Rettet unsere Wälder – Stoppt die Rodung für Windräder im Feurenmoos!


Rettet unsere Wälder – Stoppt die Rodung für Windräder im Feurenmoos!
Das Problem
Wir fordern einen sofortigen Stopp dieses Projekts, bis alle Risiken für Mensch, Natur und Umwelt umfassend geklärt sind. Es muss sichergestellt werden, dass unsere Lebensgrundlagen und unser einzigartiger Lebensraum Vorrang vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen haben.
Mit großer Sorge rufen wir euch dazu auf, den geplanten Bau von fünf gigantischen Windkraftanlagen mit einer Höhe von 285 Meter im Feurenmoos von den Gebieten Schramberg-Sulgen, Schramberg-Schönbronn, Gemeinde Hardt und die Weiler Hutneck, Friedrichsberg, Deisenhof, Lamprechtshof, Giffizenmoos, durch die Stadtwerke Tübingen zu stoppen. Diese Anlagen sollen inmitten unserer herrlichen Schwarzwaldlandschaft errichtet werden – ein Gebiet, das für seine natürliche Schönheit, seine Bedeutung als Erholungsraum und als Lebensraum zahlreicher geschützter Tierarten bekannt ist. Der Bau würde nicht nur die Landschaft massiv beeinträchtigen, sondern auch gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und unsere Umwelt haben.
Warum wir handeln müssen:
1. Gefahr für die Wasserversorgung auf dem Sulgen
Auf dem Sulgen befindet sich ein Wasserturm, der die Region mit Trinkwasser aus eigenen Quellen versorgt. Der Bau der Windräder könnte die Grundwasserschichten beeinträchtigen und die Versorgung gefährden. Besonders besorgniserregend ist der Einsatz von PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) in den Rotorblättern der Windkraftanlagen. Diese Stoffe kontaminieren das Grundwasser und verursachen damit langfristige Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Die Wasserversorgung der Region ist eine lebensnotwendige Ressource, die unter keinen Umständen gefährdet werden darf.
2. Gefährdung durch PFAS
Die in den Rotorblättern eingesetzten PFAS, eine Ewigkeitschemikalie, sind nicht abbaubar und können Böden und Gewässer langfristig belasten und reichern sich im Körper an. Ohne klare Schutzmaßnahmen besteht ein erhebliches Risiko für die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung. Verminderte Wirkung von Impfungen, verringerte Fruchtbarkeit, höhere Cholesterinwerte, höheres Diabetesrisiko und eine erhöhte Krebsgefahr gehören zu den gesundheitlichen Risiken laut Verbraucherzentrale. Besonders alarmierend ist die Gefahr einer Kontamination des Grundwassers, das für die Region von entscheidender Bedeutung ist.
3. Mangelnde Abstände zu Wohngebieten
In der Stadt Rottweil gilt ein Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung – ein Maß, das hier weit unterschritten wird. Die geplante Nähe zu den Wohngebieten von Schramberg-Sulgen, Schönbronn, Eschbronn und Hardt würde eine erhebliche Belastung für die Anwohner bedeuten. Lärm, Schattenwurf und Infraschall könnten die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Menschen massiv beeinträchtigen.
4. Gesundheitliche Risiken durch Lärm und Infraschall
Windkraftanlagen verursachen nicht nur hörbaren Lärm, sondern auch Infraschall, der unhörbar, aber nachweislich gesundheitsschädlich sein kann. Studien belegen, dass dieser Schall bis zu 10 Kilometer weit reichen kann und zu Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Beschwerden führen kann. Besonders besorgniserregend ist, dass die geplanten Anlagen mit einer Nabenhöhe von 199 Metern und einer Gesamthöhe von 285 Metern zu den größten ihrer Art gehören. Die Belastung durch Lärm und Infraschall steigt mit der Höhe der Anlagen erheblich, und die veralteten gesetzlichen Regelungen bieten keinen ausreichenden Schutz vor diesen unsichtbaren Belastungen.
