Rettet das Bürgerhaus Hochdahl – Für Kultur, Bildung und Zusammenhalt in Erkrath

Rettet das Bürgerhaus Hochdahl – Für Kultur, Bildung und Zusammenhalt in Erkrath

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Mario Slawik und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir fordern den Erhalt des Bürgerhauses Hochdahl und sprechen uns entschieden gegen eine mögliche Schließung oder einen Abriss aus.

 

Das Bürgerhaus ist weit mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein zentraler Treffpunkt für Menschen aller Generationen und ein unverzichtbarer Ort für Kultur, Bildung, Vereinsleben und soziales Miteinander im größten Erkrather Stadtteil Hochdahl mit rund 27.400 Einwohnerinnen und Einwohnern.

 

Im Bürgerhaus befinden sich unter anderem:

 

* die VHS,

* die Verwaltung der Jugendmusikschule,

* die Stadtbücherei,

* das Planetarium Stellarium Erkrath,

* die große Veranstaltungshalle,

* Versammlungs- und Veranstaltungsräume,

* das TSV Kinder- und Jugendzentrum,

* die Begegnungsstätte AWO-Treff Hochdahl,

* die Ehrenamtsbörse

* der Kindertreff (aktuell im Kinderhaus Sandheide untergebracht), der schon in diesem Jahr durch die Sparmaßnahmen von einer Schließung bedroht ist.

 

Täglich nutzen Bürgerinnen und Bürger diese Einrichtungen. Das Bürgerhaus fördert Begegnung und Integration und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist für Hochdahl identitätsstiftend und verbindend, gerade weil es die verschiedenen Nutzungen zentral und gut erreichbar an einem Ort vereint und dennoch, durch die Zugänge von allen Seiten, eigene Bereiche schafft, die darüber hinaus auch Außenflächen bieten.

 

Besonders problematisch bei der geplanten Schließung ist, dass es bislang keinen nachvollziehbaren Plan dafür gibt, was mit den zahlreichen Einrichtungen und Angeboten im Falle einer Schließung passieren würde. Es ist ungeklärt, wo Planetarium, VHS, Jugendmusikschule, Stadtbücherei, soziale Einrichtungen oder Jugendangebote künftig untergebracht werden oder Vereine und das ZWAR Netzwerk Räume für ihre Angebote finden sollen.

 

Laut der Liste möglicher Konsolidierungsmaßnahmen soll die „Aufgabe des Bürgerhauses“ ab 2031 geprüft werden. Als mögliche Einsparung durch Wegfall der Betriebskosten und Bauunterhaltung werden jährlich rund 417.000 Euro genannt. Gleichzeitig wurden Einnahmen aus Vermietungen und Nutzungsgebühren offenbar nicht berücksichtigt. Auch fehlt eine Gegenüberstellung der Kosten, die bei einer anderweitigen Unterbringung anfallen würden. Eine energetische Sanierung des Bürgerhauses wurde zuletzt in den Ausschüssen auf 18 bis 20 Millionen Euro geschätzt. Ob es im Falle einer Schließung stattdessen einen Neubau geben soll und was dieser mit all den bisherigen Nutzungsmöglichkeiten kosten würde, ist bisher nicht erwähnt worden.

Vor allem das Planetarium wäre bei einer Schließung akut gefährdet, da es hier – ohne einen Neubau – aufgrund der baulichen Anforderungen, keine andere Unterbringungsmöglichkeit gibt. Eine längere Schließung oder ein Wegfall der Räumlichkeiten könnte das endgültige Aus für diese besondere Einrichtung bedeuten. Ein kulturelles und Bildungsangebot mit überregionaler Bedeutung würde damit unwiederbringlich verloren gehen.

Aber auch eine längere Schließung der Bücherei, des TSV Jugendzentrum oder der Begegnungsstätte AWO-Treff ist schwer vorstellbar. Die Stadtbücherei ist längst viel mehr, als ein Ort, an dem man Bücher ausleiht. Sie ist Ort der Begegnung und für viele Schüler, die zu Hause wenig Raum haben, wichtiger Lernort. Auch das TSV Jugendzentrum ist mit seiner Hausaufgabenbetreuung und seinen vielfältigen Angeboten für Kinder- und Jugendliche wichtig für mehr Bildungsgerechtigkeit. Nicht zuletzt der AWO-Treff, der Senioren vor Vereinsamung schützt und sie aktiv teilhaben lässt.

Und auch wenn in den letzten Jahren die Veranstaltungshalle mehrfach zur Unterkunft für Geflüchtete umfunktioniert werden musste, so braucht Erkraths einwohnerstärkste Stadtteil auch eine Veranstaltungshalle.

Eine Schließung des Bürgerhauses hätte massive Folgen für das soziale und kulturelle Leben in Hochdahl und ganz Erkrath. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen braucht unsere Stadt mehr Orte der Begegnung – nicht weniger.

 

Wir fordern:

 

* den dauerhaften Erhalt des Bürgerhauses Hochdahl,

* transparente Prüfung aller Alternativen zur Schließung,

* ein realistisches Zukunfts- und Finanzierungskonzept,

* klare Aussagen zum Erhalt aller Einrichtungen und Angebote,

* die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung.

