Ravensburg: Trotz Klima-Konsens von 2020 - Fünf (5) Jahre der leeren Versprechungen ...

Aktuelle Unterzeichner*innen:
S. Hof. und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ravensburg, 3. Juni 2025

Liebe Bürger und Bürgerinnen der Stadt Ravensburg! - Liebe Klimaaktivist/innen aus Ravensburg und Umland und jene, welche sich hier in der Region - zwischen "Altdorfer Wald" und Bodensee - für das Klima streiten, kämpfen und sich engagieren! 

Es ist nun ganze fünf Jahre her, dass sich unsere Stadtverwaltung mit einem "deutschlandweit bisher einmaligem Projekt beim lokalen Klimaschutz" selbst ins Rampenlicht der Ökoszene gestellt hat. Im Rückblick und mit dem Focus auf die aktuellen Realitäten muss jedoch festgestellt werden, dass es sich bei dem so genannten "Klimakonsens" der Stadt Ravensburg um nichts weiter als - um es einmal salopp und provozierend zum Ausdruck zu bringen - um einen verdorrten, verwelkten und abgesägten "Rampenrest" der Ravensburger Wirtschaftsinteressen handelt.

Bereits im Juli 2023 schrieb eine der lokalen Umweltinstitutionen das Folgende an die Ravensburger Stadtverwaltung (unter diesem Link lesen)

Am 27.7.2020 hatte der Ravensburger Gemeinderat einstimmig den hiesigen Klimakonsens beschlossen. Teil dieses Beschlusses war die Vorgabe, den CO2-Ausstoß jedes Jahr um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu senken.  Die tatsächlichen Schäden aber, die wir alle in Ravensburg pro Jahr alleine durch unseren CO2-Ausstoß anrichten, belaufen sich laut Schätzung des Umweltbundesamts auf etwa 300 Millionen Euro.

Immer wieder ist sinngemäß zu hören, die Ravensburger Stadtverwaltung und insbesondere das Umweltamt hätten an der Umsetzung des Konsens gearbeitet. Leider jedoch - so wird es von Umweltschützern behauptet - zeigen sich beim CO2-Ausstoß bisher keine Reduktionen, sondern es sei eher das Gegenteil der Fall. Es gibt auch auch keine Messungen respektive Veröffentlichungen von Messergebnissen aus dem Jahr 2020 als Referenzwert, und den Nachfolgejahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025, um belegen zu können, dass tatsächlich jeweils 13 Prozent CO2 abgebaut wurden.  

Die in Ravensburg ansässigen Umweltorganisation und NGOs und vor allem die überwiegend jungen Klimaaktivist/innen um Samuel Bosch, protestieren seit nun diesen fünf Jahren leider ungehört und auch nicht erhört über dieses Versäumnisse und "Brechen der Versprechen". Stattdessen will die Stadtverwaltung nun immens teure "Schwämme" auf wenige Quadratmeter versenken, um ihre Umweltsünden der Vergangenheit zu kompensieren. Es sind leider nur Feigenblätter, die hier für 1 Millionen Euro vergraben werden ...

 

 

RV-Konsens 3

 

 

Auch wenn es unter den vielen, sehr vielen Organisationen, losen Gruppen und Einzelkämpfern nicht immer hundertprozentige Übereinstimmungen über die "die Wege zum Ziel" gibt - das gemeinsame Ziel ist und bleibt und ohne Wenn und Aber und ohne Kompromisse --> "die Einhaltung des politischen, demokratischen und Bürgerbeschlusses des folgenden Konsens' vom Sommer 2020".

Dafür bittet der Petent dieser Eingabe, Sie und euch um die Unterschrift unter dieses Anliegen. Freuen würde ich mich auch bei solidarischer Unterstützung aus Friedrichshafen, Biberach, Ulm, Passau, München, Freiburg, Köln, Bremen, Göttingen, Hamburg, Flensburg und Leipzig ...

Gerichtet ist die Petition an den Ravensburger Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp (seit 2010) und den Umwelt- und Baubürgermeister Dirk Bastin (2015), sowie an die Damen und Herren des Gemeinderates.

Vielen Dank und mit umweltfreundlichen Grüßen,

Stefan Weinert, Ravensburg

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Auf der Internetseite der "Stadt Ravensburg" ist der folgende Text zu finden:

Ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt beim lokalen Klimaschutz hat in Ravensburg am Montag, 27. Juli 2020 ein wichtiges Etappenziel erreicht. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den so genannten "Klimakonsens" – ein Papier mit überaus ambitionierten Maßnahmen und Zielvorgaben, mit denen man für die Stadt bis spätestens im Jahr 2040 die Klimaneutralität erreichen will.