5. Zerstörung von Natur und Tierwelt
Das Feurenmoos ist ein einzigartiges Ökosystem, Heimat zahlreicher geschützter Tierarten und eine natürliche CO₂-Senke. Die Renaturierung von 1 cm Waldboden dauert 100 Jahre. Der Bau der Windkraftanlagen würde nicht nur große Flächen des Waldes, sondern auch wertvolle Moorflächen unwiederbringlich zerstören. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Artenschutzgesetz der EU. Besonders betroffen wären streng geschützte Arten wie der Rotmilan und Fledermäuse, die im Bereich der geplanten Standorte regelmäßig gesichtet werden. Windkraftanlagen gehören zu den Hauptursachen für den Tod zahlreicher dieser Tiere.
6. Ineffizienz des Projekts
Das Feurenmoos liegt in einer Region mit schwachen Windverhältnissen. Um dennoch Energie zu erzeugen, sollen hier die höchsten Windkraftanlagen Deutschlands errichtet werden. Doch selbst bei dieser gigantischen Bauweise bleibt der Ertrag aufgrund der geringen Windhöffigkeit äußerst gering. Zudem wird das Problem der fehlenden Speicherkapazitäten und des veralteten Stromnetzes durch neue Anlagen nicht gelöst – eine ineffiziente und schädliche Investition.
7. Wertverlust von Immobilien und Grundstücken
Die Errichtung der riesigen Windräder würde einen erheblichen Wertverlust von Immobilien und Grundstücken in der Umgebung nach sich ziehen. Viele potenzielle Käufer schreckt die Nähe zu Windkraftanlagen ab. Die betroffenen Eigentümer könnten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
8. Verlust von Lebensqualität und Tourismus
Die geplanten Windräder würden das Landschaftsbild unwiderruflich verändern und den Charakter der Region zerstören. Dies betrifft nicht nur die Bewohner, sondern auch Besucher und Wanderer, die bislang die natürliche Schönheit des Feurenmoos genießen konnten. Der Bau der Windkraftanlagen würde das Erholungsgebiet entwerten und viele Menschen davon abhalten, die Region zu besuchen.
9. Risiko durch Windradbrände
Windradbrände sind keine Seltenheit und stellen ein unkalkulierbares Risiko dar. In einem dichten Waldgebiet wie dem Feurenmoos könnten technische Defekte oder Blitzeinschläge zu katastrophalen Waldbränden führen. Die Deutsche Feuerwehr warnt, dass Brände in dieser Höhe praktisch nicht zu löschen sind. Die einzige Option sei ein „kontrolliertes Abbrennen“. Es braucht wenig Vorstellungskraft, um die möglichen Folgen eines solchen Brandes zu erkennen: Der umliegende Wald könnte in Flammen aufgehen, und angrenzende Wohngebiete wären erheblich gefährdet.
Wir fordern einen sofortigen Stopp dieses Projekts, bis alle Risiken für Mensch, Natur und Umwelt umfassend geklärt sind. Es muss sichergestellt werden, dass unsere Lebensgrundlagen und unser einzigartiger Lebensraum Vorrang vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen haben.
"Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will"
-Reinhold Messner-
Erneuerbare Energie darf daher nicht auf Kosten unserer Gesundheit, unserer Natur und unserer Lebensqualität gehen.
Schützt das Feurenmoos und setzt ein Zeichen für nachhaltigen Naturschutz!
Unterzeichnet jetzt!
Aktueller Pressebericht:
Feurenmoos - Versagen hier die Behörden als Kontrollorgan?
