Rentenabschläge nach 45 Arbeitsjahren stoppen

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Das Problem

Ich bin 1965 geboren und habe mit 17 Jahren meine erste Ausbildung begonnen. 2028 werde ich  63 und habe dann 45 Jahre gearbeitet, und das alles ohne Unterbrechung durch Arbeitslosigkeit. Meine Arbeit erfolgt im sozialen Bereich im Schichtdienst, wo ich mit und für Kinder tätig bin. Dieser Beruf wird oft durch häufige Unterbrechungen, hohe Lautstärke und wechselnde Einsätze bestimmt.

Die aktuelle Rentenreform, insbesondere die Abschaffung der Möglichkeit, nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen, ist für Menschen wie mich ein Schock. Es ist eine große Leistung heutzutage, 45 Jahre durchgehend gearbeitet zu haben. Für diese langjährigen Beiträge zum Sozialstaat sollten Menschen nicht mit Rentenabschlägen bestraft werden.

Statistiken zeigen, dass der soziale und gesundheitliche Preis, den viele Menschen in körperlich anstrengenden oder emotional belastenden Berufen zahlen, erheblich ist. Laut der Deutschen Rentenversicherung sind Menschen in sozialen Berufen häufiger von gesundheitlichen Problemen betroffen, die durch ihre Arbeit entstehen. Dies sollte die Politik dazu bewegen, Anreize für einen würdigen Ruhestand zu schaffen, anstatt wohlerarbeitete Rechte zu kürzen.

Ich habe während meiner gesamten Laufbahn vollen Einsatz gezeigt und dennoch unterstellen uns Teile der Regierung, wir seien faul oder nicht leistungsorientiert. Dies ist eine ungerechte und beleidigende Haltung gegenüber Menschen, die ihr Leben dem Wohl anderer gewidmet haben.

Ich fordere die Bundesregierung auf, die Rentenreform zu überdenken und die Möglichkeit für einen abschlagsfreien Ruhestand nach 45 Arbeitsjahren wieder einzuführen. Wir dürfen nicht vergessen, dass sozialer Zusammenhalt und Anerkennung für geleistete Arbeit zentrale Pfeiler unserer Gesellschaft sind.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um eine gerechte Rente für alle langjährig Beschäftigten zu gewährleisten.

 

Update:  07. September 2026

Ich habe meine Petition in meinem Freundeskreis geteilt. Ehrlich gesagt, habe ich erwartet, dass meine Freunde meine Forderung verstehen, meine Petition unterschreiben und sie vielleicht auch weiterverbreiten.

Doch leider ist es nicht so.

Meine erfolgreichen Akademiker-Freunde, gut situierten Selbstständigen und erfolgreichen Angestellten teilen meine Petition nicht. Auch meine besten Freunde haben nicht unterschrieben.

Das enttäuscht mich persönlich sehr. Denn gerade von Menschen, die mir nahestehen, hätte ich mir Unterstützung gewünscht.

Aber eines wird mir dadurch immer klarer: Wir Menschen, die ein langes Arbeitsleben hinter uns haben, müssen für unsere Interessen selbst einstehen.

Also bitte: Steht auf. Macht mit. Unterschreibt die Petition und teilt sie weiter!

Denn kann es wirklich sein, dass ein Mensch – wie in meinem Fall – mit 67 Jahren auf 49 Jahre Arbeitsleben zurückblickt und so lange für seine Rente gearbeitet haben muss?

Wir dürfen nicht einfach hinnehmen, dass ein langes Arbeitsleben zur Selbstverständlichkeit wird, ohne dass unsere Leistung und unsere Lebenszeit entsprechend anerkannt werden.

Jede Unterschrift zählt. Jede Weiterleitung hilft. Gemeinsam können wir mehr erreichen.

Bitte unterstützt mich und diese Petition. ❤️ 

Marius

 

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Marius KatzerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Bärbel Bas
Stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

Kommentare von Unterstützer*innen

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