
Liebe Mitstreiter
Da wir bei wichtigen Angelegenheiten nicht gerne untätig sitzen und warten können und es uns antreibt weiter etwas in Bewegung zum richtigen zu tun, haben wir uns entschlossen, den Investor "Winter Security " anzuschreiben um ihn auf die Missstände bezüglich des Bauvorhabens hinzuweisen.
(Eine Weiterleitung erfolgte auch an die Verantwortlichen und Betreiber /Bistum Essen/Kita Zweckverband/Pfarrei St.Joseph/Stadt Bottrop)
Aber liest selbst:
Z.Hd. an Herrn Winter !
Sehr geehrter Herr Winter,
Wir kontaktieren Sie bezüglich des Bauprojekts St.Franziskus, da wir Kenntnisse darüber besitzen das Sie als "Sicherheitsunternehmen" als Investor dort agieren und gemeinsame Verträge mit der Pfarrei St. Josef abschließen wollen oder abgeschlossen haben.
Uns war allerdings nicht bekannt das Sie mit ihrer Firma "Winter Security" erstmalig als Investor etwaige Bauprojekte finanzieren.
Da der seit fast 65 Jahren dort befindende katholische Kindergarten bei diesem Bauprojekt innerhalb von vier Jahren schließen soll, müssen wir Ihnen nah legen das sich auf diesem gesamten Grund und Boden dort die alte St. Elisabeth Kapelle des ersten Deutschritterordens in Westfalen, Kommende Welheim befand und es bedingt des Bodendenkmalschutzes nicht willkürlich bebaut werden kann.
Unvollständigerweise erstreckte sich das Gebiet der ehemaligen Komturei nicht nur auf das Kokereigelände, sondern befand sich mit der Kapelle, Friedhof, Gebäuden und dem Wasserschloss usw. über weite Gebiete in Welheim, wozu ebenfalls der Boden gehört, der bebaut werden soll. Abgesehen davon befand sich dort der alte boyer Friedhof (Welheimer Friedhof) wo man heute sogar noch Grabsteine entdecken kann, ganz zu schweigen von den Überresten der Gebeine unter der Erde.
Sie und die Stadt Bottrop werden bei der Beschädigung dieses Kulturerbes des bedeutesten Deutschritterordens, welcher direkt dem Papst unterstand, die volle Verantwortung tragen müssen, daher sollten Sie nochmals überdenken etwaige Verträge mit dem Verwalter des Grundstücks der Pfarrei St. Josef einzugehen.
Bitte haben Sie auch Verständnis dafür das dass Verwandschaftsverhältnis mit gleichnamigen Herrn Winter- Weidenbach von der Pfarrei St. Joseph und mit Ihnen noch zu prüfen sei.
Ferner appellieren wir ebenfalls an ihre Moral, denn die Kita St.Franziskus wurde von den dortigen Mitarbeiterinnen mit viel Herzblut zu dem liebevollen und schützenden Hort für die Kleinsten aus der Gemeinde Welheim und Umgebung über Jahrzehnte gemacht und soll jetzt durch " geschäftliche Beweggründe" für Altenwohnungen weichen.
Bei allem Respekt, sehr geehrter Herr Winter, aber die Zukunft liegt bei den Kindern und nicht bei Senioren!
Alternative Plätze für Wohnungen sind u.a. genug vorhanden, auf der Johannesstrasse zbs. verwildert seit einiger Zeit ein großes Grundstück und die Natur ist gerade dabei sich dieses zurückzuholen.
Des weiteren haben wir eine Petition gegen die Schließung der Kita St.Franziskus gestartet und es haben mittlerweile über 600 besorgte Bürger unterzeichnet, da sie, wie auch wir besorgt, traurig und wütend sind über dieses unmoralisch und (kultur)zerstörende Bauvorhaben seitens Ihnen und der Pfarrei St.Joseph des Bistum Essen!
Wir haben dahingehend die Betreiber und die Verantwortlichen wie das Bistum Essen (Bischof Overbeck), die Pfarrei St.Joseph, die Stadt Bottrop und den Kita Zweckverband kontaktiert und auf diese Missstände aufmerksam gemacht, ferner den Petitionsausschuss Landtag NRW und die lokalen Medien hinzugezogen.
Da es sich ferner wie bereits mehrmals erwähnt wurde, um " Heiliger Boden" resp. Kulturerbe der bedeutensten Komturei des mittelalterlichen Ritterordens Kommende Welheim handelt und dem Papst unterstellt war, wird bezüglich dieser römisch-katholischen Angelegenheit von grösster Wichtigkeit und im Interesse der Öffentlichkeit ebenfalls der Vatikan darüber nicht nur in Kenntnis gesetzt, sondern um Beihilfe gebeten.
Denn wir werden alles mögliche in Bewegung setzen und nichts unversucht lassen, um dieses "Unterfangen" zu stoppen um den Kleinsten von uns auch weiterhin diesen liebevollen Ort in geborgener Umgebung zu sichern und unser altes römisch-katholische Kulturerbe zu bewahren!
Daher sollten Sie, sehr geehrter Herr Winter ihre geschäftlichen Interessen mit diesem kulturzerstörenden Bauvorhaben und der römisch-katholischen Angelegenheit überdenken und dann das richtige tun.
Hochachtungsvoll
Familie Annutsch