Windmessung am Feurenmoos Sulgen
Feurenmoos-Gegenwind Schwarzwälder Bote
Bericht von der NRWZ zu Gegenwind-Feurenmoos
Feurenmoos - Windkraftplan erneut in Offenlage – diese Frist gilt jetzt
Projekt im „Feurenmoos“ könnte beschleunigt werden
Feurenmoos Sulgen - Brisantes Schreiben zu Windkraftanlagen

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Das Problem
Wir fordern einen sofortigen Stopp dieses Projekts, bis alle Risiken für Mensch, Natur und Umwelt umfassend geklärt sind. Es muss sichergestellt werden, dass unsere Lebensgrundlagen und unser einzigartiger Lebensraum Vorrang vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen haben.
Mit großer Sorge rufen wir euch dazu auf, den geplanten Bau von fünf gigantischen Windkraftanlagen mit einer Höhe von 285 Meter im Feurenmoos von den Gebieten Schramberg-Sulgen, Schramberg-Schönbronn, Gemeinde Hardt und die Weiler Hutneck, Friedrichsberg, Deisenhof, Lamprechtshof, Giffizenmoos, durch die Stadtwerke Tübingen zu stoppen. Diese Anlagen sollen inmitten unserer herrlichen Schwarzwaldlandschaft errichtet werden – ein Gebiet, das für seine natürliche Schönheit, seine Bedeutung als Erholungsraum und als Lebensraum zahlreicher geschützter Tierarten bekannt ist. Der Bau würde nicht nur die Landschaft massiv beeinträchtigen, sondern auch gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und unsere Umwelt haben.
Warum wir handeln müssen:
1. Gefahr für die Wasserversorgung auf dem Sulgen
Auf dem Sulgen befindet sich ein Wasserturm, der die Region mit Trinkwasser aus eigenen Quellen versorgt. Der Bau der Windräder könnte die Grundwasserschichten beeinträchtigen und die Versorgung gefährden. Besonders besorgniserregend ist der Einsatz von PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) in den Rotorblättern der Windkraftanlagen. Diese Stoffe kontaminieren das Grundwasser und verursachen damit langfristige Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Die Wasserversorgung der Region ist eine lebensnotwendige Ressource, die unter keinen Umständen gefährdet werden darf.
2. Gefährdung durch PFAS
Die in den Rotorblättern eingesetzten PFAS, eine Ewigkeitschemikalie, sind nicht abbaubar und können Böden und Gewässer langfristig belasten und reichern sich im Körper an. Ohne klare Schutzmaßnahmen besteht ein erhebliches Risiko für die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung. Verminderte Wirkung von Impfungen, verringerte Fruchtbarkeit, höhere Cholesterinwerte, höheres Diabetesrisiko und eine erhöhte Krebsgefahr gehören zu den gesundheitlichen Risiken laut Verbraucherzentrale. Besonders alarmierend ist die Gefahr einer Kontamination des Grundwassers, das für die Region von entscheidender Bedeutung ist.
3. Mangelnde Abstände zu Wohngebieten
In der Stadt Rottweil gilt ein Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung – ein Maß, das hier weit unterschritten wird. Die geplante Nähe zu den Wohngebieten von Schramberg-Sulgen, Schönbronn, Eschbronn und Hardt würde eine erhebliche Belastung für die Anwohner bedeuten. Lärm, Schattenwurf und Infraschall könnten die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Menschen massiv beeinträchtigen.
4. Gesundheitliche Risiken durch Lärm und Infraschall
Windkraftanlagen verursachen nicht nur hörbaren Lärm, sondern auch Infraschall, der unhörbar, aber nachweislich gesundheitsschädlich sein kann. Studien belegen, dass dieser Schall bis zu 10 Kilometer weit reichen kann und zu Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Beschwerden führen kann. Besonders besorgniserregend ist, dass die geplanten Anlagen mit einer Nabenhöhe von 199 Metern und einer Gesamthöhe von 285 Metern zu den größten ihrer Art gehören. Die Belastung durch Lärm und Infraschall steigt mit der Höhe der Anlagen erheblich, und die veralteten gesetzlichen Regelungen bieten keinen ausreichenden Schutz vor diesen unsichtbaren Belastungen.
