
Die populäre Ex-Politikerin Paulette Guinchard beendet freiwillig ihr Leben und löst eine Debatte in Frankreich aus. Sie hatte schon seit 2001 sich für würdevolles Altern eingesetzt.
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Die Verstorbene ließ die Umstände ihres Todes publik machen – ein letzter politischer Akt. Sie wollte für die Sterbehilfe werben und prangerte zugleich den Zwang zum „Sterbetourismus“ an. In Frankreich ist jede Form von Suizid-Assistenz untersagt.
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Doch der öffentliche Druck wächst. Laut Meinungsumfragen ist eine überwiegende Bevölkerungsmehrheit von teilweise 90 Prozent für die Zulassung der Sterbehilfe. Beachtung fand in Paris auch, dass Portugal die Suizidbegleitung wie die Schweiz und die Beneluxstaaten im Januar zugelassen hat. Die parlamentarischen Vorstöße könnten Macron zum Einlenken bewegen.