 

Das Bürgerhaus gehört zu Hochdahl. Es darf nicht verschwinden.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Mario Slawik und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir fordern den Erhalt des Bürgerhauses Hochdahl und sprechen uns entschieden gegen eine mögliche Schließung oder einen Abriss aus.

 

Das Bürgerhaus ist weit mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein zentraler Treffpunkt für Menschen aller Generationen und ein unverzichtbarer Ort für Kultur, Bildung, Vereinsleben und soziales Miteinander im größten Erkrather Stadtteil Hochdahl mit rund 27.400 Einwohnerinnen und Einwohnern.

 

Im Bürgerhaus befinden sich unter anderem:

 

* die VHS,

* die Verwaltung der Jugendmusikschule,

* die Stadtbücherei,

* das Planetarium Stellarium Erkrath,

* die große Veranstaltungshalle,

* Versammlungs- und Veranstaltungsräume,

* das TSV Kinder- und Jugendzentrum,

* die Begegnungsstätte AWO-Treff Hochdahl,

* die Ehrenamtsbörse

* der Kindertreff (aktuell im Kinderhaus Sandheide untergebracht), der schon in diesem Jahr durch die Sparmaßnahmen von einer Schließung bedroht ist.

 

Täglich nutzen Bürgerinnen und Bürger diese Einrichtungen. Das Bürgerhaus fördert Begegnung und Integration und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist für Hochdahl identitätsstiftend und verbindend, gerade weil es die verschiedenen Nutzungen zentral und gut erreichbar an einem Ort vereint und dennoch, durch die Zugänge von allen Seiten, eigene Bereiche schafft, die darüber hinaus auch Außenflächen bieten.

 

Besonders problematisch bei der geplanten Schließung ist, dass es bislang keinen nachvollziehbaren Plan dafür gibt, was mit den zahlreichen Einrichtungen und Angeboten im Falle einer Schließung passieren würde. Es ist ungeklärt, wo Planetarium, VHS, Jugendmusikschule, Stadtbücherei, soziale Einrichtungen oder Jugendangebote künftig untergebracht werden oder Vereine und das ZWAR Netzwerk Räume für ihre Angebote finden sollen.

 

Laut der Liste möglicher Konsolidierungsmaßnahmen soll die „Aufgabe des Bürgerhauses“ ab 2031 geprüft werden. Als mögliche Einsparung durch Wegfall der Betriebskosten und Bauunterhaltung werden jährlich rund 417.000 Euro genannt. Gleichzeitig wurden Einnahmen aus Vermietungen und Nutzungsgebühren offenbar nicht berücksichtigt. Auch fehlt eine Gegenüberstellung der Kosten, die bei einer anderweitigen Unterbringung anfallen würden. Eine energetische Sanierung des Bürgerhauses wurde zuletzt in den Ausschüssen auf 18 bis 20 Millionen Euro geschätzt. Ob es im Falle einer Schließung stattdessen einen Neubau geben soll und was dieser mit all den bisherigen Nutzungsmöglichkeiten kosten würde, ist bisher nicht erwähnt worden.

Vor allem das Planetarium wäre bei einer Schließung akut gefährdet, da es hier – ohne einen Neubau – aufgrund der baulichen Anforderungen, keine andere Unterbringungsmöglichkeit gibt. Eine längere Schließung oder ein Wegfall der Räumlichkeiten könnte das endgültige Aus für diese besondere Einrichtung bedeuten. Ein kulturelles und Bildungsangebot mit überregionaler Bedeutung würde damit unwiederbringlich verloren gehen.

Aber auch eine längere Schließung der Bücherei, des TSV Jugendzentrum oder der Begegnungsstätte AWO-Treff ist schwer vorstellbar. Die Stadtbücherei ist längst viel mehr, als ein Ort, an dem man Bücher ausleiht. Sie ist Ort der Begegnung und für viele Schüler, die zu Hause wenig Raum haben, wichtiger Lernort. Auch das TSV Jugendzentrum ist mit seiner Hausaufgabenbetreuung und seinen vielfältigen Angeboten für Kinder- und Jugendliche wichtig für mehr Bildungsgerechtigkeit. Nicht zuletzt der AWO-Treff, der Senioren vor Vereinsamung schützt und sie aktiv teilhaben lässt.

Und auch wenn in den letzten Jahren die Veranstaltungshalle mehrfach zur Unterkunft für Geflüchtete umfunktioniert werden musste, so braucht Erkraths einwohnerstärkste Stadtteil auch eine Veranstaltungshalle.

Eine Schließung des Bürgerhauses hätte massive Folgen für das soziale und kulturelle Leben in Hochdahl und ganz Erkrath. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen braucht unsere Stadt mehr Orte der Begegnung – nicht weniger.

 

Wir fordern:

 

* den dauerhaften Erhalt des Bürgerhauses Hochdahl,

* transparente Prüfung aller Alternativen zur Schließung,

* ein realistisches Zukunfts- und Finanzierungskonzept,

* klare Aussagen zum Erhalt aller Einrichtungen und Angebote,

* die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung.

 

Das Bürgerhaus gehört zu Hochdahl. Es darf nicht verschwinden.

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