Petition updateRETTET DEN OTTER: SCHÜTZEN STATT SCHIEßENBayern versagt beim Hochwasserschutz: Fordert jetzt eine nachhaltige Klimapolitik!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Germany
Jun 5, 2024

Liebe Unterstützer*innen, die Hochwassersituation hält die Bürger*innen in Atem. Weniger bewegt sind Markus Söder und Hubert Aiwanger, wenn es um den Hochwasserschutz in Bayern geht – denn dieser wurde in den letzten Jahren nicht vorangebracht. Das muss ein Ende haben! Fordert jetzt mit uns eine nachhaltige Klimapolitik, damit nicht erst bei einer Katastrophe Maßnahmen gegen die Wasserkrise ergriffen werden.

Von einem „Jahrhunderthochwasser“ kann kaum noch die Rede sein, da wir bereits das vierte innerhalb eines Jahrhunderts erleben. Dabei sind nicht nur Überschwemmungen, sondern auch Dürren die Folgen der Wasserkrise, die durch versiegelte Böden, zerstörte Moore, begradigte Flüsse und ein Netz von Drainagen in Wiesen, Feldern und Wäldern verursacht werden.  

In den vergangenen Jahren waren Regionen wie Bayern bereits stark von Hochwasser betroffen. Der damalige bayerische Umweltminister Marcel Huber warb für mehrere Flutpolder an der Donau – doch sechs Jahre später wurde nur einer der neun geplanten Polder gebaut. Aiwanger lehnte die Pläne zunächst als zu teuer und überflüssig ab, „weil so ein Polder ja nur alle hundert Jahre mal geflutet wird“. Auch nachdem er seine Blockadehaltung aufgab, tat Markus Söder nichts, um den Hochwasserschutz voranzutreiben. Dieses politische Versagen schiebt er nun auf die Bürger*innen. Trotz wissenschaftlicher Warnungen und Ankündigungen zunehmender Extremwetterereignisse, entziehen sich die politischen Entscheidungsträger*innen ihrer Verantwortung. Wir sagen klar: Dieses Ausweichen darf nicht länger möglich sein! Politiker*innen wie Markus Söder müssen ihrer Verantwortung nachkommen und nicht erst bei Katastrophen handeln. 

Statt angemessen zu reagieren und präventiv Maßnahmen zu ergreifen, wird weiterhin auf Versiegelung und Bebauung oder auf „Nichtstun“ gesetzt. Diese Strategie verschärft die Situation und zeigt, dass die Politik nicht genug zum Schutz vor Extremwetter tut. Denn vielmehr müsste unsere Landschaft renaturiert werden und den Flüssen wieder mehr Raum gegeben werden. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und den Kurs zu ändern! Wir brauchen umgehend ein Sondervermögen für Klimaanpassung, Klimaschutz, Katastrophenschutz sowie örtlich vorbeugende Maßnahmen! 

Lasst uns gemeinsam politischen Entscheidungsträger*innen Druck machen. Unterstützt unsere Petition zum Schutz vor Dürre und Hochwasser! NACH diesem Hochwasser ist VOR dem nächsten Extremwetter.

Vielen Dank! 
Eure Deutsche Umwelthilfe.  

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