

Rettet die sieben geschützten Pappeln in Trier-Nord
Das Problem
Rettet die sieben alten Pappeln in Trier-Nord!
Für unser Klima. Für unsere Vögel. Für unsere Kinder. Für ein lebenswertes Trier.
In der Bernkasteler Straße in Trier-Nord sollen sieben über 30 Jahre alte Pappeln gefällt werden, um Platz für ein Bauprojekt zu schaffen.
Wir wissen, dass neuer Wohnraum dringend benötigt wird. Diese Petition richtet sich nicht gegen den Wohnungsbau.
Sie richtet sich gegen die unnötige Zerstörung eines gewachsenen Naturraums und fordert die Stadt Trier auf, ernsthaft zu prüfen, ob Wohnungsbau und Baumerhalt miteinander vereinbar sind.
Sieben Bäume sind weit mehr als sieben Stämme.
Seit über drei Jahrzehnten prägen diese Pappeln das Gesicht unseres Viertels. Sie sind zu einem festen Bestandteil unseres Zuhauses geworden.
Sie spenden an heißen Sommertagen wohltuenden Schatten.
Sie kühlen die Umgebung auf natürliche Weise.
Sie filtern Feinstaub aus der Luft.
Sie produzieren Sauerstoff.
Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Viele Anwohner beobachten dort regelmäßig Amseln, Meisen, und weitere Vögel. Das Grün der Baumkronen ist eines der wenigen Rückzugsgebiete für Tiere in diesem Teil von Trier-Nord.
Gerade in unserem Quartier gibt es nur sehr wenig Grün. Die Fläche mit den sieben Pappeln gehört zu den wenigen Orten, an denen große Bäume überhaupt noch das Straßenbild prägen. Wer im Sommer dort vorbeigeht, spürt sofort den Unterschied zwischen dem angenehm kühlen Schatten unter den Bäumen und den aufgeheizten, versiegelten Flächen ringsherum.
Was heute in wenigen Stunden gefällt werden kann, braucht Jahrzehnte, um wieder heranzuwachsen.
Selbst umfangreiche Ersatzpflanzungen könnten die ökologische Leistung dieser über 30 Jahre alten Großbäume auf absehbare Zeit nicht ersetzen.
Die Stadt Trier hat sich selbst mittels der Baumschutzsatzung zum Schutz der Stadtbäume und somit zum Schutz dieser Bäume bekannt.
Erst vor Kurzem hat die Stadt Trier eine Baumschutzsatzung eingeführt.
Zur Begründung erklärte die Stadt unter anderem:
"Bäume sind unverzichtbar für ein günstiges Stadtklima."
"Sie tragen zur Artenvielfalt bei."
"Sie sind ein unverzichtbarer Baustein für die Anpassung an den Klimawandel."
Und vor allem:
"Es kommt in dieser Situation auf jeden Baum an."
Genau deshalb fragen wir uns:
Warum sollen ausgerechnet sieben gesunde Großbäume gefällt werden?
Nach § 3 der Trierer Baumschutzsatzung stehen Bäume mit einem Stammumfang ab 80 cm unter besonderem Schutz. Die sieben Pappeln überschreiten diese Größe deutlich.
Bis heute wurde den Anwohnerinnen und Anwohnern jedoch nicht nachvollziehbar erklärt, weshalb eine Ausnahme vom Fällverbot gerechtfertigt sein soll, wie die Interessen des Klima- und Artenschutzes abgewogen wurden, ob Alternativen zum vollständigen Fällen geprüft wurden, und ob das Bauvorhaben auch unter Erhalt einzelner oder aller Bäume möglich gewesen wäre.
Mehrere Anwohner haben sich bereits schriftlich an die Stadt gewandt. Konkrete Antworten auf diese Fragen stehen bislang aus.
Unsere Forderungen
Wir fordern die Stadt Trier auf,
die Entscheidungsgrundlagen vollständig offenzulegen,
transparent darzulegen, wie die Vorgaben der Trierer Baumschutzsatzung im konkreten Fall angewendet wurden, sämtliche Alternativen zum vollständigen Fällen der sieben Pappeln erneut zu prüfen,
den Natur-, Klima- und Artenschutz gleichrangig mit den Interessen des Bauvorhabens zu berücksichtigen,
und alles zu unternehmen, um möglichst viele dieser ortsbildprägenden Großbäume dauerhaft zu erhalten.
Es geht um mehr als sieben Bäume.
Es geht um Glaubwürdigkeit.
Wenn die Stadt erklärt, dass jeder Baum zählt, dann muss dieses Versprechen auch dann gelten, wenn Bauprojekte geplant werden.
Es geht um Transparenz.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Entscheidungen getroffen werden, die ihre unmittelbare Lebensumgebung dauerhaft verändern.
Und es geht um Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen.
Einen Baum zu fällen dauert wenige Minuten.
Einen über 30 Jahre alten Baum zu ersetzen, dauert mehr als eine Generation.
Deshalb bitten wir Sie:
Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für eine lebenswerte, grüne und zukunftsfähige Stadt Trier.

