Radweg bauen entlang der B 45 von Neckargemünd nach Bammental


Radweg bauen entlang der B 45 von Neckargemünd nach Bammental
Das Problem
Petition
an den Landtag in Baden-Württemberg
für einen Radweg entlang der B 45 zwi-
schen Neckargemünd und Bammental
(Screenshot aus Google Streetview der B45 mit Radfahrer auf dem Gehweg)
In einem Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12.12.2019 wurde berichtet, dass das Regierungspräsidium in Karlsruhe dem Vorhaben, entlang der B 45 einen Radweg zu bauen, aus naturschutzrechtlichen Gründen eine Absage erteilt hat. Stattdessen soll nun ein Forstweg entlang der Bahngleise (Alter Bammentaler Weg) asphaltiert werden, um eine Radverbindung von Neckargemünd nach Bammental zu schaffen. Diese Situation erinnert an die Radverkehrsanbindung zwischen Neckargemünd und Heidelberg vor dem Bau der Radspur auf der B37. Diese verlief ursprünglich mit Anstiegen auf dem Ingenieursweg im Wald und wurde wenig genutzt. Stattdessen wurde der schmale Gehweg entlang der Bundesstraße in beide Richtungen von Radfahrenden genutzt.
Die Unterzeichner dieser Petition lehnen aufgrund folgender Nachteile den geplanten Radweg entlang der Bahngleise auf dem Alten Bammentaler Weg und Unteren Bachhangweg zwischen Neckargemünd und Bammental ab:
Nachteile des geplanten Radwegs entlang der Bahngleise:
1. Viele Höhenmeter: Der aktuell existierende Weg (Alter Bammentaler Weg – Unterer Bachhangweg), der zu einem Radweg umgebaut werden soll, ist nicht eben, sondern enthält mehrere Anstiege. Dies könnte dazu führen, dass vor allem Rennradfahrer oder Radpendler den geplanten Radweg nicht benutzen würden, sondern stattdessen weiterhin verkehrswidrig den vorhandenen Gehweg entlang der B 45 fahren würden oder ordnungsgemäß auf der B 45, was mit einem hohen Unfallrisiko verbunden ist.
2. Keine Anbindung an andere Radwege: Es gibt keine logische Weiterleitung des Radverkehrs von Bammental kommend am Ende des Alten Bammentaler Weges. Radfahrer müssten entweder rechts in die Elisabeth-Walter-Straße einbiegen und dann auf die B45 einfädeln, auf der es nur Spuren für den Kfz-Verkehr gibt, oder steil bergauf die Banngartenstraße entlangfahren. Diese ist in diesem Abschnitt eine Einbahnstraße, aber für Radfahrende in Gegenrichtung freigegeben. Wegen der bergab schnell entgegenkommenden Autos besteht hier jedoch ein erhöhtes Unfallrisiko.
3. Hohe Baukosten: Ein Radweg entlang der Bahngleise würde den Bau einer Brücke über den Hilsbach und einer Radbrücke über die Straße Richtung Waldhilsbach erforderlich machen. Dies hätte hohe Baukosten zur Folge. Es müsste eine Wegbeleuchtung errichtet werden, was die Baukosten zusätzlich erhöhen würde.
4. Wenige Nutzer: Vermutlich würden weiterhin viele Radfahrende die B45 nutzen, denn auch im aktuellen (schlechten) Zustand ist es eine wichtige und viel genutzte Radverbindung.
5. Angstraum: der geplante Radweg entlang der Bahngleise liegt zwischen Bahngleisen und Waldrand. Er ist von der B 45 aus nicht einsehbar und es gibt keine angrenzenden Häuser, da er ja direkt am Waldrand liegt. Per definitionem handelt es sich hier um einen sogenannten „Angstraum“. Im Falle einer Straftat (Übergriff durch Belästigung, Misshandlung, Vergewaltigung, Diebstahl) gibt es einzig und allein andere Radfahrer, die dem Opfer einer Straftat Hilfe leisten oder als Zeugen dienen könnten. Da der geplante Radweg aus oben angeführten Gründen nur wenig genutzt werden würde, wäre es hier in der Regel einsam, was die Gefahr von Straftaten prinzipiell erhöht.
6. Lichtverschmutzung: durch die zusätzliche zu errichtende Wegbeleuchtung wird die Lichtverschmutzung verstärkt und wirkt sich durch den direkt angrenzenden Wald noch dazu störend für die Waldtiere aus.
7. Anbindung Walkmühle, Kriegsmühle und Wiesenbach: Die Außenbezirke Walkmühle und Kriegsmühle wären bei einem Radweg entlang der Bahngleise nicht angebunden. Ebenso wäre Wiesenbach nach wie vor mit dem Fahrrad nur durch das Wiesenbacher Tal zu erreichen, was landschaftlich sehr reizvoll sein mag, aber für Radpendler, die von Wiesenbach nach Heidelberg wollen, einen erheblichen Umweg darstellt, der Zeit und Kraft kostet.
