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#RKELLYSTUMMSCHALTEN - Sexualverbrechen keine Bühne geben

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#RKELLYSTUMMSCHALTEN

Sexualverbrechen keine Bühne geben!

(Trigger-Warnung: diese Petition thematisiert Pädophilie und sexualisierte Gewalt)

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der RnB Sänger R. Kelly im April zwei Konzerte in Deutschland geben soll. Das ist ein Skandal, denn R. Kelly werden von diversen Seiten der Besitz von Kinderpornographie, Sex mit Minderjährigen, Freiheitsberaubung, sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch vorgeworfen. Wir wollen, dass seine Konzerte in Hamburg und Neu-Ulm verhindert werden. Und du kannst uns dabei unterstützen!

Missbrauch von Minderjährigen und Sexsklaverei - Die Vorwürfe gegen RnB-Sänger R Kelly häufen sich seit mittlerweile mehr als 20 Jahren. 1994, im Alter von 27, heiratete R. Kelly illegal die 15-jährige Sängerin Aaliyah. 2002 erschien ein Sextape, auf dem zu sehen war, wie er einem 14-jährigen Mädchen in den Mund uriniert haben soll. Weitere Anklagen wegen Kinder-Pornographie folgten. Im Sommer 2017 wurde berichtet, wie er Frauen Sekten-ähnlich als seine Sexsklavinnen gehalten haben soll.

Im Januar 2019 erschien „Surviving R. Kelly“, eine sechsteilige Dokumentarfilmreihe, in der mehrere Frauen, darunter Kelly’s Ex-Frau und zwei seiner Ex-Freundinnen, von Freiheitsberaubung, Körperverletzung und sexuellem Missbrauch berichten. Seit den 90er Jahren soll R. Kelly minderjährige Konzertbesucherinnen gefügig gemacht haben. Teilweise habe er Mädchen sogar direkt vor der Highschool mit der Limousine oder in Einkaufszentren eingesammelt.

In über 50 Interviews wird in der Doku “Surviving R. Kelly” geschildert, wie diese jungen Mädchen vom Sänger eingesperrt und von der Außenwelt isoliert worden sein sollen. Aus Rücksicht auf die Erfahrungen der jungen Frauen, die gegen R. Kelly aussagen, lassen wir von detaillierten Schilderungen der Missbrauchsvorwürfe ab. Mehr Informationen finden Sie hier oder hier.

Auch wenn eine Verurteilung vor Gericht wiederholt umgangen werden konnte, sind diese Vorwürfe sowohl durch Augenzeugenberichte Geschädigter und ehemaliger Mitarbeiter als auch durch Gerichtsunterlagen und Videoaufnahmen belastend. Wie kann ein solcher Mensch, gegen den aktuell so schwerwiegende Vorwürfe im Raum stehen, in Deutschland ungehindert auftreten?

Am 19. Januar wurde außerdem bekannt, dass Sony Music angesichts der Schwere der Anschuldigungen die Zusammenarbeit mit dem Sänger beendete. Zahlreiche Radiosender weltweit haben R. Kelly’s Musik verbannt und auch Kolleg*innen wie Lady Gaga und Chance the Rapper ließen ihre Kollaborationen mit Kelly von allen Streaming Plattformen entfernen. In den USA ist es für R. Kelly aufgrund der Proteste und aktuell wieder aufgenommenen polizeilichen Ermittlungen unmöglich, große Shows zu spielen.

Seine letzten verbliebenen Konzerte sind in Deutschland, genauer in Hamburg und inzwischen, nach zweimaligem aufkündigen der Verträge durch die Veranstaltungshallen in Ludwigsburg und Sindelfingen, nun auch in Neu-Ulm, angesetzt. Die Hamburger Konzerthalle wird vom Bezirksamt Hamburg-Nord betrieben, welches sich weigert, den Vertrag mit dem Veranstalter aufzukündigen.

Wie kann es sein, dass ausgerechnet in Deutschland diesem mutmaßlichen Sexualverbrecher eine Bühne gegeben werden soll, welche auch noch von öffentlichen Institutionen vorangetrieben wird? Indem wir dies zulassen, signalisieren wir den mutmaßlichen Geschädigten Kellys und unzähligen weiteren Betroffenen von sexualisierter Gewalt, dass der Missbrauch Minderjähriger in Deutschland toleriert und sogar honoriert wird. Im Einklang mit den Forderungen der #MeToo und #MuteRKelly Bewegung fordern wir, Sexualverbrechen keine Bühne zu geben und alle Konzerttermine R. Kellys in Deutschland abzusagen!



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