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Das Problem
Rettet die sieben alten Pappeln in Trier-Nord!
Für unser Klima. Für unsere Vögel. Für unsere Kinder. Für ein lebenswertes Trier.
In der Bernkasteler Straße in Trier-Nord sollen sieben über 30 Jahre alte Pappeln gefällt werden, um Platz für ein Bauprojekt zu schaffen.
Wir wissen, dass neuer Wohnraum dringend benötigt wird. Diese Petition richtet sich nicht gegen den Wohnungsbau.
Sie richtet sich gegen die unnötige Zerstörung eines gewachsenen Naturraums und fordert die Stadt Trier auf, ernsthaft zu prüfen, ob Wohnungsbau und Baumerhalt miteinander vereinbar sind.
Sieben Bäume sind weit mehr als sieben Stämme.
Seit über drei Jahrzehnten prägen diese Pappeln das Gesicht unseres Viertels. Sie sind zu einem festen Bestandteil unseres Zuhauses geworden.
Sie spenden an heißen Sommertagen wohltuenden Schatten.
Sie kühlen die Umgebung auf natürliche Weise.
Sie filtern Feinstaub aus der Luft.
Sie produzieren Sauerstoff.
Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Viele Anwohner beobachten dort regelmäßig Amseln, Meisen, und weitere Vögel. Das Grün der Baumkronen ist eines der wenigen Rückzugsgebiete für Tiere in diesem Teil von Trier-Nord.
Gerade in unserem Quartier gibt es nur sehr wenig Grün. Die Fläche mit den sieben Pappeln gehört zu den wenigen Orten, an denen große Bäume überhaupt noch das Straßenbild prägen. Wer im Sommer dort vorbeigeht, spürt sofort den Unterschied zwischen dem angenehm kühlen Schatten unter den Bäumen und den aufgeheizten, versiegelten Flächen ringsherum.
Was heute in wenigen Stunden gefällt werden kann, braucht Jahrzehnte, um wieder heranzuwachsen.
Selbst umfangreiche Ersatzpflanzungen könnten die ökologische Leistung dieser über 30 Jahre alten Großbäume auf absehbare Zeit nicht ersetzen.
Die Stadt Trier hat sich selbst mittels der Baumschutzsatzung zum Schutz der Stadtbäume und somit zum Schutz dieser Bäume bekannt.
Erst vor Kurzem hat die Stadt Trier eine Baumschutzsatzung eingeführt.
Zur Begründung erklärte die Stadt unter anderem:
"Bäume sind unverzichtbar für ein günstiges Stadtklima."
"Sie tragen zur Artenvielfalt bei."
"Sie sind ein unverzichtbarer Baustein für die Anpassung an den Klimawandel."
Und vor allem:
"Es kommt in dieser Situation auf jeden Baum an."
Genau deshalb fragen wir uns:
Warum sollen ausgerechnet sieben gesunde Großbäume gefällt werden?
Nach § 3 der Trierer Baumschutzsatzung stehen Bäume mit einem Stammumfang ab 80 cm unter besonderem Schutz. Die sieben Pappeln überschreiten diese Größe deutlich.
Bis heute wurde den Anwohnerinnen und Anwohnern jedoch nicht nachvollziehbar erklärt, weshalb eine Ausnahme vom Fällverbot gerechtfertigt sein soll, wie die Interessen des Klima- und Artenschutzes abgewogen wurden, ob Alternativen zum vollständigen Fällen geprüft wurden, und ob das Bauvorhaben auch unter Erhalt einzelner oder aller Bäume möglich gewesen wäre.
Mehrere Anwohner haben sich bereits schriftlich an die Stadt gewandt. Konkrete Antworten auf diese Fragen stehen bislang aus.
Unsere Forderungen
Wir fordern die Stadt Trier auf,
die Entscheidungsgrundlagen vollständig offenzulegen,
transparent darzulegen, wie die Vorgaben der Trierer Baumschutzsatzung im konkreten Fall angewendet wurden, sämtliche Alternativen zum vollständigen Fällen der sieben Pappeln erneut zu prüfen,
den Natur-, Klima- und Artenschutz gleichrangig mit den Interessen des Bauvorhabens zu berücksichtigen,
und alles zu unternehmen, um möglichst viele dieser ortsbildprägenden Großbäume dauerhaft zu erhalten.
Es geht um mehr als sieben Bäume.
Es geht um Glaubwürdigkeit.
Wenn die Stadt erklärt, dass jeder Baum zählt, dann muss dieses Versprechen auch dann gelten, wenn Bauprojekte geplant werden.
Es geht um Transparenz.
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Entscheidungen getroffen werden, die ihre unmittelbare Lebensumgebung dauerhaft verändern.
Und es geht um Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen.
Einen Baum zu fällen dauert wenige Minuten.
Einen über 30 Jahre alten Baum zu ersetzen, dauert mehr als eine Generation.
Deshalb bitten wir Sie:
Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für eine lebenswerte, grüne und zukunftsfähige Stadt Trier.

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Petition am 4. August 2026 erstellt