Screenshot der Strava Heatmap (Radfahren) für Neckargemünd: hohe Radnutzung entlang der B 45
Vorteile eines Radwegs entlang der B 45:
1. Schnell da wenig Höhenmeter: Ein Radweg entlang der B 45 verläuft ohne zusätzliche Anstiege durch das Tal, was für Radfahrer eine erhebliche Kraft- und Zeitersparnis darstellt und dadurch die Nutzung attraktiver macht.
2. Schnell, da gute Anbindung: Die Anbindung des Radweges in Neckargemünd und Bammental ist gewährleistet und erfordert keine Umwege zur Querung der Bahngleise
3. Sicher: Ein Radweg entlang der B 45 wäre von der Straße aus einsehbar und würde dadurch das Risiko für Übergriffe mildern. Im Falle eines Sturzes können andere Verkehrsteilnehmer Hilfe leisten.
4. Baukosten, die sich lohnen: Die Baukosten würden sich lohnen, da der Radweg entlang der B 45 eine wesentlich höhere Nutzung hätte als ein abgelegener, hügeliger und umständlich zu erreichender Radweg entlang der Bahngleise.
5. Anbindung von Wiesenbach, Walkmühle und Kriegsmühle: Bei einem Radweg entlang der B 45 wären automatisch die Walkmühle und die Kriegsmühle mit angebunden. Eine Verlängerung des Radwegs entlang der B 45 würde die gesamte Ortschaft Wiesenbach anbinden.
Aktuelle Situation und Vergleich (Zeit und Höhenmeter):
(Bhf Bammental nach Bhf Neckargemünd, mit BRouter berechnet)
1. Gehweg entlang der B45[1]: 4,8 km, 9 Höhenmeter, 13 min Fahrzeit
2. Radweg Wiesenbacher Ta[2]l: 6,8 km, 38 Höhenmeter, 22 min Fahrzeit (+ 70%)
3. Alter Bammentaler Weg[3]: 5,5 km, 25 Höhenmeter, 16 min Fahrzeit (+ 23%)
Vergleich Ingenieursweg / Radspur von Bhf Neckargemünd nach Bhf Schlierbach:
1. Ingenieursweg[4]: 4,3 km, 51 Höhenmeter, 15 min Fahrzeit)
2. Neue Radspur auf der B37[5]: 4,4 km, 17 Höhenmeter, 12 min Fahrzeit (- 20 %)
Begründung dieser Petition für den Bau eines Radwegs entlang der B 45:
Eine Verbreiterung des vorhandenen Gehwegs entlang der B 45 wäre technisch möglich und würde die dahinterliegenden Wiesen als Überschwemmungsgebiet nicht erheblich einschränken. Die angrenzenden Naturflächen gehören zwar zu einem Naturschutzgebiet, bestehen aber fast ausschließlich aus bewirtschafteten Wiesen, wodurch die Wertigkeit dieses Teils im Sinne eines Naturschutzgebiets erheblich geschmälert wird. Das Naturschutzgebiet grenzt bis an die Bordsteinkante des bereits vorhandenen Gehwegs. Also muss es eine Ausnahmeregelung geben, die als Grundlage für Gespräche mit der Naturschutzbehörde dienen könnte, um eine Verbreiterung des Gehwegs zu einem Radweg zu ermöglichen.
Ein Radweg entlang der B 45 durch Verbreiterung des vorhandenen Gehwegs bindet nicht nur Bammental an, sondern auch die Anwohner und Anlieger der Walkmühle und der Kriegsmühle und bei einer Verlängerung des Radwegs die Ortschaft Wiesenbach.
Die aufgeführten Vorteile machen deutlich, dass ein Radweg entlang der B 45 eine höhere Nutzung hätte als ein hügeliger, abgelegener Radweg entlang der Bahngleise, denn er würde nicht nur von Freizeitradfahrern genutzt, sondern auch von Radpendlern, Rennradfahrern und Radfahrern, die durch die Abgelegenheit eines Radwegs am Waldrand am Unteren Bachhangweg (Stichwort Angstraum) vom Radfahren abgehalten würden.
Noch dazu würden mehr Menschen aus Wiesenbach und der Walkmühle ermutigt werden mit dem Fahrrad zu fahren, was nochmals die Nutzung des Radwegs steigert, wodurch eine hohe Summe an Steuergeldern durch einen großen Nutzen legitimiert wird.
Ein Radweg entlang der B45 bietet wesentlich mehr Sicherheit als ein Radweg entlang des Unteren Bachhangwegs am Waldrand, da er direkt an der Straße liegt. Dadurch sinkt die Gefahr vor Übergriffen jedweder Art und gestürzte oder anderweitig verunglückte Radfahrer können schneller gesehen werden, was in vielen Fällen zur Rettung der verunglückten Person durch andere Radfahrer oder vorbeifahrende Autofahrer entscheidend beitragen kann.
