keine lärmenden Steigflüge mehr für Fallschirmspringer über Naturschutz- und Wohngebieten

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Im Naturschutzgebiet im Hockenheimer Rheinbogen liegt ein kleiner Segelflugplatz, dem sich auch ein Fallschirmspringer-Club angeschlossen hat. Siehe https://www.fsc-mannheim.de ! Seit Jahren nun schon dröhnt der Absetzflieger - eine Pilatus Porter mit dem Nummernschild D-FROH - über oder in enger Nähe der Wohnbebauung des Ortes Ketsch in den Himmel. Mit Vollgas steigt er mit Fallschirmspringern in die Höhe, damit diese jubelnd und wedelnd aus der Höhe hinunterspringen können. Gleichzeitig vollführt der Absetzflieger einen sehenswerten Sinkflug und erreicht zeitgleich mit den Fallschirmspringern den Landeplatz, wo im gefühlten Viertelstundentakt dasselbe Spektakel von Neuem beginnt. Und das Sonntag Vormittag, oder am Wochenende in der Mittagsstunde und in der Abendstunde eines Tages. Das mag für die Vereinsmitgieder Vergnügen pur sein, für die darunter lebende, Entspannung suchende, lesende oder einfach auch die schöne Natur genießen wollende Bevölkerung ist die Lärmbelästigung eine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Und der Schutzgedanke für das darunter liegende Naturschutzgebiet kommt unter die Räder. Auch in Anbetracht des wahrscheinlich recht ungünstigen ökologischen Fußabdrucks dieses Sports macht das alles auf den betroffenen Bürger eher einen etwas unzeitgemäßen Eindruck. Gegen einen beschaulichen Segelflugplatz im Naturschutzgebiet wäre ja nichts einzuwenden - aber bitte keine lärmenden Steigflüge für Fallschirmspringer  oder gewagte Kunstflugmanöver mit schweren Maschinen über Naturschutz-  , Erholungs- und Wohngebieten !