Rettet das Gasnetz für eine Co2 neutrale Heizung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
John Doe und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Deine Wohnung wird mit Gas beheizt? Du kochst mit Gas?
Du hast eine Wärmepumpe mit Gaszusatzheizung?

Dann bist Du direkt betroffen und bald völlig von Strom abhängig!

Du musst Umrüsten auf Wärmepumpe (45.000 Euro), Wärmedämmung (80.000 Euro), ggf. Einbau eines elektrischen Herdes (4.000 Euro), schon wieder eine neue Wärmepumpe aber mit elektrischem Heizstab.
Kannst Du das finanzieren? Ich nicht!

Diese Petition soll das ändern! 
Mit grünem Methan aus dem bestehenden Leitungsnetz kannst Du Co2 neutral Deine Gasheizung weiter betreiben! Wenn sie kaputt geht ersetzt Du sie durch eine neue Therme (9.000 Euro). Die laufenden höheren Gaskosten sind zu verkraften.

Und jetzt die Details:

Nach den Vorgaben der EU darf ab 2045 kein Erdgas mehr zur Wohnraumheizung verwendet werden. Davon sind allein in Deutschland mehr als die Hälfte aller Wohnungen - 22 Millionen - betroffen. 
Die Kosten der Umstellung tragen Eigentümer und Mieter.
Hausbesitzer müssen die Heizung ersetzen, in Wärmedämmung und größere Heizkörper investieren. Die Bewohner müssen neue Herde beschaffen. 
Es müssen Fernwärmenetze durch Wohngebiete gebaut und die Stromnetze verstärkt und mit teuren Speichern ergänzt werden.

Es ist paradox, das Heizen mit Gas zu verbieten, aber gleichzeitig immer mehr Erdgasquellen zu erschließen, um mit Gaskraftwerken Strom für Wärmepumpen zu erzeugen. 

Das Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck empfahl den Netzbetreibern Stilllegung und Rückbau der Gasleitungen. Die bestehenden Leitungen seien nur für synthetisches Methan weiter verwendbar. Dieses sei zu teuer und nicht verfügbar.
Erste Stadtwerke haben bereits angekündigt die Gasversorgung ab 2030 einzustellen. 22 Millionen Wohnungen sollen statt dessen mit Fernwärme und Wärmepumpen  über die kalte Jahreszeit kommen.

Dabei wird missachtet wie sich das Angebot von synthetischem Methan entwickeln wird und welchen Mehrwert die Nutzung von diesem Gas gegenüber Strom und Fernwärme hat.

Alle Sonnen- und windreichen Regionen, also die bisherigen Öl und Gas  liefernden Staaten, werden große Mengen Strom erzeugen und damit Wasserstoff, Methanol und Methan synthetisieren. Die Stromkosten werden in 10 Jahren unter 0,03 Euro pro kWh gesunken sein. Unter Berücksichtigung aller Umwandlungsverluste und Transportkosten könnte 1 kWh Gas ca. 0,25 Euro kosten. 

Ein Nebeneinander beider Systeme wäre optimal. Die Energieerzeugung muss auf den Spitzenbedarf im Winter ausgelegt werden. Mit Batteriespeichern können nur wenige Tage überbrückt werden.
Im Sommer könnte der Überschuss zur Synthese von grünem Methan verwendet werden (Power-to-Gas). 
So könnten Gasherde, Gaszusatzheizungen für Wärmepumpen und ein Großteil  der Gasheizungen weiter betrieben werden.
Der Schock gewaltiger Investitionen bliebe vielen Haushalten erspart.
Die Spitzenlast für das Stromnetzt würde sich verringern.

Selbst wenn Heizen mit synthetischem Methan teurer wäre als mit Fernwärme und Wärmepumpe, so stünden dem Einsparungen an Investitionen in mehrstelliger Milliardenhöhe der öffentlichen und privaten Haushalte gegenüber.  Die Abhängigkeit von Strom und Wärmenetzbetreibern würde verringert. Bei Gas gibt es keine Blackouts, bei Strom immer häufiger (der Strombedarf erhöht sich auf das 8-fache). Die Energiepreise in bestehenden Fernwärmenetzen sind erschreckend.

Zum Transport des grünen Methan stehen Fernleitungen und NLG-Terminals zur Verfügung. Die vorhanden Gasspeicher können die Versorgung für einen Winter sicherstellen. Die Gasversorger haben ihre Leistungsfähigkeit bewiesen und können ihre Investitionen weiter nutzen.

Es müssen keine Straßen aufgerissen werden, um Fernwärmeleitungen zu verlegen und Stromleitungen zu verstärken. Es müssen nicht Unmengen an Co2 und Stickoxyden freigesetzt werden für das Material und die Ausführung der Bau- und Umbau- Arbeiten.

So wie für die Industrie auf Wasserstoff gesetzt wird, muss für die Wohnraumheizung grünes Methan zur Verfügung stehen. In alle kommunalen Wärmeplanungen muss das bestehende Gasnetz einbezogen werden. Auch um die Wärmepumpen mit Gas-Zusatzheizung notfalls mit Bio-Methan lokal versorgen zu können.

Es ist jetzt höchste Zeit für einen Richtungswechsel. Schluss mit dem Zwang zu gigantischen Investitionen. 

Durch ein klares politisches Signal und Lieferabkommen ist international die Bereitschaft zu fördern, in Anlagen für grünes Methan zu investieren, damit grünes Methan bald und in großen Mengen zur Verfügung steht. Damit könnte die Co2 Neutralität im Wohnungssektor auch schneller erreicht werden.

Hierfür ist Katharina Reiche mit dem BMWE zuständig.

