Rettet 230​.​000qm Auenlandschaft im niedersächsischen Biosphärenresrevat vor der Abholzung

Das Problem

 

 

 

 

 

Das Niedersächsische Umweltministerium hat am 07.08.2023 die Abholzung von 230.000qm wertvoller Auenlandschaft im Biosphärenresrevat an der Elbe genehmigt. Diese Maßnahme soll dem Hochwasserschutz dienen, widerspricht aber komplett den Ausarbeitungen der Bundesregierung im „Gesamtkonzept Elbe“.

Mit ihrer Stromlandschaft gehört die Elbe zu den ökologisch reichhaltigsten und für die Erhaltung der natürlichen biologischen Vielfalt wertvollsten Naturräume Mitteleuropas. Biber, Fischotter, Schwarz- und Weißstörche, Seeadler und Milan sind hier zu Hause. Viele Zugvögel machen hier Rast oder brüten hier. Dies gilt es zu schützen!

Anwohner und der Regionalverband BUND Elbe-Heide fordern daher: Hochwasserschutz neu denken - Abholzung stoppen!

Und wer sich mit dem Thema Hochwasser und Hochwasserschutz kurz und knapp informieren möchte, dem empfehle ich Die Sendung mit der Maus:

https://youtu.be/k49rXC6cdsI?feature=shared

Das ist wirklich die beste Zusammenfassung die ich finden konnte.

Sehr zu empfehlen ist auch folgende Seite zum Thema Wald und im Speziellen zum Auenwald bzw. zur Auenlandschaft:

https://naturwald-akademie.org/themen/klimawandel/unsere-auwaelder-sind-unverzichtbar/

 

Gern möchte ich noch ein paar, für mich sehr wichtige Bücher an die Hand geben.Sie sind reich bestückt mit Fakten, Studien und mit Lösungsansätzen. Es handelt sich hierbei um unbezahlte, unbeauftragte Werbung, oder anders gesagt, um eine von Herzen kommende Empfehlung zum Thema.

Benedikt Bösel „Rebellen der Erde“ Scorpio Verlag

Tanja Busse „Das Sterben der anderen“ Blessing Verlag

David Attenborough „ Ein Leben auf unserem Planeten“ Blessing Verlag

Simone Böcker „ Rewilding Auf der Suche nach dem Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur“ Aufbau Verlag

Bitte informiert euch alle umfassend und setzt euch dafür ein, unsere schöne Natur vor Profitgier und privaten Interessenkonflikten zu bewahren.

Weitere Informationen gibts unter  https://www.bund-elbe-heide.de

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Anja RöslerPetitionsstarter*in

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Das Problem

 

 

 

 

 

Das Niedersächsische Umweltministerium hat am 07.08.2023 die Abholzung von 230.000qm wertvoller Auenlandschaft im Biosphärenresrevat an der Elbe genehmigt. Diese Maßnahme soll dem Hochwasserschutz dienen, widerspricht aber komplett den Ausarbeitungen der Bundesregierung im „Gesamtkonzept Elbe“.

Mit ihrer Stromlandschaft gehört die Elbe zu den ökologisch reichhaltigsten und für die Erhaltung der natürlichen biologischen Vielfalt wertvollsten Naturräume Mitteleuropas. Biber, Fischotter, Schwarz- und Weißstörche, Seeadler und Milan sind hier zu Hause. Viele Zugvögel machen hier Rast oder brüten hier. Dies gilt es zu schützen!

Anwohner und der Regionalverband BUND Elbe-Heide fordern daher: Hochwasserschutz neu denken - Abholzung stoppen!

Und wer sich mit dem Thema Hochwasser und Hochwasserschutz kurz und knapp informieren möchte, dem empfehle ich Die Sendung mit der Maus:

https://youtu.be/k49rXC6cdsI?feature=shared

Das ist wirklich die beste Zusammenfassung die ich finden konnte.

Sehr zu empfehlen ist auch folgende Seite zum Thema Wald und im Speziellen zum Auenwald bzw. zur Auenlandschaft:

https://naturwald-akademie.org/themen/klimawandel/unsere-auwaelder-sind-unverzichtbar/

 

Gern möchte ich noch ein paar, für mich sehr wichtige Bücher an die Hand geben.Sie sind reich bestückt mit Fakten, Studien und mit Lösungsansätzen. Es handelt sich hierbei um unbezahlte, unbeauftragte Werbung, oder anders gesagt, um eine von Herzen kommende Empfehlung zum Thema.

Benedikt Bösel „Rebellen der Erde“ Scorpio Verlag

Tanja Busse „Das Sterben der anderen“ Blessing Verlag

David Attenborough „ Ein Leben auf unserem Planeten“ Blessing Verlag

Simone Böcker „ Rewilding Auf der Suche nach dem Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur“ Aufbau Verlag

Bitte informiert euch alle umfassend und setzt euch dafür ein, unsere schöne Natur vor Profitgier und privaten Interessenkonflikten zu bewahren.

