Rettet das Ernährungssystem! Globalisierung versus Relokalisierung


Rettet das Ernährungssystem! Globalisierung versus Relokalisierung
Le problème
Marktschwärmer macht deutlich, dass unser derzeitiges Ernährungssystem in einer Krise steckt.
Großindustrielle Praktiken (Pestizide, Monokulturen, große Gewächshäuser...), Importierte Lebensmittel, Multinationale Unternehmen bestimmen die Vermarktung (Supermärkte, Unmengen von Plastik, Lebensmittelverschwendung...).
Diese Praktiken, angetrieben durch die Globalisierung, schaden nicht nur den Landwirt*innen massiv, sondern führen auch zur Zerstörung wichtiger Ökosysteme.
Deshalb stehen wir jetzt vor einer zentralen Herausforderung unserer Zeit: dem Übergang zu einem nachhaltigen Ernährungssystem, das wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.
In Zukunft werden resiliente Ernährungssysteme unerlässlich sein. Und wir sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten!
Transportintensive Lebensmittel vs. Regionale Produkte
Etwa ein Drittel der Gesamtproduktion der deutschen Landwirtschaft wird exportiert, während wir gleichzeitig unsere eigenen Lebensmittel aus weit entfernten Regionen beziehen. Diese Produkte entstehen oft unter schlechten Arbeitsbedingungen, weisen eine hohe CO2-Bilanz auf, verlieren auf langen Transportwegen an Qualität und bieten wenig Transparenz über ihre Herkunft.
Um dieses widersprüchliche System zu verändern, können wir auf lokaler Ebene aktiv werden:
- Produzent*innen und Konsument*innen näher zusammenbringen.
- Die Landwirtschaft in Einklang mit den klimatischen und kulturellen Besonderheiten jeder Region gestalten.
- Kurze Lieferketten fördern, sodass der Großteil der Produktion lokal vermarktet wird. (Unter Berücksichtigung einiger bereits bekannter Herausforderungen, wie der Optimierung der Logistik zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks)
Ausbeutung von Produzent*innen vs. faire Bedingungen
Einige wenige Großkonzerne kontrollieren den Lebensmittelhandel und bestimmen dessen Rahmenbedingungen. Zwischenhändler zahlen den Produzent*innen Preise, die unter den Produktionskosten liegen, was ihre Tätigkeit unprofitabel macht und ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet.
Eine Veränderung hin zu einem lokalen und gerechteren Handelsmodell ist notwendig. Produzent*innen sollten selbst entscheiden können, was sie anbauen, und ihre Produktion ohne Einschränkungen durch Zwischenhändler diversifizieren können. Regionale Produkte müssen mit sozialer Gerechtigkeit verknüpft sein, einschließlich fairer Arbeitsbedingungen und angemessener Preise.
Zerstörung des Planeten vs. Schutz der Umwelt
Die landwirtschaftliche Produktivität ist stark auf natürliche Ressourcen wie Wasser, fruchtbaren Boden und Bestäuber angewiesen. Diese wichtigen Ressourcen werden durch intensive und großflächige Produktionsmethoden erheblich beeinträchtigt.
Deshalb zeigen wir, welchen bedeutenden Beitrag zahlreiche kleine und mittelständische Produzent*innen zum Schutz der Umwelt leisten und wie sie eine Produktion im Einklang mit der Natur fördern. Es ist an der Zeit, diese nachhaltigen Praktiken flächendeckend umzusetzen.
Handle jetzt!
Als Teil der Gesellschaft können wir aktiv zur Veränderung beitragen und unsere Stimme einbringen.
Marktschwärmer lädt dich ein, unsere Petition zur Relokalisierung des Ernährungssystems zu unterstützen.
- Unsere spezifischen Maßnahmen sind:
Unterstützung der Entwicklung regionaler Produkte, um Produzent*innen und Verbraucher*innen näherzubringen – sowohl geografisch als auch durch kurze Lieferketten. - Förderung der Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion in unserer Region
- Beseitigung unfairer Wettbewerbsbedingungen. Alle Lebensmittel, die auf den Markt gelangen, müssen die gleichen phytosanitären, sozialen und ökologischen Vorschriften einhalten, um faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen.
- Anpassung der Standards für kleine Betriebe: Reduzierung der Bürokratie, stärkere Mitbestimmung des Agrarsektors bei der Regelsetzung und eine angepasste Anwendung der Vorschriften entsprechend der Größe des Betriebs.
- Einführung einer eindeutigen geografischen Kennzeichnung von Lebensmitteln, um ihren tatsächlichen Ursprung transparent zu machen.
Die Unterschriften möchten wir gemeinsam mit Good Food Good Farming (ein europaweit agierender zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss, der sich für nachhaltige Lebensmittel und Landwirtschaft einsetzt) im Frühjahr 2025 an die Europäische Kommission übergeben.
Lasst uns das Ernährungssystem relokalisieren, um uns selbst zu stärken!