Erarbeitet wurde der Klimakonsens von einem, wie Oberbürgermeister Daniel Rapp es nennt, "Projektparlament auf Zeit". Die Zusammensetzung dieses Parlaments ist dabei besonders interessant. Darin trafen sich 35 engagierte Frauen und Männer aus der Bürgerschaft, aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsverbänden, aus Wirtschaft und Handel, aus Lehre und Wissenschaft, aus Kommunalpolitik und Verwaltung, um über mehrere Monate hinweg in teils mehrtägigen Sitzungen und Exkursionen sehr konkret über lokale Klimaschutzziele und deren Verwirklichung zu sprechen.

Sehr detailliert ging es um die großen Bereiche Mobilität und Verkehr, um Gebäude und Energie, um Ausgleichsmaßnahmen und um verstärkte Bewusstseinsbildung bei den Menschen für nachhaltigeres Leben und Wirtschaften.

In so einer bewusst heterogenen Gruppe mit sehr unterschiedlichen und gleichzeitig engagierten Meinungen zum Klimaschutz würde es nicht leicht sein, einen Konsens zu erzielen. "Aber genau das wollten wir so, denn das sollte die große Stärke dieser Vorgehensweise sein", sagt OB Daniel Rapp. "Wenn Fridays for Future und Wirtschaftsvertreter einen Kompromiss und einen gemeinsamen Weg finden, ist das auch für die Bürger glaubwürdig, nachvollziehbar und hoffentlich auch Ansporn". Denn am Ende muss auch jede und jeder Einzelne mitmachen und einen Beitrag leisten. Der Blick auf den eigenen ökologischen Fußabdruck bleibt niemandem erspart".

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Das war das Ziel ... hier und noch mehr an Versprechungen zu lesen:

 

 

 

 

Klimakonsens 01

 

 

 

 

 

 

 

 

RV-Konsens 02

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stefan WeinertPetitionsstarter*in

23

Aktuelle Unterzeichner*innen:
S. Hof. und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ravensburg, 3. Juni 2025

Liebe Bürger und Bürgerinnen der Stadt Ravensburg! - Liebe Klimaaktivist/innen aus Ravensburg und Umland und jene, welche sich hier in der Region - zwischen "Altdorfer Wald" und Bodensee - für das Klima streiten, kämpfen und sich engagieren! 

Es ist nun ganze fünf Jahre her, dass sich unsere Stadtverwaltung mit einem "deutschlandweit bisher einmaligem Projekt beim lokalen Klimaschutz" selbst ins Rampenlicht der Ökoszene gestellt hat. Im Rückblick und mit dem Focus auf die aktuellen Realitäten muss jedoch festgestellt werden, dass es sich bei dem so genannten "Klimakonsens" der Stadt Ravensburg um nichts weiter als - um es einmal salopp und provozierend zum Ausdruck zu bringen - um einen verdorrten, verwelkten und abgesägten "Rampenrest" der Ravensburger Wirtschaftsinteressen handelt.

Bereits im Juli 2023 schrieb eine der lokalen Umweltinstitutionen das Folgende an die Ravensburger Stadtverwaltung (unter diesem Link lesen)

Am 27.7.2020 hatte der Ravensburger Gemeinderat einstimmig den hiesigen Klimakonsens beschlossen. Teil dieses Beschlusses war die Vorgabe, den CO2-Ausstoß jedes Jahr um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu senken.  Die tatsächlichen Schäden aber, die wir alle in Ravensburg pro Jahr alleine durch unseren CO2-Ausstoß anrichten, belaufen sich laut Schätzung des Umweltbundesamts auf etwa 300 Millionen Euro.

Immer wieder ist sinngemäß zu hören, die Ravensburger Stadtverwaltung und insbesondere das Umweltamt hätten an der Umsetzung des Konsens gearbeitet. Leider jedoch - so wird es von Umweltschützern behauptet - zeigen sich beim CO2-Ausstoß bisher keine Reduktionen, sondern es sei eher das Gegenteil der Fall. Es gibt auch auch keine Messungen respektive Veröffentlichungen von Messergebnissen aus dem Jahr 2020 als Referenzwert, und den Nachfolgejahren 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025, um belegen zu können, dass tatsächlich jeweils 13 Prozent CO2 abgebaut wurden.  

