Rentengerechtigkeit für ALLE Mütter - weg mit der geplanten „Mehrwert-Mütterrente“

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Demnächst soll es soweit sein: Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil plant, noch vor der Sommerpause die Rentenreform anzupacken und ein neues "Rentenpaket" vorzulegen - unter der Berücksichtigung der im Koalitionsvertrag vereinbarten, SO NICHT AKZEPTABLEN Neuregelungen für die "Mütterrente".

Hier die Einzelheiten:

Sowohl in den bereits Anfang Januar stattgefundenen Sondierungsgesprächen zur Bildung einer erneuten Großen Koalition, als auch in den darauf folgenden Koalitionsgesprächen wurde dem CSU-Wahlversprechen zur Erweiterung der so genannten "Mütterrente II" entsprochen und in den nun vorliegenden Koalitionsvertrag aufgenommen wie folgt:

Mütterrente II
Mit dem zweiten Kindererziehungsjahr in der Rente für Geburten vor 1992 haben wir einen ersten Schritt getan. Wir wollen die Gerechtigkeitslücke schließen: Mütter und Väter, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben, sollen künftig auch das dritteJahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen. Wir wollen die „Mütterrente II“ einführen. Das ist ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung von Altersarmut.
Diese Verbesserungen bei der Mütterrente durch einen 3. Entgeltpunkt pro Kind sollen für Mütter und Väter gelten, die drei und mehr Kinder erzogen haben."

Dieser Kompromiss ist ein außerordentlich fauler und setzt der bisher praktizierten Ungerechtigkeit (Mütter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben erhalten zwei, Mütter, deren Kinder danach geboren wurden drei Rentenpunkte) eine bzw. zwei weitere hinzu.

Anstatt nämlich die Rentenlücke in der "Mütterrente" nun endlich zu schließen und ALLE Mütter gleich zu behandeln, schafft man stattdessen neue Ungerechtigkeiten, in dem man zwar die Gruppe der "Gewinner-Mütter" etwas vergrößert, den Rest aber nun endgültig zu "Verlierer-Müttern" stempelt.

Zum einen, weil nur die Mütter drei Rentenpunkte erhalten werden, die VOR 1992 DREI Kinder geboren haben und zum anderen und wesentlichen, weil offensichtlich das Gebären und Erziehen von ein bis zwei Kindern keinen zusätzlichen Rentenpunkt rechtfertigen. Oder um es deutlicher zu sagen:
Mütter mit drei und mehr Kindern sind ganz offensichtlich MEHR WERT.

Das ist ungeheuerlich und nicht hinnehmbar! 

Deshalb startet nun die 2. Runde der "Aktion Müttersturm" mit der Forderung, die Korrektur entsprechend der bereits im Koalitionsvertrag der "alten" GroKo (18. Legislatur) gemachten unten stehenden Zusage endlich auch vorzunehmen:


"Die Erziehung von Kindern ist Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung. Während Kindererziehungszeiten ab 1992 rentenrechtlich umfassend anerkannt sind, ist dies für frühere Jahrgänge nicht in diesem Umfang erfolgt. Diese Gerechtigkeitslücke werden wir schließen.


Deshalb, sehr geehrter Herr Minister Heil: Alle Mütter, aber ganz besonders die durch die geplante Neuregelung benachteiligten Mütter bitten Sie, nein, fordern Sie auf,
halten Sie das Versprechen:
Für ALLE Mütter - egal wie viele Kinder sie vor 1992 geboren haben -
3 Rentenpunkte! 

 

Allen Unterstützern der Petition ein großes "Dankeschön" und freundliche Grüße!

Monika Descharmes

 

 

 



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