
Meine Ansicht über das Sterben und die Sterbehilfe:
Die meisten “Ethiker” haben eine einseitige polemische Sicht, die nur einen Teil der Sterbenden betrifft. Der andere Teil der Sterbenden, der ein selbstbestimmtes und auch selbsttätiges Sterben verlangt, wird abgewertet, ignoriert und nicht beachtet.
Ich werde von Menschen terrorisiert, die von “ethischen” Zwangsmaßnahmen erfüllt sind und mich würdelos wie Abfall sterben lassen, mit Schmerzen, mit Urin- und Fäkalienaustritt. Ich unterstelle diesen “ethisch erfüllten” Menschen eine Eitelkeit und Alibi-Moral – dem Sinn nach: “Seht her welch ein GUTER Mensch ich bin, ich helfe ja den Sterbenden”.
Ein aktiver Sterbewunsch wird dabei von diesen “ethisch Guten” immer wie eine Art von Unanständigkeit verstanden. Einer, der mit seinem schweren Leiden sterben will und das auch selbst durchführt, wird als Geisteskranker und Sozialbeschmutzer wahrgenommen! Das ist unerträglich!