Rettet Golzheim! Petition zur Theodor-Heuss-Brücke


Rettet Golzheim! Petition zur Theodor-Heuss-Brücke
Das Problem
Rettet Golzheim!
Petition zur Theodor-Heuss-Brücke
Am 11. September stellte die Stadt Düsseldorf ihren Plan für die Theodor-Heuss-Brücke vor: den Entwurf eines um 12 Meter verbreiterten Brückenneubaus.
Kern dieses Plans ist der Erhalt und Ausbau der B7 als einer Art innerstädtischer Autobahn. Der Schwerlastverkehr soll auf die Theodor-Heuss-Brücke zurückkehren, zudem soll eine eigene ÖPNV-Trasse verwirklicht werden.
Mit unbrauchbaren Kostenmodellen, vagen Angaben zur Lärmentwicklung, falschen Angaben zum betroffenen Baumbestand und ohne ein konkretes Verkehrskonzept (etwa zur Führung der die ÖPNV-Trasse bedingenden Straßenbahnlinie) wurde dieser Entwurf als im Grunde alternativlos präsentiert.
Diese Pläne lösen kein einziges der den städtischen Verkehr betreffenden Probleme, aber sie verschärfen alle bereits vorhandenen.
Schon jetzt besteht der über die Theodor-Heuss-Brücke geführte Verkehr zu 70% aus Durchgangsverkehr. Dieser für die Stadtentwicklung fatale Trend wird sich verschärfen, die Stausituation im Berufsverkehr wird sich nicht verbessern, der Bau einer eigenen ÖPNV-Trasse kann innerhalb der geplanten Nutzung der B7 unmöglich durch den Rückbau bestehender Fahrspuren verwirklicht werden. Deshalb werden nicht nur alle Bäume des alleeartigen Abschnitts der Uerdinger Straße zwischen Kaiserswerther Straße und Cecilienallee, sondern bei einer (zu erwartenden) Streckenführung nach Mörsenbroich rund 100 Bäume weichen müssen.
Das Ergebnis wäre eine Asphalt- und Betonwüste durch Golzheim, die Zerstörung eines lebendigen und wegen seiner denkmalgeschützten, städtebaulich visionären Gebäude über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Viertels und die Beschädigung eines innerstädtischen Naherholungsgebietes entlang des Rheinufers.
Während andere Metropolen dazu übergehen, innerstädtischen Verkehr und Fernverkehr zu trennen und generell die Innenstädte von überflüssigen Verkehren zu befreien, plant OB Keller eine Art A40 mitten durch Golzheim und fügt damit der Innenstadt, der Stadt insgesamt, schweren Schaden zu.
Wir fordern den Rat der Stadt Düsseldorf und den OB deshalb auf, diese Fehlplanung zu korrigieren und ein tragfähiges Verkehrskonzept für Düsseldorf zu entwickeln, das hilft, den Fern- und Schwerlastverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten und den innerstädtischen Verkehr so zu gestalten, dass Düsseldorfs Entwicklung als lebenswerte Metropole auch nach innen gewährleistet wird.
Das Panorama der Düsseldorfer Brückenfamilie, das Stadt- und Parklandschaft in so besonderer Weise verbindet, darf nicht zerstört werden durch eine "Autobahnbrücke" mit drei Meter hohen Schallschutzwänden. Die einmalige Stadtlandschaft Golzheims in Verbindung mit der Parklandschaft entlang des Rheinufers muss erhalten bleiben.
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Das Problem
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Am 11. September stellte die Stadt Düsseldorf ihren Plan für die Theodor-Heuss-Brücke vor: den Entwurf eines um 12 Meter verbreiterten Brückenneubaus.
Kern dieses Plans ist der Erhalt und Ausbau der B7 als einer Art innerstädtischer Autobahn. Der Schwerlastverkehr soll auf die Theodor-Heuss-Brücke zurückkehren, zudem soll eine eigene ÖPNV-Trasse verwirklicht werden.
Mit unbrauchbaren Kostenmodellen, vagen Angaben zur Lärmentwicklung, falschen Angaben zum betroffenen Baumbestand und ohne ein konkretes Verkehrskonzept (etwa zur Führung der die ÖPNV-Trasse bedingenden Straßenbahnlinie) wurde dieser Entwurf als im Grunde alternativlos präsentiert.
Diese Pläne lösen kein einziges der den städtischen Verkehr betreffenden Probleme, aber sie verschärfen alle bereits vorhandenen.
Schon jetzt besteht der über die Theodor-Heuss-Brücke geführte Verkehr zu 70% aus Durchgangsverkehr. Dieser für die Stadtentwicklung fatale Trend wird sich verschärfen, die Stausituation im Berufsverkehr wird sich nicht verbessern, der Bau einer eigenen ÖPNV-Trasse kann innerhalb der geplanten Nutzung der B7 unmöglich durch den Rückbau bestehender Fahrspuren verwirklicht werden. Deshalb werden nicht nur alle Bäume des alleeartigen Abschnitts der Uerdinger Straße zwischen Kaiserswerther Straße und Cecilienallee, sondern bei einer (zu erwartenden) Streckenführung nach Mörsenbroich rund 100 Bäume weichen müssen.
Das Ergebnis wäre eine Asphalt- und Betonwüste durch Golzheim, die Zerstörung eines lebendigen und wegen seiner denkmalgeschützten, städtebaulich visionären Gebäude über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Viertels und die Beschädigung eines innerstädtischen Naherholungsgebietes entlang des Rheinufers.
Während andere Metropolen dazu übergehen, innerstädtischen Verkehr und Fernverkehr zu trennen und generell die Innenstädte von überflüssigen Verkehren zu befreien, plant OB Keller eine Art A40 mitten durch Golzheim und fügt damit der Innenstadt, der Stadt insgesamt, schweren Schaden zu.
Wir fordern den Rat der Stadt Düsseldorf und den OB deshalb auf, diese Fehlplanung zu korrigieren und ein tragfähiges Verkehrskonzept für Düsseldorf zu entwickeln, das hilft, den Fern- und Schwerlastverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten und den innerstädtischen Verkehr so zu gestalten, dass Düsseldorfs Entwicklung als lebenswerte Metropole auch nach innen gewährleistet wird.
Das Panorama der Düsseldorfer Brückenfamilie, das Stadt- und Parklandschaft in so besonderer Weise verbindet, darf nicht zerstört werden durch eine "Autobahnbrücke" mit drei Meter hohen Schallschutzwänden. Die einmalige Stadtlandschaft Golzheims in Verbindung mit der Parklandschaft entlang des Rheinufers muss erhalten bleiben.
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Petition am 7. Dezember 2024 erstellt