
Liebe Unterstützerinnen,
Teilt eure Erfahrung mit uns!
Du bist auch selbständig und schwanger oder hast selbstständig Nachwuchs bekommen?
Dann gratulieren wir dir zuallererst von Herzen und wünschen dir und deiner Familie alles Gute – und dazu viel Erfolg für dein Geschäft!
Aber wir wollen es genau wissen. Wie war das bei dir? Konntest du deinen Betrieb halten? Welche Unterstützung hast du von offizieller Seite bekommen - oder nicht bekommen? War diese ausreichend, oder hast du dennoch Verluste gemacht?
Du kennst die Herausforderungen, die es auf diesem Weg gibt, und du hast das ein oder andere erlebt, was so (noch) nicht in Ordnung ist. Vielleicht musstest du dich aber auch zwischen Selbstständigkeit und Familie entscheiden, weil du gemerkt hast, dass eine Vereinbarkeit schlicht nicht möglich ist.
Mit den Stimmen dieser Petition gehen wir nächste Woche nach Berlin, um sie am 3.5. an Michael Kellner, dem Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, zu übergeben – damit haben wir die erste Etappe geschafft.
Aber um unsere Argumente anhand von Praxisbeispielen zu untermauern, und zu zeigen, dass die jetzige Unterstützung für werdende Mütter nicht genügt, brauchen wir deine Hilfe.
Schicke uns Deine Erfahrung mit nach Berlin!
Sind deine Anträge auf Mutterschaftsgeld, Kranken- oder Elterngeld oder sonstige finanzielle Unterstützungen ins Leere gelaufen, oder war deutlich, dass diese nicht zum Leben ausreichen?
Musstest du deine Beschäftigten entlassen, und/oder einen anderen Betrieb für die Azubis suchen?
Dein Erfahrungsbericht, dein Antrag, der Ablehnungsbescheid und alle Unterlagen, die du uns zur Verfügung stellst (bitte mit geschwärzten Namen) helfen uns, die Problematiken genauer zu erfassen, und um Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Dies ist wichtig um zu zeigen, dass wir keine Einzelfälle sind und weil jede Branche anders ist. Wir wissen, was eine selbstständige Tischlermeisterin benötigt. Aber wie ist das mit den Landwirtinnen, den Physiotherapeutinnen, den Tierärztinnen, den Schauspielerinnen, den Sattlerinnen…? Bitte hilf uns dabei, die Problematik besser zu erfassen, zu analysieren und Konzepte zu erstellen.
Idealerweise schickst du uns deinen Bericht und die Unterlagen bis einschließlich Samstag den 30.5.22, damit wir sie mit nach Berlin nehmen können andiese Mailadresse: meinewerkstattbleibt@gmail.com
Ist dir das zu knapp? – Kein Problem: Der Termin ist erst der Anfang! Wir werden noch eine ganze Weile sammeln.
Liebe Grüße und drückt uns die Daumen für Dienstag,
Johanna Röh mit Astrid Hilt (HandwerksGrün) und Maxime Krämer
P.S. Schon gesehen? Die F.A.S. hat berichtet!