5. Zerstörung von Natur und Tierwelt
Das Feurenmoos ist ein einzigartiges Ökosystem, Heimat zahlreicher geschützter Tierarten und eine natürliche CO₂-Senke. Die Renaturierung von 1 cm Waldboden dauert 100 Jahre. Der Bau der Windkraftanlagen würde nicht nur große Flächen des Waldes, sondern auch wertvolle Moorflächen unwiederbringlich zerstören. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Artenschutzgesetz der EU. Besonders betroffen wären streng geschützte Arten wie der Rotmilan und Fledermäuse, die im Bereich der geplanten Standorte regelmäßig gesichtet werden. Windkraftanlagen gehören zu den Hauptursachen für den Tod zahlreicher dieser Tiere.
6. Ineffizienz des Projekts
Das Feurenmoos liegt in einer Region mit schwachen Windverhältnissen. Um dennoch Energie zu erzeugen, sollen hier die höchsten Windkraftanlagen Deutschlands errichtet werden. Doch selbst bei dieser gigantischen Bauweise bleibt der Ertrag aufgrund der geringen Windhöffigkeit äußerst gering. Zudem wird das Problem der fehlenden Speicherkapazitäten und des veralteten Stromnetzes durch neue Anlagen nicht gelöst – eine ineffiziente und schädliche Investition.
7. Wertverlust von Immobilien und Grundstücken
Die Errichtung der riesigen Windräder würde einen erheblichen Wertverlust von Immobilien und Grundstücken in der Umgebung nach sich ziehen. Viele potenzielle Käufer schreckt die Nähe zu Windkraftanlagen ab. Die betroffenen Eigentümer könnten dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
8. Verlust von Lebensqualität und Tourismus
Die geplanten Windräder würden das Landschaftsbild unwiderruflich verändern und den Charakter der Region zerstören. Dies betrifft nicht nur die Bewohner, sondern auch Besucher und Wanderer, die bislang die natürliche Schönheit des Feurenmoos genießen konnten. Der Bau der Windkraftanlagen würde das Erholungsgebiet entwerten und viele Menschen davon abhalten, die Region zu besuchen.
9. Risiko durch Windradbrände
Windradbrände sind keine Seltenheit und stellen ein unkalkulierbares Risiko dar. In einem dichten Waldgebiet wie dem Feurenmoos könnten technische Defekte oder Blitzeinschläge zu katastrophalen Waldbränden führen. Die Deutsche Feuerwehr warnt, dass Brände in dieser Höhe praktisch nicht zu löschen sind. Die einzige Option sei ein „kontrolliertes Abbrennen“. Es braucht wenig Vorstellungskraft, um die möglichen Folgen eines solchen Brandes zu erkennen: Der umliegende Wald könnte in Flammen aufgehen, und angrenzende Wohngebiete wären erheblich gefährdet.
Wir fordern einen sofortigen Stopp dieses Projekts, bis alle Risiken für Mensch, Natur und Umwelt umfassend geklärt sind. Es muss sichergestellt werden, dass unsere Lebensgrundlagen und unser einzigartiger Lebensraum Vorrang vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen haben.
"Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will"
-Reinhold Messner-
Erneuerbare Energie darf daher nicht auf Kosten unserer Gesundheit, unserer Natur und unserer Lebensqualität gehen.
Schützt das Feurenmoos und setzt ein Zeichen für nachhaltigen Naturschutz!
Unterzeichnet jetzt!
Aktueller Pressebericht:
Feurenmoos - Versagen hier die Behörden als Kontrollorgan?
Windmessung am Feurenmoos Sulgen
Feurenmoos-Gegenwind Schwarzwälder Bote
Bericht von der NRWZ zu Gegenwind-Feurenmoos
Feurenmoos - Windkraftplan erneut in Offenlage – diese Frist gilt jetzt
Projekt im „Feurenmoos“ könnte beschleunigt werden
Feurenmoos Sulgen - Brisantes Schreiben zu Windkraftanlagen

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Petition am 7. Dezember 2024 erstellt