

Renteneintritt mit 63 abschlagsfrei
Das Problem

Titel der Petition
Schluss mit unfairen Rentenabschlägen für Nichtgutverdiener ab 63!
Der Petitionstext
Warum ist das wichtig?
Das aktuelle Rentensystem rechnet uns permanent vor, dass die Finanzierbarkeit oberste Priorität hat. Dem Individuum wird vorgerechnet, dass man bei gleicher Lebensdauer mehr Geld kostet und damit die Solidargemeinschaft mehr belastet, wenn man früher in Rente geht. Ob es andere Rentner gibt, die viel länger leben und damit das System viel mehr belasten, interessiert die Politik nicht. Auch die jahrzehntelange Vorleistung der Menschen wird ignoriert.
Die biologisch-soziale Realität
Es ist statistisch (u.a. durch das Robert Koch-Institut) [rki.de] zweifelsfrei bewiesen, dass Menschen, die im Schnitt ihr ganzes Leben wenig Geld hatten, statistisch wesentlich früher sterben. Sie belasten die Solidargemeinschaft durch eine viel kürzere Rentenbezugszeit sowieso deutlich weniger als langlebige Gutrentner. Ihnen dennoch beim Renteneintritt ab 63 Jahren pauschale Abschläge aufzubürden, ist eine doppelte Bestrafung. Dies betrifft keineswegs nur Arbeiterberufe – auch Akademiker können ein insgesamt eher schlechtes Ein- und Auskommen gehabt haben. Eine Sortierung nach Berufen wird dem Einzelfall nicht gerecht.
Das argumentative Paradoxon (Der System-Widerspruch)
Schaut man sich das System genau an, gleicht die Praxis einem einseitigen staatlichen Vertragsbruch. Wer früher eine Lehre anfing, dem wurde ein abschlagsfreier Ruhestand mit 65 versprochen. Durch die Rente mit 67 fehlen beim Ausstieg mit 63 Jahren plötzlich vier statt zwei Jahre. Die Folge: Der Abschlag verdoppelt sich auf brutale 14,4 %.
Gleichzeitig verhält sich die Rentenversicherung völlig widersprüchlich: Stirbt ein Beitragszahler früh, verfallen seine Ansprüche, aber das Geld fließt oft über Jahrzehnte als Witwen- oder Witwerrente weiter. Dies geht hier ausdrücklich nicht gegen die Witwenrente, es soll nur aufgezeigt werden, dass die Rentenversicherung inkonsistent vorgeht. Mal ist die Belastung der Solidargemeinschaft ein Argument... und mal nicht. Wenn der erschöpfte Frühstarter mit 63 gehen will, ist die Solidargemeinschaft ein Argument zur Kürzung. Bei der Witwenrente – die die Bezugszeit des Beitragszahlers künstlich verlängert – gilt das Argument der Belastung zu Recht nicht.
Unsere Forderung: Der Rentenschwellenwert (Threshold)
Wir fordern eine datenbasierte und gerechte Lösung innerhalb des Systems. Der Renteneintritt ab 63 Jahren muss von einem dynamischen Schwellenwert abhängig gemacht werden, der sich an der gesetzlichen Standardrente (Eckrente) orientiert:
Hat jemand eine Bruttorente von unter 2.000 Euro, kann er ab 63 Jahren vollkommen abschlagsfrei in Rente gehen. Diese Menschen sterben statistisch früher und haben ihre Rente durch die kürzere Bezugszeit längst gegenfinanziert.
Liegt die Rente über 2.000 Euro, bleiben die Abschläge bestehen, da diese Gruppe statistisch nachweisbar deutlich länger lebt und somit ihr Langlebigkeitsrisiko verursachergerecht mitträgt.
Geben wir den Menschen ihre gestohlene Gerechtigkeit und ihre verdiente Lebenszeit in Würde zurück!
Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition!

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Das Problem

Titel der Petition
Schluss mit unfairen Rentenabschlägen für Nichtgutverdiener ab 63!
Der Petitionstext
Warum ist das wichtig?
Das aktuelle Rentensystem rechnet uns permanent vor, dass die Finanzierbarkeit oberste Priorität hat. Dem Individuum wird vorgerechnet, dass man bei gleicher Lebensdauer mehr Geld kostet und damit die Solidargemeinschaft mehr belastet, wenn man früher in Rente geht. Ob es andere Rentner gibt, die viel länger leben und damit das System viel mehr belasten, interessiert die Politik nicht. Auch die jahrzehntelange Vorleistung der Menschen wird ignoriert.
Die biologisch-soziale Realität
Es ist statistisch (u.a. durch das Robert Koch-Institut) [rki.de] zweifelsfrei bewiesen, dass Menschen, die im Schnitt ihr ganzes Leben wenig Geld hatten, statistisch wesentlich früher sterben. Sie belasten die Solidargemeinschaft durch eine viel kürzere Rentenbezugszeit sowieso deutlich weniger als langlebige Gutrentner. Ihnen dennoch beim Renteneintritt ab 63 Jahren pauschale Abschläge aufzubürden, ist eine doppelte Bestrafung. Dies betrifft keineswegs nur Arbeiterberufe – auch Akademiker können ein insgesamt eher schlechtes Ein- und Auskommen gehabt haben. Eine Sortierung nach Berufen wird dem Einzelfall nicht gerecht.
Das argumentative Paradoxon (Der System-Widerspruch)
Schaut man sich das System genau an, gleicht die Praxis einem einseitigen staatlichen Vertragsbruch. Wer früher eine Lehre anfing, dem wurde ein abschlagsfreier Ruhestand mit 65 versprochen. Durch die Rente mit 67 fehlen beim Ausstieg mit 63 Jahren plötzlich vier statt zwei Jahre. Die Folge: Der Abschlag verdoppelt sich auf brutale 14,4 %.
Gleichzeitig verhält sich die Rentenversicherung völlig widersprüchlich: Stirbt ein Beitragszahler früh, verfallen seine Ansprüche, aber das Geld fließt oft über Jahrzehnte als Witwen- oder Witwerrente weiter. Dies geht hier ausdrücklich nicht gegen die Witwenrente, es soll nur aufgezeigt werden, dass die Rentenversicherung inkonsistent vorgeht. Mal ist die Belastung der Solidargemeinschaft ein Argument... und mal nicht. Wenn der erschöpfte Frühstarter mit 63 gehen will, ist die Solidargemeinschaft ein Argument zur Kürzung. Bei der Witwenrente – die die Bezugszeit des Beitragszahlers künstlich verlängert – gilt das Argument der Belastung zu Recht nicht.
Unsere Forderung: Der Rentenschwellenwert (Threshold)
Wir fordern eine datenbasierte und gerechte Lösung innerhalb des Systems. Der Renteneintritt ab 63 Jahren muss von einem dynamischen Schwellenwert abhängig gemacht werden, der sich an der gesetzlichen Standardrente (Eckrente) orientiert:
Hat jemand eine Bruttorente von unter 2.000 Euro, kann er ab 63 Jahren vollkommen abschlagsfrei in Rente gehen. Diese Menschen sterben statistisch früher und haben ihre Rente durch die kürzere Bezugszeit längst gegenfinanziert.
Liegt die Rente über 2.000 Euro, bleiben die Abschläge bestehen, da diese Gruppe statistisch nachweisbar deutlich länger lebt und somit ihr Langlebigkeitsrisiko verursachergerecht mitträgt.
Geben wir den Menschen ihre gestohlene Gerechtigkeit und ihre verdiente Lebenszeit in Würde zurück!
Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition!

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Petition am 8. August 2026 erstellt