Rasper muss bleiben ❤️ Stoppt die Abschiebung!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Ulrich Spieker und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Rasper soll in den Irak abgeschoben werden, dabei fängt seine Ausbildung als Frisör im September an. Im Irak erwartet ihn keine Zukunft, lediglich Angst vor Krieg (da seine Familie in der Nähe von Iran wohnt) und Verfolgung, da er zu einer ethnischen Minderheiten gehört.

Lass uns Solidarität mit Rasper zeigen und den Behörden, dass er hier bleiben muss. 

Aktuell arbeitet Rasper bereits bei TomCo Friseur und hat einen gültigen Ausbildungsvertrag ab September und soll trotzdem das Land verlassen. Die Polizei stand schon vor der Tür.

Hilf uns seine Abschiebung mit deiner Unterschrift zu stoppen ❤️

Andreas - Geschäftsführer TomCo Heidelberg 

Jessica & Celine - Kolleginnen von Rasper 

Adina Geißinger - Stadträtin Volt Karlsruhe 

Katharina & Andreas - Stadträt/in Volt Heidelberg 

Waseem - Stadtrat Heidelberg in Bewegung 

Was ist genau passiert?

Vor drei Jahren ist  Rasper Hamad aus dem Irak nach Deutschland eingereist und hat voller Hoffnung einen Asylantrag gestellt. Danach begann eine Achterbahnfahrt zwischen Hoffen, Bangen und Niedergeschlagenheit. 2024 wurde sein Asylantrag endgültig abgelehnt. Anstatt sich in Hoffnungslosigkeit zu verlieren, fasste er Anfang 2025 neuen Mut und bekam einen Platz als Auszubildender. Seine Ausbildung sollte im März 2025 beginnen und er sollte eine Aufenthaltsduldung für die Ausbildung erhalten. Doch das Pech ereilte ihn, weil sein Ausbildungsbetrieb kurz vor Ausbildungsbeginn wegen interner Probleme absprang. So kurzfristig war ein neuer Ausbildungsbetrieb in Wohnortnähe nicht zu finden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe zeigte sich davon völlig ungerührt und bestand mit engen Fristen darauf, dass er einen neuen Ausbildungsplatz nachweise. Da Ausbildungen entweder im Frühjahr (März/April) beginnen oder im Herbst (September/Oktober) und Rasper Hamad durch den Rückzieher seines Ausbildungsbetriebs den Frühjahrestermin verpasst hatte, konnte er sich nur um einen neuen Ausbildungsplatz für Herbst bewerben. In der Zwischenzeit hatte das Regierungspräsidium schon so genannte Ausreisemaßnahmen eingeleitet. Die Polizei klopfte an die Wohnungstür traf ihn aber nicht am Wohnort an, weil er unterwegs war, um fleißig Deutsch zu lernen und sich auf seine Ausbildung als Friseur vorzubereiten. Mit der behördlichen Einleitung von Ausreisemaßnahmen, wird in so einem Fall eine gütliche Lösung verunmöglicht. Jetzt zählt es rechtlich nichts mehr, dass der aufrichtige und fleißige Herr Hamad ein Praktikum zur Ausbildung absolviert. Es zählt nichts mehr, dass seine Ausbildung bereits in zwei Monaten beginnen soll. Es zählt nichts mehr, dass er eine hervorragende Bewertung und Prognose von Andreas Gresiak, dem 

Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebs TOM|CO. Friseure GmbH (Heidelberg), erhält:

"Rasper hat sich in unserem Unternehmen als zuverlässiger und motivierter Mitarbeiter erwiesen. Wir sind beeindruckt von seiner Arbeitsethik und seinem Engagement. Wir würden uns freuen, wenn er die Chance bekäme, seine Ausbildung bei uns zu vervollständigen und langfristig Teil unseres Teams zu bleiben."

Um die drohende Abschiebung mit einer fünfjährigen Einreisesperre zu vermeiden, hatte Herr Hamad sich Geld geliehen, um freiwillig am 26.6.2025 auszufliegen. Seine Hoffnung: so hätte er wieder seine reguläre Einreise beantragen können, um die Ausbildung fortzusetzen. Sein Pech: Wegen des Konflikts zwischen Israel und Iran wurden auch die Flüge ins Nachbarland Irak abgesagt. Auch davon ließ sich das Regierungspräsidium nicht beeindrucken. Als ob Herr Hamad zaubern könne und sich über kriegführende Weltmächte hinwegsetzen könnte, verlangt das Regierungspräsidium, dass er einen neuen Flug am Freitag, 27. 6.2025 vorlegt, anderenfalls würde es einen weiteren Abschiebeversuch einleiten. Dabei wäre selbst die tatsächliche Abschiebung in die unsichere Lage gar nicht möglich. Die Behörde verlangt von ihm, was sie selbst nicht zu leisten imstande wäre. 

Update: Rasper soll nun am 2. Juli über die Türkei ausreisen. Am 1. Juli um 17:30 Uhr findet daher eine Demo auf den Marktplatz in Karlsruhe statt.