Weitere Informationen gibts unter  https://www.bund-elbe-heide.de

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Die Entscheidungsträger*innen

Christian Meyer
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Beantwortet
Die in der Tat wertvolle Auenlandschaft in der Elbtalaue wird mit dem Auenstrukturplan gestärkt und nicht zerstört. Jegliche Maßnahme des Hochwasserschutzes muss in einem einzelnen Verfahren unter Beteiligung der Umweltverbände und natürlich unter Beachtung des Naturschutzrechtes mehr als ausgeglichen werden. Ziel des Auenstrukturplans ist es, die Menschen vor Hochwassern besser zu schützen und gleichzeitig der Elbtalaue mehr Raum zu geben und mehr wertvolle Auenwälder zu schaffen, damit Biber, Seeadler, Fischotter, Weiß- und Schwarzstörche weiter eine wachsende Population im UNESCO-Biosphärenreservat Elbtalaue haben. Mit ihrer Funktion als natürliches Überschwemmungsgebiet stellt die Elbtalaue einen bedeutenden Lebensraum für zahlreiche an den Lebensraum Aue gebundene Tier- und Pflanzenarten dar. Für ihren Erhalt trägt Niedersachsen eine europaweite Verantwortung, der wir durch Stärkung der Auenlebensräume unter Beachtung des Hochwasserabflusses gerecht werden wollen. So bietet die lineare Ausrichtung der Stromlandschaft mit ihren unter anderem uferbegleitenden Auwaldkomplexen einerseits beste Voraussetzungen für den Biotopverbund, andererseits können die durch nationales und europäisches Naturschutzrecht geschützten Gehölze durch ihre aufstauende Wirkung auch für eine Einschränkung des Hochwasserschutzes mit verantwortlich sein. Die unterschiedlichen Ansprüche von Hochwasserschutz und Naturschutz im Raum des Biosphärenreservats „Niedersächsische Elbtalaue“ sind im „Rahmenplan über abflussverbessernde Maßnahmen an der Unteren Mittelelbe“ beschrieben. Darin wurde im Jahr 2017 die Vorgabe formuliert, für den Raum des gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebietes der Elbe einen flächendeckenden Plan der Flächenfunktionen zu entwickeln, um die Belange des Naturschutzes und der Wasserwirtschaft für diesen sensiblen Landschaftsraum zusammenzuführen. Zur Umsetzung des Hochwasserschutzes im Einklang mit den naturschutzfachlichen Belangen wurde der „Auenstrukturplan“ als behördenverbindlicher Fachplan in einem umfangreichen Abstimmungsprozess unter Beteiligung der Biospärenreservatsverwaltung erstellt. Auf dieser Grundlage kann ein integratives, auf ökologische Optimierung zielendes Auenentwicklungskonzept erarbeitet werden, auch mit dem Anspruch, notwendige Wasserrückhaltung (Oberflächen- und Grundwasser) und CO2-Senken mit einzubeziehen. Der Auenstrukturplan stellt somit für die Niedersächsische Elbtalaue als eine Teilmaßnahme der abflussverbessernden Maßnahmen eine integrative wasserwirtschaftliche strategische Fachplanung des Landes Niedersachsen dar. Er dient zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und definiert den Rahmen für die Pflege und Entwicklung des Überschwemmungsgebietes mit den geschützten Landschaftsbestandteilen, Biotopen und Arten sowie der Unterhaltung eines erforderlichen Hochwasserabflusskorridors. Der Auenstrukturplan beinhaltet ein Prioritätenkonzept auf dessen Grundlage unter Anwendung der Parameter zum „Schutzniveau der Bevölkerung (Schutzwürdigkeit, Absenkziele, Kombinierbarkeit und Kosten)“ sowie den „naturschutzfachlichen Auswirkungen (naturschutzfachlicher Raumwiderstand und ökologische Kontinuität)“ Maßnahmen herausgefiltert wurden, die zur Erhöhung des Schutzniveaus für den Menschen und zur gleichzeitigen Aufrechterhaltung von nationalen wie europäischen Schutzzielen führen. Im Ergebnis werden ortskonkrete Maßnahmen zur Erhöhung des Schutzniveaus für die Bevölkerung abgeleitet. Jede einzelne Maßnahme im Auenstrukturplan kann und wird nur in einem öffentlichen Verfahren unter Beteiligung der Umweltverbände und Kommunen genehmigt, wenn gleichzeitig ein mindestens adäquater Ersatz des gleichen Lebensraumtyps geschaffen wird. Mit dem Auenstrukturplan schaffen wir somit ein mehr an Natur- und Hochwasserschutz in der Elbtalaue in dem zusätzliche Bereiche für wertvolle Auenwälder geschaffen werden. Daher wird es am Ende mehr Auenlandschaft im Biosphärenreservat geben als zuvor. Bildrechte: MU

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