
Hier nur zu einem "Argument":
„Wenn es um Themen wie Leben und Tod geht, haben wirtschaftliche Interessen nichts verloren. Hier ist vielmehr humanitäres Denken gefragt.“ (Mag. Martina Kronthaler)
Naiv, unrealistisch, infam: Den Vertretern echter Nächstenliebe, die aufgrund der geltenden menschenrechtswidrigen Gesetzeslage in Österreich noch gar nicht helfen, geschweige denn sich in Sterbehilfevereinen organisieren können, wird - projizierend - vorgeworfen, geldgierige Geschäftemacher zu sein.
Diese absurde Unterstellung soll (aus welchen Gründen eigentlich???) überdecken, dass schon seit langer Zeit und bis heute enorme Geschäftsinteressen in Zusammenhang mit unserer letzten Lebensphase verfolgt werden (z. B. durch Big Pharma).
In Letzterem sehe ich jedoch grundsätzlich nichts Verwerfliches, es sei denn, dass die Behandelnden gegen den Willen des Individuums (!) in den natürlichen Verlauf eingreifen und unermüdlich sein / ihr Vegetieren respektlos, anmaßend und profitproduzierend verlängern.