Rettet die HICOG-Siedlungen in Bonn!


Rettet die HICOG-Siedlungen in Bonn!
Das Problem
Lebendige Denkmäler der Demokratie
Seit Jahren setzen sich zwei Vereine und eine Mieterinitiative für den Erhalt und die Entwicklung der drei HICOG-Siedlungen in Bonn ein. Diese einzigartigen Siedlungen mit der ausgedehnten Parklandschaft stehen unter Ensemble-Denkmalschutz und sind von großer historischer und architektonischer Bedeutung. Die Bewohner engagieren sich dafür, die Siedlungen vor dem Verfall zu bewahren und sie zu einem kulturell lebendigen Teil unserer Stadtgesellschaft zu machen.
Die HICOG-Siedlungen wurden in den 1950er Jahren für die amerikanischen und deutschen Mitarbeitenden der US-Zivilverwaltung des High Commissioners of Germany (HICOG) errichtet und spiegeln einen wichtigen Teil der deutsch-amerikanischen Geschichte wider. Ihre Architektur ist ein exzellentes Beispiel für die Nachkriegsmoderne und für den demokratischen Neuanfang der jungen Bundesrepublik. Sie verdient es, gepflegt und gewürdigt zu werden. Doch wie bei vielen historischen Gebäuden sind auch hier dringende Renovierungsmaßnahmen erforderlich, um den Fortbestand der Bauten und der gestalteten Naturräume zu sichern und Anpassungen an moderne Wohnstandards vorzunehmen, ohne den unverwechselbaren Charakter zu gefährden.
Investitionen in die Erhaltung dieser Siedlungen können nicht nur das kulturelle Erbe bewahren, sondern auch den Stadtteil bereichern. Die Siedlungen bieten Platz für soziale und kulturelle Veranstaltungen, die die Gemeinschaft stärken und das Bewusstsein für die Geschichte dieser einzigartigen Wohngebiete schärfen. Darüber hinaus kann die Modernisierung der Infrastruktur zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner beitragen und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren. Zudem würde ein zukunftsfähiger Parkpflegeplan auf die Klimaziele der Stadt Bonn einzahlen.
Wir fordern die Eigentümer (BImA und VEBOWAG), den Bund, die Stadt Bonn und die zuständigen Behörden auf, die notwendigen Maßnahmen forciert zu ergreifen, um dem fortschreitenden Verfall und großen Leerstand entgegenzuwirken sowie den denkmalgerechten Erhalt der HICOG-Siedlungen zu gewährleisten. Es muss zudem ein Parkpflegeplan erstellt werden, der das historische Konzept des Gartendenkmals weiterentwickelt, was nicht zuletzt auf die Klimaziele der Stadt Bonn einzahlen würde. Es ist dringend an der Zeit, eine nachhaltige Zukunft für diese historischen Orte zu schaffen und deren Wert für kommende Generationen sicherzustellen. Dazu schlagen wir einen Runden Tisch vor, an dem die Bewohner, engagierte Bürger sowie Experten der (Landschafts-)Architektur, des Denkmal- und Naturschutzes beteiligt sind.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um den Schutz und die Entwicklung der HICOG-Siedlungen in Bonn zu gewährleisten und voranzutreiben. Wir werden die Unterschriftenliste zusammen mit unseren nachfolgenden Forderungen presse- und medienwirksam an die Verantwortlichen übergeben.
Den Text der Petition können Sie hier herunterladen.
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Das Problem
Lebendige Denkmäler der Demokratie
Seit Jahren setzen sich zwei Vereine und eine Mieterinitiative für den Erhalt und die Entwicklung der drei HICOG-Siedlungen in Bonn ein. Diese einzigartigen Siedlungen mit der ausgedehnten Parklandschaft stehen unter Ensemble-Denkmalschutz und sind von großer historischer und architektonischer Bedeutung. Die Bewohner engagieren sich dafür, die Siedlungen vor dem Verfall zu bewahren und sie zu einem kulturell lebendigen Teil unserer Stadtgesellschaft zu machen.
Die HICOG-Siedlungen wurden in den 1950er Jahren für die amerikanischen und deutschen Mitarbeitenden der US-Zivilverwaltung des High Commissioners of Germany (HICOG) errichtet und spiegeln einen wichtigen Teil der deutsch-amerikanischen Geschichte wider. Ihre Architektur ist ein exzellentes Beispiel für die Nachkriegsmoderne und für den demokratischen Neuanfang der jungen Bundesrepublik. Sie verdient es, gepflegt und gewürdigt zu werden. Doch wie bei vielen historischen Gebäuden sind auch hier dringende Renovierungsmaßnahmen erforderlich, um den Fortbestand der Bauten und der gestalteten Naturräume zu sichern und Anpassungen an moderne Wohnstandards vorzunehmen, ohne den unverwechselbaren Charakter zu gefährden.
Investitionen in die Erhaltung dieser Siedlungen können nicht nur das kulturelle Erbe bewahren, sondern auch den Stadtteil bereichern. Die Siedlungen bieten Platz für soziale und kulturelle Veranstaltungen, die die Gemeinschaft stärken und das Bewusstsein für die Geschichte dieser einzigartigen Wohngebiete schärfen. Darüber hinaus kann die Modernisierung der Infrastruktur zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner beitragen und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren. Zudem würde ein zukunftsfähiger Parkpflegeplan auf die Klimaziele der Stadt Bonn einzahlen.
Wir fordern die Eigentümer (BImA und VEBOWAG), den Bund, die Stadt Bonn und die zuständigen Behörden auf, die notwendigen Maßnahmen forciert zu ergreifen, um dem fortschreitenden Verfall und großen Leerstand entgegenzuwirken sowie den denkmalgerechten Erhalt der HICOG-Siedlungen zu gewährleisten. Es muss zudem ein Parkpflegeplan erstellt werden, der das historische Konzept des Gartendenkmals weiterentwickelt, was nicht zuletzt auf die Klimaziele der Stadt Bonn einzahlen würde. Es ist dringend an der Zeit, eine nachhaltige Zukunft für diese historischen Orte zu schaffen und deren Wert für kommende Generationen sicherzustellen. Dazu schlagen wir einen Runden Tisch vor, an dem die Bewohner, engagierte Bürger sowie Experten der (Landschafts-)Architektur, des Denkmal- und Naturschutzes beteiligt sind.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um den Schutz und die Entwicklung der HICOG-Siedlungen in Bonn zu gewährleisten und voranzutreiben. Wir werden die Unterschriftenliste zusammen mit unseren nachfolgenden Forderungen presse- und medienwirksam an die Verantwortlichen übergeben.
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Petition am 28. April 2026 erstellt