Petition updateRefit-Reuse-Recycle: Rettet die Roche-Bauten in Basel!Abschluss der Petition & Übergabe an die Entscheidungsträger
Forschungsteam SalvisbergBern, Switzerland
Jan 11, 2021

Liebe Unterzeichner*innen und Unterstützer*innen,

Wir hoffen Sie sind gut ins neue Jahr gestartet und blicken mit Zuversicht in eine Zukunft, in der auch wieder andere Themen als die Pandemie im Vordergrund stehen werden.

Unsere Petition hat Stand heute 1.169 Unterschriften. Ein in unseren Augen gutes Ergebnis und eine Zahl, die die Verantwortlichen nicht ignorieren können.

Am morgigen Dienstag, den 12. Januar, werden wir die Petition beim Regierungsrat Basel-Stadt einreichen und Severin Schwan, dem CEO der Roche, persönlich übergeben. Wir werden das Zusammentreffen mit der Führungsetage des Konzerns nutzen, um nochmals unsere Argumente für den Erhalt und die Umnutzung der historischen Bestandsbauten vorzubringen. Die Petition wird damit abgeschlossen sein.

Es gilt nun in erster Linie abzuwarten, wie der neu zusammengesetzte Regierungsrat über den schon im Oktober 2019 vom Denkmalrat eingereichten Antrag auf Unterschutzstellung der historischen Bestandsbauten befinden wird. Wir hoffen, dass die Petition einen positiven Bescheid begünstigt.

In der Zwischenzeit werden wir nicht untätig bleiben. Das Beispiel «Roche Südareal» ist das Symptom einer viel tieferen Problematik. Nachhaltigkeitsaspekte müssen im Interesse unserer aller Zukunft viel stärker als bislang üblich in den Vordergrund rücken. Deshalb haben wir uns mit Persönlichkeiten aus Architektur und Heimatschutz in Basel zusammengeschlossen, um eine Grundsatzdebatte anzustossen, die sich mit der baukulturellen und ökologischen Verantwortung von Konzernen, Architekten und Politik auseinandersetzen wird. Wir sind der Überzeugung, dass unser zukünftiger Umgang mit historischen Bestandsbauten ein wichtiger Teil des notwendigen ökologischen Wandels sein wird.

Hiermit schließen wir die Petition und danken Ihnen für Ihre wunderbare Unterstützung. Alles Gute für 2021!

Herzliche Grüsse

Bernd Nicolai, Florin Gstöhl & Thomas Steigenberger

Forschungsteam Salvisberg, Universität Bern

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