Rettet die "GRAFFITIFLÄCHEN" an der WILLROIDER-PASSAGE!!!

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Ein weiteres Stück Kärntner Graffitigeschichte ist in GEFAHR:
 

Die im Jahr 1998 vom damaligen Bürgermeister Helmut Manzenreiter freigegebene Graffitiwand an der Willroider Straße war eine der ersten, offiziellen Graffitiflächen Kärntens. Sie ist also als ein Stück weit Teil unserer kunsthistorischen Zeitgeschichte und hat viel zum Entstehen der Villacher bzw. Kärntner Grafffitiszene beigetragen. Sie war die älteste Legale Garffitiwand Villachs. Absofort sollen die Wandflächen des Tunnels neben dem SEZ-Parkplatz, welche als Graffiti-Fläche genützt werden, als illegal gelten und somit nicht mehr besprüht werden dürfen.

Diese Wandflächen (genannt „Willroider-Hall“) galten seit 1998 als erste freie Fläche für Kunst in Villach und war eine von zwei legalen Graffitiwänden, welche von der Stadt Villach zur Verfügung gestellt wurde.

 
Warum sollte die Graffitifläche erhalten bleiben?
Kärnten verzeichnet seit Jahren die stärkste Abwanderungstendenz unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In der Publikation „Kärnten als Lebensort?“ von Herrn Dr. Sting und Frau Dr. Sylvia Leitner werden folgende Hauptgründe angeführt, die eine Abwanderung aus Kärnten begünstigen:

 -Ungenügend oder einseitige Angebote bzw. fehlende Förderung im kulturellen Bereich(vgl. Leitner, Sting 2014, S. 108).

-Momentane Lebensvorstellungen lassen sich nicht mit Kärnten oder der Heimatgemeinde vereinbaren(vgl. Leitner, Sting 2014, S. 152).

 -Durch erlebte Defizite in der Freizeitgestaltung sind Veränderungen für viele unumgänglich (vgl.Leitner, Sting 2014, S. 150).

Aus der Studie geht hervor, dass sich der Veränderungsbedarf in Kärnten im Wesentlichen auf sechs Themenbereiche bezieht.

- fehlende Attraktivität für junge Leute

-  wenig Freizeitangebote

-  schlechte Infrastruktur

- geringe Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten

- unbefriedigende Teilhabe an Prozessen in der Gemeinde und Politik (vgl. Leitner, Sting 2014, S. 96)


Diese Fakten erzeugen ein klares Bild: 
Durch die Aufhebung der Legalität der „Willroider-Hall“ würde ein Freizeitangebot und ein Teil „Villacher Jugendkultur“ zerstört werden.

Lösung des Problems: 
Die Lösung wäre die Erhaltung der berühmten 19 Jährigen Graffiti Wand an der Willroider Straße in Villach, sowie andererseits die Bereitstellung der Stadt Villach von zusätzlichen öffentlichen Wänden zur Nutzung von diversen Kunstprojekten bzw. zur öffentlichen Nutzung.

Die Verantwortlichen für den Erhalt der Graffitiwand sind der Bürgermeister der Stadt Villach Günther Albel, die Vizebürgermeisterin Mag.a Dr.in Petra Oberrauner, Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser, die Geschäftsgruppenleiterin für Soziales, Bildung, Kultur und Personal Dr.in Claudia Pacher, der Abteilungsleiter für Freizeit und Sport Mag. Martin Kroissenbacher, Abteilungsleiter für Kultur Mag. Gert Christian Sturm, der Abteilungsleiter für Tiefbau Ing. Leopold Piechl, MSc. und der Abteilungsleiter-Stellvertreter Ing. Siegfried Hohenwarter.

 Um die Verantwortlichen auf die Wichtigkeit unseres Anliegens aufmerksam zu machen und die Betroffen zu unterstützen, wird um ihre Hilfe in Form einer Unterschrift gebeten.

Betroffen sind aber nicht nur die aktiven Künstler, welchen eine der letzten Möglichkeiten genommen wird in Villach Kunst legal auszuüben, sondern auch große Teile der Villacher Bevölkerung.

Viele Villacher_innen rinnen schätzen die „Graffiti-Wand“. Diese sorgt durch farbenfrohe Gemälde immer wieder für Abwechslung im tristen Grau auf den Weg ins Zentrum der Stadt. Kunstvoll aufgemalte und harmonische Farbkompositionen symbolisieren Fröhlichkeit, Vielfalt, Kreativität, Jugendlichkeit und Vitalität. Dies wirkt sich positiv auf die Mitmenschen unserer Gesellschaft aus. Flächen, die zum Bemalen freigegeben sind, sind Ausdruck moderner Kunst und Kultur im urbanen Raum sowie Präsentationsflächen für Künstler_innen.

Gefordert werden einerseits der Erhalt der berühmten 19jährigen Graffiti-Wand an der Willroider Straße sowie andererseits eine Bereitstellung von weiteren öffentlichen Wänden zur Nutzung von diversen Kunstprojekten.

 
Beide Forderungen sollen Folgendes bewirken:
-Erhalt öffentlichen Kunst- und Kulturgutes.

-Belebung der Umgebung durch farbenprächtige Bilder.

-Positive Auswirkung dadurch auf die Mitmenschen.

-Erhebliche Förderung der Kreativität junger Menschen.

-Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche.

-Dämmung illegaler Graffiti.

-Schutz vor Kriminalisierung.

 

Jede Unterschrift steht stellvertretend für die angeführten Forderungen.
Bitte hinterlass einen Kommentar und erzähle deinen Freunden von der Petition!
Danke für deine Unterstützung!
 

 

 



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