#RelokalisierenWirDasErnährungssystem
Weitere Informationen: https://probiermal.marktschwaermer.de/Relokalisieren
2 765
Le problème
Marktschwärmer macht deutlich, dass unser derzeitiges Ernährungssystem in einer Krise steckt.
Großindustrielle Praktiken (Pestizide, Monokulturen, große Gewächshäuser...), Importierte Lebensmittel, Multinationale Unternehmen bestimmen die Vermarktung (Supermärkte, Unmengen von Plastik, Lebensmittelverschwendung...).
Diese Praktiken, angetrieben durch die Globalisierung, schaden nicht nur den Landwirt*innen massiv, sondern führen auch zur Zerstörung wichtiger Ökosysteme.
Deshalb stehen wir jetzt vor einer zentralen Herausforderung unserer Zeit: dem Übergang zu einem nachhaltigen Ernährungssystem, das wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.
In Zukunft werden resiliente Ernährungssysteme unerlässlich sein. Und wir sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten!
Transportintensive Lebensmittel vs. Regionale Produkte
Etwa ein Drittel der Gesamtproduktion der deutschen Landwirtschaft wird exportiert, während wir gleichzeitig unsere eigenen Lebensmittel aus weit entfernten Regionen beziehen. Diese Produkte entstehen oft unter schlechten Arbeitsbedingungen, weisen eine hohe CO2-Bilanz auf, verlieren auf langen Transportwegen an Qualität und bieten wenig Transparenz über ihre Herkunft.
Um dieses widersprüchliche System zu verändern, können wir auf lokaler Ebene aktiv werden:
- Produzent*innen und Konsument*innen näher zusammenbringen.
- Die Landwirtschaft in Einklang mit den klimatischen und kulturellen Besonderheiten jeder Region gestalten.
- Kurze Lieferketten fördern, sodass der Großteil der Produktion lokal vermarktet wird. (Unter Berücksichtigung einiger bereits bekannter Herausforderungen, wie der Optimierung der Logistik zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks)
Ausbeutung von Produzent*innen vs. faire Bedingungen
Einige wenige Großkonzerne kontrollieren den Lebensmittelhandel und bestimmen dessen Rahmenbedingungen. Zwischenhändler zahlen den Produzent*innen Preise, die unter den Produktionskosten liegen, was ihre Tätigkeit unprofitabel macht und ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet.
Eine Veränderung hin zu einem lokalen und gerechteren Handelsmodell ist notwendig. Produzent*innen sollten selbst entscheiden können, was sie anbauen, und ihre Produktion ohne Einschränkungen durch Zwischenhändler diversifizieren können. Regionale Produkte müssen mit sozialer Gerechtigkeit verknüpft sein, einschließlich fairer Arbeitsbedingungen und angemessener Preise.
Zerstörung des Planeten vs. Schutz der Umwelt
Die landwirtschaftliche Produktivität ist stark auf natürliche Ressourcen wie Wasser, fruchtbaren Boden und Bestäuber angewiesen. Diese wichtigen Ressourcen werden durch intensive und großflächige Produktionsmethoden erheblich beeinträchtigt.
Deshalb zeigen wir, welchen bedeutenden Beitrag zahlreiche kleine und mittelständische Produzent*innen zum Schutz der Umwelt leisten und wie sie eine Produktion im Einklang mit der Natur fördern. Es ist an der Zeit, diese nachhaltigen Praktiken flächendeckend umzusetzen.
Handle jetzt!
Als Teil der Gesellschaft können wir aktiv zur Veränderung beitragen und unsere Stimme einbringen.
Marktschwärmer lädt dich ein, unsere Petition zur Relokalisierung des Ernährungssystems zu unterstützen.
- Unsere spezifischen Maßnahmen sind:
Unterstützung der Entwicklung regionaler Produkte, um Produzent*innen und Verbraucher*innen näherzubringen – sowohl geografisch als auch durch kurze Lieferketten. - Förderung der Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion in unserer Region
- Beseitigung unfairer Wettbewerbsbedingungen. Alle Lebensmittel, die auf den Markt gelangen, müssen die gleichen phytosanitären, sozialen und ökologischen Vorschriften einhalten, um faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen.
- Anpassung der Standards für kleine Betriebe: Reduzierung der Bürokratie, stärkere Mitbestimmung des Agrarsektors bei der Regelsetzung und eine angepasste Anwendung der Vorschriften entsprechend der Größe des Betriebs.
- Einführung einer eindeutigen geografischen Kennzeichnung von Lebensmitteln, um ihren tatsächlichen Ursprung transparent zu machen.
Die Unterschriften möchten wir gemeinsam mit Good Food Good Farming (ein europaweit agierender zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss, der sich für nachhaltige Lebensmittel und Landwirtschaft einsetzt) im Frühjahr 2025 an die Europäische Kommission übergeben.
Lasst uns das Ernährungssystem relokalisieren, um uns selbst zu stärken!
#RelokalisierenWirDasErnährungssystem
Weitere Informationen: https://probiermal.marktschwaermer.de/Relokalisieren
2 765
Mises à jour sur la pétition
Partager la pétition
Pétition lancée le 23 août 2024