Die in Ravensburg ansässigen Umweltorganisation und NGOs und vor allem die überwiegend jungen Klimaaktivist/innen um Samuel Bosch, protestieren seit nun diesen fünf Jahren leider ungehört und auch nicht erhört über dieses Versäumnisse und "Brechen der Versprechen". Stattdessen will die Stadtverwaltung nun immens teure "Schwämme" auf wenige Quadratmeter versenken, um ihre Umweltsünden der Vergangenheit zu kompensieren. Es sind leider nur Feigenblätter, die hier für 1 Millionen Euro vergraben werden ...

 

 

RV-Konsens 3

 

 

Auch wenn es unter den vielen, sehr vielen Organisationen, losen Gruppen und Einzelkämpfern nicht immer hundertprozentige Übereinstimmungen über die "die Wege zum Ziel" gibt - das gemeinsame Ziel ist und bleibt und ohne Wenn und Aber und ohne Kompromisse --> "die Einhaltung des politischen, demokratischen und Bürgerbeschlusses des folgenden Konsens' vom Sommer 2020".

Dafür bittet der Petent dieser Eingabe, Sie und euch um die Unterschrift unter dieses Anliegen. Freuen würde ich mich auch bei solidarischer Unterstützung aus Friedrichshafen, Biberach, Ulm, Passau, München, Freiburg, Köln, Bremen, Göttingen, Hamburg, Flensburg und Leipzig ...

Gerichtet ist die Petition an den Ravensburger Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp (seit 2010) und den Umwelt- und Baubürgermeister Dirk Bastin (2015), sowie an die Damen und Herren des Gemeinderates.

Vielen Dank und mit umweltfreundlichen Grüßen,

Stefan Weinert, Ravensburg

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Auf der Internetseite der "Stadt Ravensburg" ist der folgende Text zu finden:

Ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt beim lokalen Klimaschutz hat in Ravensburg am Montag, 27. Juli 2020 ein wichtiges Etappenziel erreicht. Einstimmig beschloss der Gemeinderat den so genannten "Klimakonsens" – ein Papier mit überaus ambitionierten Maßnahmen und Zielvorgaben, mit denen man für die Stadt bis spätestens im Jahr 2040 die Klimaneutralität erreichen will.

Erarbeitet wurde der Klimakonsens von einem, wie Oberbürgermeister Daniel Rapp es nennt, "Projektparlament auf Zeit". Die Zusammensetzung dieses Parlaments ist dabei besonders interessant. Darin trafen sich 35 engagierte Frauen und Männer aus der Bürgerschaft, aus Umwelt- und Nachhaltigkeitsverbänden, aus Wirtschaft und Handel, aus Lehre und Wissenschaft, aus Kommunalpolitik und Verwaltung, um über mehrere Monate hinweg in teils mehrtägigen Sitzungen und Exkursionen sehr konkret über lokale Klimaschutzziele und deren Verwirklichung zu sprechen.

Sehr detailliert ging es um die großen Bereiche Mobilität und Verkehr, um Gebäude und Energie, um Ausgleichsmaßnahmen und um verstärkte Bewusstseinsbildung bei den Menschen für nachhaltigeres Leben und Wirtschaften.

In so einer bewusst heterogenen Gruppe mit sehr unterschiedlichen und gleichzeitig engagierten Meinungen zum Klimaschutz würde es nicht leicht sein, einen Konsens zu erzielen. "Aber genau das wollten wir so, denn das sollte die große Stärke dieser Vorgehensweise sein", sagt OB Daniel Rapp. "Wenn Fridays for Future und Wirtschaftsvertreter einen Kompromiss und einen gemeinsamen Weg finden, ist das auch für die Bürger glaubwürdig, nachvollziehbar und hoffentlich auch Ansporn". Denn am Ende muss auch jede und jeder Einzelne mitmachen und einen Beitrag leisten. Der Blick auf den eigenen ökologischen Fußabdruck bleibt niemandem erspart".

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Das war das Ziel ... hier und noch mehr an Versprechungen zu lesen:

 

 

 

 

Klimakonsens 01

 

 

 

 

 

 

 

 

RV-Konsens 02

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stefan WeinertPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Gemeinderat Ravensburg
Gemeinderat Ravensburg
Stadtparlament
Dirk Bastin
Dirk Bastin
Umweltbürgermeister der Stadt Ravensburg

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