
Es ist viel geschehen in der letzten Woche. Allem voraus, hat diese Petition dank eurem Einsatz mittlerweile über 700 Unterschriften gesammelt!
Vielen Dank für euren Einsatz, ohne euch hätte diese Petition niemals einen Meilenstein nach dem anderen überwunden. Der Weg zur Aufklärung der Nacht zum 15. Juli ist noch weit. Daher bitte ich jeden von euch, die Petition an 5 eurer Freunde oder Bekannten weiterzuleiten, damit der Landtag sieht, dass wir uns mit losen Versprechen nicht zufrieden geben werden!
Die letzte Woche wurde von der fantastischen Berichterstattung der Rhein Zeitung getragen. In akribischer Detailgeträue wurden hier die Geschehnisse aufgearbeitet. Leider wirft diese Berichterstattung mehr Fragen auf, als dass sie antworten liefern könnte. Dafür fehlt es den Medien einfach an Zeit und Befugnissen. Nur ein Untersuchungsausschuss, oder eine unabhängige Kommission, kann Antworten liefern! Am Donnerstag Abend durfte ich meine persönlichen Eindrücke in einem Interview mit Euronews wiedergeben, am Freitag kamen erste positive Rückmeldungen zu unserer Initiative seitens der Opposition im Landtag, die von der CDU geführt wird. Innenminister Lewentz hat unsere Petition ebenfalls zur Kenntniss genommen. Prompt versprach er am Freitag öffentlich eine „umfangreiche politische Aufarbeitung“. Der Untersuchungsausschuss zum Ahrhochwasser rückt näher. Es liegt an uns, diesen auch real werden zu lassen. Du willst noch mehr tun? Schreibe deinen Abgeordneten im Landtag Rheinland-Pfalz!
Über das Wochenende nahmen WELT, Tagesschau und die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Artikel der Rhein Zeitung auf und stellten schwere Anschuldigungen gegen Ahrweilers Landrat. Der Landrat weist jede Schuld von sich. Die Staatsanwaltschaft Koblenz teilte bereits mit, nicht gegen den Landrat ermitteln zu wollen. Dies ist ein kritischer Moment. Die Weichen sind gestellt und wir müssen das Momentum nutzen, um unsere politischen Vertreter:innen dazu bewegen, für einen Untersuchungsausschuss einzustehen. Wir brauchen keinen Sündenbock, wir brauchen Aufklärung und klare Handlungen, um uns in unserem Ahrtal wieder sicher zu fühlen.