Aber auch Verena Hubertz als Bundesbauministerin sollte sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. 

avatar of the starter
Alfred …Petitionsstarter*in

159

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Das Problem

Deine Wohnung wird mit Gas beheizt? Du kochst mit Gas?
Du hast eine Wärmepumpe mit Gaszusatzheizung?

Dann bist Du direkt betroffen und bald völlig von Strom abhängig!

Du musst Umrüsten auf Wärmepumpe (45.000 Euro), Wärmedämmung (80.000 Euro), ggf. Einbau eines elektrischen Herdes (4.000 Euro), schon wieder eine neue Wärmepumpe aber mit elektrischem Heizstab.
Kannst Du das finanzieren? Ich nicht!

Diese Petition soll das ändern! 
Mit grünem Methan aus dem bestehenden Leitungsnetz kannst Du Co2 neutral Deine Gasheizung weiter betreiben! Wenn sie kaputt geht ersetzt Du sie durch eine neue Therme (9.000 Euro). Die laufenden höheren Gaskosten sind zu verkraften.

Und jetzt die Details:

Nach den Vorgaben der EU darf ab 2045 kein Erdgas mehr zur Wohnraumheizung verwendet werden. Davon sind allein in Deutschland mehr als die Hälfte aller Wohnungen - 22 Millionen - betroffen. 
Die Kosten der Umstellung tragen Eigentümer und Mieter.
Hausbesitzer müssen die Heizung ersetzen, in Wärmedämmung und größere Heizkörper investieren. Die Bewohner müssen neue Herde beschaffen. 
Es müssen Fernwärmenetze durch Wohngebiete gebaut und die Stromnetze verstärkt und mit teuren Speichern ergänzt werden.

Es ist paradox, das Heizen mit Gas zu verbieten, aber gleichzeitig immer mehr Erdgasquellen zu erschließen, um mit Gaskraftwerken Strom für Wärmepumpen zu erzeugen. 

Das Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck empfahl den Netzbetreibern Stilllegung und Rückbau der Gasleitungen. Die bestehenden Leitungen seien nur für synthetisches Methan weiter verwendbar. Dieses sei zu teuer und nicht verfügbar.
Erste Stadtwerke haben bereits angekündigt die Gasversorgung ab 2030 einzustellen. 22 Millionen Wohnungen sollen statt dessen mit Fernwärme und Wärmepumpen  über die kalte Jahreszeit kommen.

Dabei wird missachtet wie sich das Angebot von synthetischem Methan entwickeln wird und welchen Mehrwert die Nutzung von diesem Gas gegenüber Strom und Fernwärme hat.

Alle Sonnen- und windreichen Regionen, also die bisherigen Öl und Gas  liefernden Staaten, werden große Mengen Strom erzeugen und damit Wasserstoff, Methanol und Methan synthetisieren. Die Stromkosten werden in 10 Jahren unter 0,03 Euro pro kWh gesunken sein. Unter Berücksichtigung aller Umwandlungsverluste und Transportkosten könnte 1 kWh Gas ca. 0,25 Euro kosten. 

Ein Nebeneinander beider Systeme wäre optimal. Die Energieerzeugung muss auf den Spitzenbedarf im Winter ausgelegt werden. Mit Batteriespeichern können nur wenige Tage überbrückt werden.
Im Sommer könnte der Überschuss zur Synthese von grünem Methan verwendet werden (Power-to-Gas). 
So könnten Gasherde, Gaszusatzheizungen für Wärmepumpen und ein Großteil  der Gasheizungen weiter betrieben werden.
Der Schock gewaltiger Investitionen bliebe vielen Haushalten erspart.
Die Spitzenlast für das Stromnetzt würde sich verringern.

Selbst wenn Heizen mit synthetischem Methan teurer wäre als mit Fernwärme und Wärmepumpe, so stünden dem Einsparungen an Investitionen in mehrstelliger Milliardenhöhe der öffentlichen und privaten Haushalte gegenüber.  Die Abhängigkeit von Strom und Wärmenetzbetreibern würde verringert. Bei Gas gibt es keine Blackouts, bei Strom immer häufiger (der Strombedarf erhöht sich auf das 8-fache). Die Energiepreise in bestehenden Fernwärmenetzen sind erschreckend.

Zum Transport des grünen Methan stehen Fernleitungen und NLG-Terminals zur Verfügung. Die vorhanden Gasspeicher können die Versorgung für einen Winter sicherstellen. Die Gasversorger haben ihre Leistungsfähigkeit bewiesen und können ihre Investitionen weiter nutzen.

Es müssen keine Straßen aufgerissen werden, um Fernwärmeleitungen zu verlegen und Stromleitungen zu verstärken. Es müssen nicht Unmengen an Co2 und Stickoxyden freigesetzt werden für das Material und die Ausführung der Bau- und Umbau- Arbeiten.

So wie für die Industrie auf Wasserstoff gesetzt wird, muss für die Wohnraumheizung grünes Methan zur Verfügung stehen. In alle kommunalen Wärmeplanungen muss das bestehende Gasnetz einbezogen werden. Auch um die Wärmepumpen mit Gas-Zusatzheizung notfalls mit Bio-Methan lokal versorgen zu können.

Es ist jetzt höchste Zeit für einen Richtungswechsel. Schluss mit dem Zwang zu gigantischen Investitionen. 

Durch ein klares politisches Signal und Lieferabkommen ist international die Bereitschaft zu fördern, in Anlagen für grünes Methan zu investieren, damit grünes Methan bald und in großen Mengen zur Verfügung steht. Damit könnte die Co2 Neutralität im Wohnungssektor auch schneller erreicht werden.

Hierfür ist Katharina Reiche mit dem BMWE zuständig.

Aber auch Verena Hubertz als Bundesbauministerin sollte sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. 

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Alfred …Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bau
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bau

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Petition am 11. September 2025 erstellt