Rettung für „Hope" - keine Selbstbefreiung, Eigenbewegung neu bewerten

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Ludwig Seher und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

 

EILPETITION: Rettung für Wal „Hope“ – Selbstbefreiung nicht möglich, Eigenbewegung neu bewerten!

Die beobachtete Eigenbewegung ist ein Zeichen von Leben – nicht die Grundlage für weiteres Abwarten.

 

Hope steckt seit Wochen fest.

Er bewegt sich noch – aber er kommt nicht frei.

Was wir sehen, ist kein Ausweg, sondern ein Tier, das auf Hilfe angewiesen ist!

 

Hope befindet sich seit Wochen in einer flachen, engen Bucht (im Folgenden „Todesbucht“ genannt).

Die Wasserstände sind niedrig, der Bewegungsraum ist stark eingeschränkt.

Unter diesen Bedingungen fehlen die grundlegenden Voraussetzungen für eine eigenständige Befreiung: ausreichender Auftrieb, genügend Raum zur Bewegung und die Möglichkeit zur Richtungsänderung.

Dennoch zeigt Hope weiterhin Eigenbewegung.

Er bewegt Fluke und Flipper. Er reagiert.

Diese Bewegungen sind kein Hinweis auf eine mögliche Befreiung.

Sie sind Ausdruck von Anpassung und Überleben unter eingeschränkten Bedingungen.

 

Genau an dieser Stelle ist eine fachlich korrekte Bewertung entscheidend.

Wir fordern eine fachgerechte Neubewertung der Eigenbewegung unter Berücksichtigung der tatsächlichen physikalischen und ökologischen Bedingungen vor Ort.

Diese Neubewertung darf nicht verzögert werden.

Bei einer erkennbaren Gefährdungslage ist eine zeitnahe Entscheidung erforderlich.

Eine weitere Verzögerung würde bedeuten, die Situation auf Grundlage von Annahmen zu bewerten, die unter den gegebenen Umständen nicht erfüllbar sind.

Die beobachtete Eigenbewegung darf deshalb nicht länger als Maßstab für eine mögliche Selbstbefreiung herangezogen werden.

Sie ist vielmehr als das einzuordnen, was sie ist: ein Zeichen dafür, dass das Tier noch lebt und auf Hilfe angewiesen ist.

 

Rechtlich ist diese Einordnung geboten:

Nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) müssen Entscheidungen auf realistischen und tatsächlich erfüllbaren Voraussetzungen beruhen.

Nach Art. 20a GG besteht eine besondere Verantwortung, Tiere zu schützen.

Auch § 44 Bundesnaturschutzgesetz verpflichtet zum Schutz besonders geschützter Arten und verlangt eine sorgfältige Abwägung bei Gefährdung.

 

Die internationale Einordnung, unter anderem durch die

International Union for Conservation of Nature (IUCN Red List),

unterstreicht zusätzlich die Schutzbedürftigkeit.

Gleichzeitig sind bereits Maßnahmen bekannt, die eine aktive Unterstützung ermöglichen könnten, darunter:

 

Einrichtung eines kontrollierten Floating-Bereichs

Anhebung des Wasserstands

technische Unterstützung durch geeignete Wasserfahrzeuge

 

Diese Möglichkeiten zeigen, dass Handlungsspielräume vorhanden sind!

Forderungen:

Wir fordern daher:

1. Die unverzügliche fachgerechte Neubewertung der Eigenbewegung unter realistischen Bedingungen

2. Die sofortige Einleitung aktiver Rettungsmaßnahmen

3. Die Feststellung, dass unter den aktuellen Umständen keine realistische Selbstbefreiung zu erwarten ist

4. Die Umsetzung der bereits bekannten technischen Maßnahmen

5. Die Einbindung unabhängiger fachlicher Expertise

6. Transparenz über die Entscheidungsgrundlagen

 

Hope zeigt, dass er lebt.

Er zeigt, dass er noch reagiert.

 

Diese Reaktion darf nicht als Begründung für weiteres Zuwarten dienen.

Sie ist ein Zeichen dafür, dass Hilfe noch möglich ist.

Die Frage ist nicht mehr, ob er sich selbst befreien kann.

Die Frage ist, ob jetzt gehandelt wird.