Unterschreibe heute noch unsere Petition "Rasper muss bleiben" ❤️

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Adina GPetitionsstarter*in

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Das Problem

Rasper soll in den Irak abgeschoben werden, dabei fängt seine Ausbildung als Frisör im September an. Im Irak erwartet ihn keine Zukunft, lediglich Angst vor Krieg (da seine Familie in der Nähe von Iran wohnt) und Verfolgung, da er zu einer ethnischen Minderheiten gehört.

Lass uns Solidarität mit Rasper zeigen und den Behörden, dass er hier bleiben muss. 

Aktuell arbeitet Rasper bereits bei TomCo Friseur und hat einen gültigen Ausbildungsvertrag ab September und soll trotzdem das Land verlassen. Die Polizei stand schon vor der Tür.

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Andreas - Geschäftsführer TomCo Heidelberg 

Jessica & Celine - Kolleginnen von Rasper 

Adina Geißinger - Stadträtin Volt Karlsruhe 

Katharina & Andreas - Stadträt/in Volt Heidelberg 

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Was ist genau passiert?

Vor drei Jahren ist  Rasper Hamad aus dem Irak nach Deutschland eingereist und hat voller Hoffnung einen Asylantrag gestellt. Danach begann eine Achterbahnfahrt zwischen Hoffen, Bangen und Niedergeschlagenheit. 2024 wurde sein Asylantrag endgültig abgelehnt. Anstatt sich in Hoffnungslosigkeit zu verlieren, fasste er Anfang 2025 neuen Mut und bekam einen Platz als Auszubildender. Seine Ausbildung sollte im März 2025 beginnen und er sollte eine Aufenthaltsduldung für die Ausbildung erhalten. Doch das Pech ereilte ihn, weil sein Ausbildungsbetrieb kurz vor Ausbildungsbeginn wegen interner Probleme absprang. So kurzfristig war ein neuer Ausbildungsbetrieb in Wohnortnähe nicht zu finden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe zeigte sich davon völlig ungerührt und bestand mit engen Fristen darauf, dass er einen neuen Ausbildungsplatz nachweise. Da Ausbildungen entweder im Frühjahr (März/April) beginnen oder im Herbst (September/Oktober) und Rasper Hamad durch den Rückzieher seines Ausbildungsbetriebs den Frühjahrestermin verpasst hatte, konnte er sich nur um einen neuen Ausbildungsplatz für Herbst bewerben. In der Zwischenzeit hatte das Regierungspräsidium schon so genannte Ausreisemaßnahmen eingeleitet. Die Polizei klopfte an die Wohnungstür traf ihn aber nicht am Wohnort an, weil er unterwegs war, um fleißig Deutsch zu lernen und sich auf seine Ausbildung als Friseur vorzubereiten. Mit der behördlichen Einleitung von Ausreisemaßnahmen, wird in so einem Fall eine gütliche Lösung verunmöglicht. Jetzt zählt es rechtlich nichts mehr, dass der aufrichtige und fleißige Herr Hamad ein Praktikum zur Ausbildung absolviert. Es zählt nichts mehr, dass seine Ausbildung bereits in zwei Monaten beginnen soll. Es zählt nichts mehr, dass er eine hervorragende Bewertung und Prognose von Andreas Gresiak, dem 

Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebs TOM|CO. Friseure GmbH (Heidelberg), erhält:

"Rasper hat sich in unserem Unternehmen als zuverlässiger und motivierter Mitarbeiter erwiesen. Wir sind beeindruckt von seiner Arbeitsethik und seinem Engagement. Wir würden uns freuen, wenn er die Chance bekäme, seine Ausbildung bei uns zu vervollständigen und langfristig Teil unseres Teams zu bleiben."

Um die drohende Abschiebung mit einer fünfjährigen Einreisesperre zu vermeiden, hatte Herr Hamad sich Geld geliehen, um freiwillig am 26.6.2025 auszufliegen. Seine Hoffnung: so hätte er wieder seine reguläre Einreise beantragen können, um die Ausbildung fortzusetzen. Sein Pech: Wegen des Konflikts zwischen Israel und Iran wurden auch die Flüge ins Nachbarland Irak abgesagt. Auch davon ließ sich das Regierungspräsidium nicht beeindrucken. Als ob Herr Hamad zaubern könne und sich über kriegführende Weltmächte hinwegsetzen könnte, verlangt das Regierungspräsidium, dass er einen neuen Flug am Freitag, 27. 6.2025 vorlegt, anderenfalls würde es einen weiteren Abschiebeversuch einleiten. Dabei wäre selbst die tatsächliche Abschiebung in die unsichere Lage gar nicht möglich. Die Behörde verlangt von ihm, was sie selbst nicht zu leisten imstande wäre. 

Update: Rasper soll nun am 2. Juli über die Türkei ausreisen. Am 1. Juli um 17:30 Uhr findet daher eine Demo auf den Marktplatz in Karlsruhe statt.

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