Rettet die Stadtklause - unser Kiezherzstück muss bleiben! Save the Stadtklause


Rettet die Stadtklause - unser Kiezherzstück muss bleiben! Save the Stadtklause
Das Problem
> English version below
Das Haus in der Bernburgerstr. 35, eines der letzten ursprünglichen Gebäude um den Askanischen Platz, wird entmietet – Zukunft unklar. Unsere einzigartige Begegnungsstätte Stadtklause soll verschwinden, der so wichtige Jugendtreff „Alte Feuerwache e.V.“ für unsere Kinder und Jugendlichen musste bereits ausziehen und 2 afghanische Familien bangen um ihren Wohnraum.
Als 2006 Sozialarbeiter Franz Josef Göbel († 2021) die Stadtklause pachtete, tat er das mit einer Vision: Er wollte eine Begegnungsstätte für Menschen aus allen Schichten und jeglicher Herkunft schaffen, den Besucher*innen die Geschichte rund um den Anhalter Bahnhof nahebringen, für seinen Kiez ein kleines Stückchen Kneipenkultur bewahren und hilfsbedürftige Menschen unterstützen. Vor drei Jahren übergab er das Zepter an „die Jungs“, die die Stadtklause seitdem in seinem Sinne weiterführen und das auch zukünftig tun wollen. Zu seinen Jungs gehört Ismet Rekaliu, dem Franz Josef Göbel nach dessen Flucht aus dem Kosovo in der Stadtklause eine Heimat und Arbeit bot.
Die Stadtklause ist nicht nur das Zuhause von Ismet Rekaliu & seinem wunderbaren Team – sondern auch das von uns Anwohner*innen und Gästen aus aller Welt. Sie ist ein Stück Kulturgut des Askanischen Viertels und hält mit der sich in der Kneipe befindlichen Ausstellung die Geschichte des Anhalter Bahnhofs lebendig.
Wir bitten den Vermieter und die Hausverwaltung den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen und der Stadtklause und den Bewohner*innen des Hauses in der Bernburgerstr. 35 eine Zukunft zu geben.
Wir appellieren an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg im Sinne des öffentlichen Interesses aktiv zu werden, um die fortschreitende Gentrifizierung zu stoppen.
Bitte unterschreibt die Petition und helft mit, unser Kiezherzstück zu retten!
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The house at Bernburgerstr. 35, one of the last original buildings around Askanischer Platz, is being vacated - the future is unclear. Our unique meeting place Stadtklause is to disappear, the very important youth club "Alte Feuerwache e.V." for our children and young people has already had to move out and 2 Afghan families fear for their living space.
When social worker Franz Josef Göbel († 2021) leased the Stadtklause in 2006, he did so with a vision: he wanted to create a meeting place for people from all walks of life and all backgrounds, to introduce visitors to the history of the Anhalter Bahnhof, to preserve a small piece of pub culture for his neighbourhood and to support people in need. Three years ago, he handed over the sceptre to "the boys", who have been running the Stadtklause in his spirit ever since and want to continue to do so in the future. One of his boys is Ismet Rekaliu, whom Franz Josef Göbel offered a home and work in the Stadtklause after his flight from Kosovo.
The Stadtklause is not only the home of Ismet Rekaliu and his wonderful team - but also of us residents and guests from all over the world. It is a piece of cultural heritage of the Askanisches Viertel and keeps the history of the Anhalter Bahnhof alive with the exhibition in the pub.
We ask the landlord and the property management to resume talks and to give the Stadtklause and the residents of the house at Bernburgerstr. 35 a future.
We appeal to the district of Friedrichshain-Kreuzberg to take action in the public interest to stop the ongoing gentrification.
Please sign the petition and help to save our neighbourhood heart!
3.421
Das Problem
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Das Haus in der Bernburgerstr. 35, eines der letzten ursprünglichen Gebäude um den Askanischen Platz, wird entmietet – Zukunft unklar. Unsere einzigartige Begegnungsstätte Stadtklause soll verschwinden, der so wichtige Jugendtreff „Alte Feuerwache e.V.“ für unsere Kinder und Jugendlichen musste bereits ausziehen und 2 afghanische Familien bangen um ihren Wohnraum.
Als 2006 Sozialarbeiter Franz Josef Göbel († 2021) die Stadtklause pachtete, tat er das mit einer Vision: Er wollte eine Begegnungsstätte für Menschen aus allen Schichten und jeglicher Herkunft schaffen, den Besucher*innen die Geschichte rund um den Anhalter Bahnhof nahebringen, für seinen Kiez ein kleines Stückchen Kneipenkultur bewahren und hilfsbedürftige Menschen unterstützen. Vor drei Jahren übergab er das Zepter an „die Jungs“, die die Stadtklause seitdem in seinem Sinne weiterführen und das auch zukünftig tun wollen. Zu seinen Jungs gehört Ismet Rekaliu, dem Franz Josef Göbel nach dessen Flucht aus dem Kosovo in der Stadtklause eine Heimat und Arbeit bot.
Die Stadtklause ist nicht nur das Zuhause von Ismet Rekaliu & seinem wunderbaren Team – sondern auch das von uns Anwohner*innen und Gästen aus aller Welt. Sie ist ein Stück Kulturgut des Askanischen Viertels und hält mit der sich in der Kneipe befindlichen Ausstellung die Geschichte des Anhalter Bahnhofs lebendig.
Wir bitten den Vermieter und die Hausverwaltung den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen und der Stadtklause und den Bewohner*innen des Hauses in der Bernburgerstr. 35 eine Zukunft zu geben.
Wir appellieren an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg im Sinne des öffentlichen Interesses aktiv zu werden, um die fortschreitende Gentrifizierung zu stoppen.
Bitte unterschreibt die Petition und helft mit, unser Kiezherzstück zu retten!
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The house at Bernburgerstr. 35, one of the last original buildings around Askanischer Platz, is being vacated - the future is unclear. Our unique meeting place Stadtklause is to disappear, the very important youth club "Alte Feuerwache e.V." for our children and young people has already had to move out and 2 Afghan families fear for their living space.
When social worker Franz Josef Göbel († 2021) leased the Stadtklause in 2006, he did so with a vision: he wanted to create a meeting place for people from all walks of life and all backgrounds, to introduce visitors to the history of the Anhalter Bahnhof, to preserve a small piece of pub culture for his neighbourhood and to support people in need. Three years ago, he handed over the sceptre to "the boys", who have been running the Stadtklause in his spirit ever since and want to continue to do so in the future. One of his boys is Ismet Rekaliu, whom Franz Josef Göbel offered a home and work in the Stadtklause after his flight from Kosovo.
The Stadtklause is not only the home of Ismet Rekaliu and his wonderful team - but also of us residents and guests from all over the world. It is a piece of cultural heritage of the Askanisches Viertel and keeps the history of the Anhalter Bahnhof alive with the exhibition in the pub.
We ask the landlord and the property management to resume talks and to give the Stadtklause and the residents of the house at Bernburgerstr. 35 a future.
We appeal to the district of Friedrichshain-Kreuzberg to take action in the public interest to stop the ongoing gentrification.
Please sign the petition and help to save our neighbourhood heart!
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Petition am 6. Oktober 2023 erstellt