weiter überlasten.
  • Was passiert mit der Buslinie 243, wenn die Feuerwache auf der angedachten Fläche errichtet wird? Direkt am Rodelhügel befindet sich aktuell die Warteposition für den Bus. Wird die Buslinie eingestellt/verlegt? Das wäre für die Anwohner bitter und sicher auch schlecht für jetzige und künftige Arbeitgeber.
  • Im Falle einer Veräußerung des Grundstücks: Ist es wirklich sinnvoll, die bestehende Gewerbefläche zu verkaufen? Warum nutzt die Stadt das Gebiet nicht selbst weiter, versucht über Mieten Geld einzunehmen und behält dabei die volle Kontrolle über Neu-Ansiedlungen? Bei einem Verkauf verliert die Kommune Einflussmöglichkeiten, welches Gewerbe sich ansiedelt. Hinzukommt, dass für Handwerksbetriebe und Kleinunternehmer die Mieten privater Investoren oft zu hoch sind. Wieso soll man hier kommunales Vermögen vernichten und Gestaltungsspielraum abgeben?
  • Im Falle einer Veräußerung des Grundstücks: Wieso opfert man eine Fläche, die für künftige Generationen oder entsprechende Angebote ein hohes Entwicklungspotential hat? Voraussetzung ist unserer Meinung nach eine integrierte Planung über das Gesamtareal, die Verkehr, regionale Landwirtschaft, Wohnen und die Sicherung innerörtlicher Naherholungsflächen umfasst. Eine isolierte Bebauung gefährdet künftige Optionen.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Donato Massaro und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Es ist unstrittig, dass Haar ein zweites Feuerwehrhaus und neue Unternehmen braucht. Unverständlich ist jedoch, warum fürs Feuerwehrhaus der Rodelhügel weichen und die letzte freie gemeindliche Fläche im westlichen Haar bebaut werden soll.

Im Gewerbegebiet westlich der Blumenstraße könnten sowohl Feuerwehrwache als auch Stadtwerke gut integriert werden. 

Dennoch hat der Stadtrat am 25. Februar mehrheitlich beschlossen, den Flächennutzungsplan der Fläche Flurnummer 417/60 zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen.

Zudem bestehen Überlegungen das Gelände, westlich der Blumenstraße, auf dem beides aktuell beheimatet ist, zu vermarkten, um evtl. von einem privaten Investor Gewerbebauten auf der Fläche realisieren zu lassen. Nach Rückmeldung von Herrn Bürgermeister Dr. Bukowski vom 25.03.2025 gibt es dazu aktuell weder einen Beschluss noch einen entsprechenden Willen, das Grundstück zu veräußern. Allein der Stadtrat entscheidet zu gegebener Zeit, wie mit der Fläche an der Blumenstraße 3 weiter umgegangen wird. Also ob auf dieser Fläche alles so bleibt wie es ist, ob die Stadt in Eigenregie entwickelt, ob verpachtet oder verkauft wird. Die Entscheidung dazu ist noch offen. 

Wir fordern den Stadtrat in Haar deshalb auf, seine Entscheidung zu überdenken.

Wir fordern:

  • Weniger Versiegelung: Die Grünfläche östlich der Blumenstraße soll erhalten bleiben. Die Fläche schafft Raum und Luft zur Erholung.
  • Kein Wegfall von Spielflächen: Die Kinder können weiterhin wohnortnah spielen: im Winter Schlitten fahren, im Sommer Ball spielen, den Berg runterradeln, Flieger fliegen und Drachen steigen lassen. Mit wenigen Maßnahmen könnte die Attraktivität
    der Fläche schnell noch weiter gesteigert werden, z.B. durch das Aufstellen von Toren, auf denen auch Jugendliche spielen können.
  • Erhalt von Wohn- und Lebensqualität für jetzige Anwohnerinnen und Anwohner und künftige Generationen.
  • Keine Verlagerung des Verkehrs: Der Verkehr fließt weiterhin aus dem Gewerbegebiet ab und verlagert ihn nicht Richtung Wohnbebauung.
  • Kein Ausverkauf von Tafelsilber: Die Stadt behält ein wertvolles Grundstück in ihrem Eigentum.
  • Kein Verlust von Gestaltungsspielraum: Behält die Stadt das Grundstück im Eigentum sichert sie sich Gestaltungsspielraum bei der Ansiedlung von Betrieben und Unternehmen und gibt sie nicht vollends an einen privaten Investor ab.
  • Mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit durch eine integrierte Planung, die Verkehr, Wohnen, Naherholungsflächen und regionale Landwirtschaft berücksichtigt.

Unterstützen Sie unser Anliegen, damit Haar auch für künftige Generationen lebenswert bleibt.

Folgende Fragen und Überlegungen führten zu unserem Aufruf:

  • Muss wirklich alles zubetoniert werden? Die Stadt Haar hat in den vergangenen Jahren schon viele Grünflächen durch Baumaßnahmen verloren und plant auf weiteren Freiflächen wie am Wieselweg, der Finckwiese oder am Gutshof.
  • Wie sieht das Verkehrskonzept aus? Schon jetzt ist es in der Blumenstraße und Keferloher Straße oft schwierig mit dem Straßenverkehr. Die Blumenstraße ist relativ schmal und zugeparkt, so dass Autos dem entgegenkommenden Bus ausweichen müssen, gleiches gilt für LKWs. Wenn zur bisherigen Bebauung noch weiteres Gewerbe hinzukommt, könnte dies die Straßen weiter überlasten.
  • Was passiert mit der Buslinie 243, wenn die Feuerwache auf der angedachten Fläche errichtet wird? Direkt am Rodelhügel befindet sich aktuell die Warteposition für den Bus. Wird die Buslinie eingestellt/verlegt? Das wäre für die Anwohner bitter und sicher auch schlecht für jetzige und künftige Arbeitgeber.
  • Im Falle einer Veräußerung des Grundstücks: Ist es wirklich sinnvoll, die bestehende Gewerbefläche zu verkaufen? Warum nutzt die Stadt das Gebiet nicht selbst weiter, versucht über Mieten Geld einzunehmen und behält dabei die volle Kontrolle über Neu-Ansiedlungen? Bei einem Verkauf verliert die Kommune Einflussmöglichkeiten, welches Gewerbe sich ansiedelt. Hinzukommt, dass für Handwerksbetriebe und Kleinunternehmer die Mieten privater Investoren oft zu hoch sind. Wieso soll man hier kommunales Vermögen vernichten und Gestaltungsspielraum abgeben?
  • Im Falle einer Veräußerung des Grundstücks: Wieso opfert man eine Fläche, die für künftige Generationen oder entsprechende Angebote ein hohes Entwicklungspotential hat? Voraussetzung ist unserer Meinung nach eine integrierte Planung über das Gesamtareal, die Verkehr, regionale Landwirtschaft, Wohnen und die Sicherung innerörtlicher Naherholungsflächen umfasst. Eine isolierte Bebauung gefährdet künftige Optionen.

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Petition am 19. März 2025 erstellt