Marie-Christin jeske 

Gewählte Vertreterin der Bürgerinitiative für Hope

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Ludwig Seher und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

 

EILPETITION: Rettung für Wal „Hope“ – Selbstbefreiung nicht möglich, Eigenbewegung neu bewerten!

Die beobachtete Eigenbewegung ist ein Zeichen von Leben – nicht die Grundlage für weiteres Abwarten.

 

Hope steckt seit Wochen fest.

Er bewegt sich noch – aber er kommt nicht frei.

Was wir sehen, ist kein Ausweg, sondern ein Tier, das auf Hilfe angewiesen ist!

 

Hope befindet sich seit Wochen in einer flachen, engen Bucht (im Folgenden „Todesbucht“ genannt).

Die Wasserstände sind niedrig, der Bewegungsraum ist stark eingeschränkt.

Unter diesen Bedingungen fehlen die grundlegenden Voraussetzungen für eine eigenständige Befreiung: ausreichender Auftrieb, genügend Raum zur Bewegung und die Möglichkeit zur Richtungsänderung.

Dennoch zeigt Hope weiterhin Eigenbewegung.

Er bewegt Fluke und Flipper. Er reagiert.

Diese Bewegungen sind kein Hinweis auf eine mögliche Befreiung.

Sie sind Ausdruck von Anpassung und Überleben unter eingeschränkten Bedingungen.

 

Genau an dieser Stelle ist eine fachlich korrekte Bewertung entscheidend.

Wir fordern eine fachgerechte Neubewertung der Eigenbewegung unter Berücksichtigung der tatsächlichen physikalischen und ökologischen Bedingungen vor Ort.

Diese Neubewertung darf nicht verzögert werden.

Bei einer erkennbaren Gefährdungslage ist eine zeitnahe Entscheidung erforderlich.

Eine weitere Verzögerung würde bedeuten, die Situation auf Grundlage von Annahmen zu bewerten, die unter den gegebenen Umständen nicht erfüllbar sind.

Die beobachtete Eigenbewegung darf deshalb nicht länger als Maßstab für eine mögliche Selbstbefreiung herangezogen werden.

Sie ist vielmehr als das einzuordnen, was sie ist: ein Zeichen dafür, dass das Tier noch lebt und auf Hilfe angewiesen ist.

 

Rechtlich ist diese Einordnung geboten:

Nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) müssen Entscheidungen auf realistischen und tatsächlich erfüllbaren Voraussetzungen beruhen.

Nach Art. 20a GG besteht eine besondere Verantwortung, Tiere zu schützen.

Auch § 44 Bundesnaturschutzgesetz verpflichtet zum Schutz besonders geschützter Arten und verlangt eine sorgfältige Abwägung bei Gefährdung.

 

Die internationale Einordnung, unter anderem durch die

International Union for Conservation of Nature (IUCN Red List),

unterstreicht zusätzlich die Schutzbedürftigkeit.

Gleichzeitig sind bereits Maßnahmen bekannt, die eine aktive Unterstützung ermöglichen könnten, darunter:

 

Einrichtung eines kontrollierten Floating-Bereichs

Anhebung des Wasserstands

technische Unterstützung durch geeignete Wasserfahrzeuge

 

Diese Möglichkeiten zeigen, dass Handlungsspielräume vorhanden sind!

Forderungen:

Wir fordern daher:

1. Die unverzügliche fachgerechte Neubewertung der Eigenbewegung unter realistischen Bedingungen

2. Die sofortige Einleitung aktiver Rettungsmaßnahmen

3. Die Feststellung, dass unter den aktuellen Umständen keine realistische Selbstbefreiung zu erwarten ist

4. Die Umsetzung der bereits bekannten technischen Maßnahmen

5. Die Einbindung unabhängiger fachlicher Expertise

6. Transparenz über die Entscheidungsgrundlagen

 

Hope zeigt, dass er lebt.

Er zeigt, dass er noch reagiert.

 

Diese Reaktion darf nicht als Begründung für weiteres Zuwarten dienen.

Sie ist ein Zeichen dafür, dass Hilfe noch möglich ist.

Die Frage ist nicht mehr, ob er sich selbst befreien kann.

Die Frage ist, ob jetzt gehandelt wird.

Marie-Christin jeske 

Gewählte Vertreterin der Bürgerinitiative für Hope

 

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