Wolfgang ObermüllerKitzbühel, Austria
Jan 10, 2016
Schlimm, dass "unsere" Volksvertreter sich mit dem Gesetz zur Verhinderung professioneller Sterbehilfe über den Mehrheitswillen der BürgerInnen (ca. 80 %!) in eklatanter Weise hinweggesetzt und uns ihren persönlichen Willen / ihre individuelle Weltanschauung aufgezwungen haben. Dramatisch ist die Situation jetzt für die Leidenden, Schwer- und Todkranken, denen die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes und sicher humanes Ende in Deutschland genommen wurde. Die unverantwortliche Entscheidung der derzeitigen politischen Führung erzeugt vermeidbares Leid, beschneidet das bürgerliche Selbstbestimmungsrecht und wird den Sterbetourismus in die Schweiz und, noch viel tragischer, die Anzahl an Brachial-Suiziden signifikant in die Höhe treiben. Aus (christlicher) Nächstenliebe und um die jetzt katastrophalerweise leider steigende Anzahl an aus Hoffnungslosigkeit / Angst unnötig begangenen (Vorzeit-)Suiziden später dann wieder senken zu können, dürfen wird nicht aufgeben. Ein Gegentreffer bedeutet nicht, dass man das Spiel nicht mehr gewinnen könnte! Fest steht, dass wir bereits jetzt die mit Abstand größte Initiative Für Sterbehilfe im deutschsprachigen Raum sind. Wir müssen unser Ziel nur engagiert und gemeinsam (!) weiterverfolgen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Recht auf Selbstbestimmung auch am Lebensende in unseren Gesetzen niedergeschrieben sein wird.
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