Marianne GrimmensteinGermany
Jan 16, 2020

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Am 18. 1. 20 gibt es eine große Demo in Berlin gegen das EU-Mercosur Freihandelsabkommen. Nähere Informationen zur DEMO:

https://www.wir-haben-es-satt.de/

Im Verlauf des Jahres 2020 will Die Europäische Union will in diesem Jahr noch das geplante Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay abschließen. Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft fordern selbstverständlich den schnellstmöglichen Abschluss des Abkommens. Konzerne sollen neue Absatzmärkte erhalten. Die katastrophalen Auswirkungen des EU- Mercosur-Abkommens sind:

1. Dramatische Folgen für die Landwirtschaft durch Verschärfung  des ruinösen Preiskampfs. 

2.Dramatische Folgen für die Umwelt durch weitere Förderung der Monokulturen wie z .B. für den  Anbau von Soja und Zuckerrohr, die weitere Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes sowie der Savannen und Trockenwälder bewirken.

3. Das Abkommen enthält keine durchsetzungsfähigen Vorgaben für Umwelt- und Klimaschutz, Menschen- oder Arbeitsrechte. In Brasilien werden indigene Völker jetzt schon von ihrem Land vertrieben.

4. Das Abkommen wird den Handel sogar mit Produkten fördern, die bereits im Überfluss wie beispielsweise Rind- und Hühnerfleisch in der EU vorhanden sind.

5. Gewerkschaftsdachverbände der Mercosur-Staaten lehnen das EU-Mercosur-Abkommen ebenfalls ab, weil es die heimische Industrie vernichten würde.

Der einzige Vorteil des Abkommens für die Konzerne ist, dass es die Zölle auf deutsche und europäische Autos senkt. 15 Jahre nach Inkrafttreten sollen die Zölle sogar komplett entfallen.

Hier können Sie die vielen Nachteile des Abkommens ausführlich lesen.

https://www.gerechter-welthandel.org/2019/12/17/sieben-gruende-gegen-das-eu-mercosur-abkommen/

Es gibt jetzt auch eine Studie zu EU-Mercosur-Abkommen:

https://www.annacavazzini.eu/wp-content/uploads/2020/01/Zusammenfassung-EU-Mercosur-Studie-Luciana-Ghiotto-Javier-Echaide-1.pdf

Die EU setzt ihre umweltzerstörende und menschenrechtsmissachtende Handelspolitik unverändert fort.

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein

 

 

 

 

 

 

 

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