Mise à jour sur la pétitionRecht auf Sparen und für ein gutes #TeilhabegesetzGesetzesentwurf veröffentlicht - Regierung bricht Versprechen | #Teilhabegesetz
Constantin GroschHameln, Allemagne
26 avr. 2016
Behinderte Menschen werden nach wie vor benachteiligt Nach der Veröffentlichung des Referentenentwurfs für das lang erwartete Bundesteilhabegesetz äußerten sich der Initiator der Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes #Teilhabegesetz Constantin Grosch enttäuscht über die Vorschläge der Bundesregierung. “Mit dem Entwurf springt die Bundesregierung viel zu kurz, denn behinderte Menschen werden bei den bisherigen Vorschlägen nach wie vor erheblich benachteiligt”, erklärte Constantin Grosch. Nach dem nun vorliegenden Vorschlag der Bundesregierung wird der angekündigte Systemwechsel nicht erfolgen. Lebensnotwendige Hilfen für Menschen mit Behinderungen werden weiter von der finanziellen Leistungskraft des Betroffenen abhängig gemacht. Enttäuschend sei, dass die Bundesregierung keinen weiteren Schritt zur vollständigen Abschaffung der Anrechnung des Vermögens will und auch Partner der Betroffenen weiterhin belangt werden. “Das hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun, wenn wir aufgrund der Hilfen, die wir brauchen, in unseren Möglichkeiten für unser Alter, für die Absicherung der Ausbildung unserer Kinder oder für den Kauf einer barrierefreien Wohnung zu sparen, erheblich benachteiligt werden”, kritisierte Raul Krauthausen den Referentenentwurf der Bundesregierung. Als Selbständiger müsse er beispielsweise in der Lage sein, Rücklagen zu bilden, was ihm nun weiterhin erschwert werde. Bisher liegt der Betrag, den behinderte Menschen sparen dürfen, um Leistungen, die aufgrund ihrer Behinderung nötig sind, zu bekommen, bei 2.600 Euro. Zudem wird ein Teil des Einkommens auf die Leistungen angerechnet, so dass behinderte Menschen systematisch arm gemacht und arm gehalten werden. Gegen diese Diskriminierung haben Constantin Grosch und Raul Krauthausen auf der Petitionsplattform change.org über 325.000 UnterstützerInnen für ihre Petition für ein Recht auf Sparen und ein gutes Teilhabegesetz gesammelt. “65 Prozent der Bevölkerung haben sich in einer von abgeordnetenwatch initiierten Umfrage von infratest dimap für eine vollständige Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen für behinderte Menschen ausgesprochen. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Gesetzentwurf nachzubessern und die vollständige Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens im Gesetz zu verankern”, so Constantin Grosch und Raul Krauthausen.
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