Atualização do abaixo-assinadoSchicken wir ein Schiff!Webinar “Ortskräfte in Afghanistan - Wie können wir Schutzbedürftige jetzt retten?”
Sven Giegold
16 de ago. de 2021

Die Machtübernahme der Taliban bedroht das Leben aller, die mit den westlichen Staaten, NGOs und für Demokratie und Menschenrechte gearbeitet haben. Die Grenzen sind dicht. Der Kabuler Flughafen der einzige Ausweg für viele, die Lage dort ist dramatisch. Wie können wir diese Menschen in unserer Verantwortung jetzt schnell retten? Diskutiert im Webinar mit hochkarätigen Gästen. Hier anmelden!

Mehr Infos:

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

die Lage in Afghanistan spitzt sicher immer weiter zu. Mit der Einnahme der Hauptstadt Kabul haben die Taliban große Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Besonders die Menschen, die sich für Rechtsstaat, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und/oder als sogenannte “Ortskräfte” für westliche Staaten oder Nichtregierungsorganisationen gearbeitet haben, sind im Fadenkreuz der Taliban und müssen um ihr Leben fürchten. Viele davon haben direkt für die deutsche Bundeswehr und deutsche Entwicklungsorganisationen in Afghanistan gearbeitet und darauf vertraut, dass der deutsche Staat sie schützt. Dieser Verantwortung kommt die Bundesregierung nicht ausreichend nach. Die jetzt gestartete Rettungsmission kommt für viele Menschen zu spät. Am Flughafen in Kabul spielen sich dramatische Szenen ab.

Unabhängig davon, welche Position man zum militärischen Einsatz in Afghanistan vertreten hat: De Ortskräfte und ihre Familien müssen jetzt ohne Verzögerung die Möglichkeit bekommen, sich außer Landes in Sicherheit zu bringen. Mit jeder Minute des Zögerns schließt sich das Fenster, um noch möglichst viele Menschen zu retten. Zudem fallen - politisch gewollt - bei weitem nicht alle Ortskräfte unter die eng gefassten Visa-Regelungen. Für die Ortskräfte von EU-Institutionen gibt es bisher noch gar keine einheitliche Regelung. Dabei geht es nicht nur um direkte Ortskräfte, sondern auch besonders bedrohte Verteidiger*innen von Menschenrechten, Journalist*innen, Frauenrechtlerinnen. Dabei gibt es konkrete Vorschläge sie und die Ortskräfte viel schneller und unbürokratischer in Sicherheit zu bringen. Wie das gehen kann darüber sprechen Sara Nanni und ich mit vier hochkarätigen Gästen in der nächsten Ausgabe von Europe Calling.

Unsere Gäste sind:

  • Marcus Grotian, Erster Vorsitzender des “Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte”
  • Winfried Nachtwei, Afghanistan-Experte & ehem. grüner Bundestagsabgeordneter
  • Sara de Jong, Mitbegründerin des britischen Netzwerks “Sulha Alliance”
  • Andrea Thies, ehem. Leiterin der Personalabteilung der EU-Polizeimission EUPOL in Afghanistan

Termin: Donnerstag, 19.8.2021, 19-21 Uhr

Gleich hier anmelden: https://eu01web.zoom.us/webinar/register/3616291084375/WN_7YlfkcpYQVK7oX8faNbb8w 

Das Webinar wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

Wir freuen uns auf diese wichtige Diskussion mit Ihnen und Euch. Bitte ladet auch andere Interessierte dazu ein!

Mit solidarischen Grüßen aus Düsseldorf,

Sara Nanni (Grüne Bundestagskandidatin, Sicherheits- und Verteidigungsexpertin)

Sven Giegold (MdEP, Sprecher Europagruppe Grüne)

Copiar link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
E-mail
X