Forderungen der Petition:
1. Da eine Verbreiterung des vorhandenen Gehwegs entlang der B 45 im Bereich des Naturschutzgebietes liegt, soll hier eine Ausnahmeregelung oder eine möglicherweise bereits existierende Ausnahmeregelung für den Gehweg erweitert werden, so dass der Umbau des Gehwegs zu einem Radweg ermöglicht wird.
2. Auf Höhe des Profi-Marktes in Neckargemünd bis zur Kreuzung B45-B37 soll ein rot markierter Radweg in die bestehenden Kfz-Spuren integriert werden, um Radfahrer sicher über den Kreuzungsbereich zu leiten.
3. Der geforderte Radweg entlang der B 45 soll bis Wiesenbach gebaut werden und er soll eine sichere Querung über die B 45 nach Bammental erhalten entweder an der Kreuzung B 45 /Bahnhofstraße oder an der Kreuzung B 45/ Wiesenbacher Landstraße.
[1] BRouter web client B45 Bammental - Neckargemünd
[2] BRouter web client Radweg Wiesenbacher Tal
[3] BRouter web client Alter Bammentaler Weg
[4] BRouter web client Ingenieursweg Neckargemünd - Schlierbach
[5] BRouter web client Radspur auf der B37
Diese Petition wurde am 10.2.2024 geschrieben von Heike Geißler, Schützenhausstr. 28, 69151 Neckargemünd

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Das Problem
Petition
an den Landtag in Baden-Württemberg
für einen Radweg entlang der B 45 zwi-
schen Neckargemünd und Bammental
(Screenshot aus Google Streetview der B45 mit Radfahrer auf dem Gehweg)
In einem Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12.12.2019 wurde berichtet, dass das Regierungspräsidium in Karlsruhe dem Vorhaben, entlang der B 45 einen Radweg zu bauen, aus naturschutzrechtlichen Gründen eine Absage erteilt hat. Stattdessen soll nun ein Forstweg entlang der Bahngleise (Alter Bammentaler Weg) asphaltiert werden, um eine Radverbindung von Neckargemünd nach Bammental zu schaffen. Diese Situation erinnert an die Radverkehrsanbindung zwischen Neckargemünd und Heidelberg vor dem Bau der Radspur auf der B37. Diese verlief ursprünglich mit Anstiegen auf dem Ingenieursweg im Wald und wurde wenig genutzt. Stattdessen wurde der schmale Gehweg entlang der Bundesstraße in beide Richtungen von Radfahrenden genutzt.
Die Unterzeichner dieser Petition lehnen aufgrund folgender Nachteile den geplanten Radweg entlang der Bahngleise auf dem Alten Bammentaler Weg und Unteren Bachhangweg zwischen Neckargemünd und Bammental ab:
Nachteile des geplanten Radwegs entlang der Bahngleise:
1. Viele Höhenmeter: Der aktuell existierende Weg (Alter Bammentaler Weg – Unterer Bachhangweg), der zu einem Radweg umgebaut werden soll, ist nicht eben, sondern enthält mehrere Anstiege. Dies könnte dazu führen, dass vor allem Rennradfahrer oder Radpendler den geplanten Radweg nicht benutzen würden, sondern stattdessen weiterhin verkehrswidrig den vorhandenen Gehweg entlang der B 45 fahren würden oder ordnungsgemäß auf der B 45, was mit einem hohen Unfallrisiko verbunden ist.
2. Keine Anbindung an andere Radwege: Es gibt keine logische Weiterleitung des Radverkehrs von Bammental kommend am Ende des Alten Bammentaler Weges. Radfahrer müssten entweder rechts in die Elisabeth-Walter-Straße einbiegen und dann auf die B45 einfädeln, auf der es nur Spuren für den Kfz-Verkehr gibt, oder steil bergauf die Banngartenstraße entlangfahren. Diese ist in diesem Abschnitt eine Einbahnstraße, aber für Radfahrende in Gegenrichtung freigegeben. Wegen der bergab schnell entgegenkommenden Autos besteht hier jedoch ein erhöhtes Unfallrisiko.
3. Hohe Baukosten: Ein Radweg entlang der Bahngleise würde den Bau einer Brücke über den Hilsbach und einer Radbrücke über die Straße Richtung Waldhilsbach erforderlich machen. Dies hätte hohe Baukosten zur Folge. Es müsste eine Wegbeleuchtung errichtet werden, was die Baukosten zusätzlich erhöhen würde.
4. Wenige Nutzer: Vermutlich würden weiterhin viele Radfahrende die B45 nutzen, denn auch im aktuellen (schlechten) Zustand ist es eine wichtige und viel genutzte Radverbindung.
5. Angstraum: der geplante Radweg entlang der Bahngleise liegt zwischen Bahngleisen und Waldrand. Er ist von der B 45 aus nicht einsehbar und es gibt keine angrenzenden Häuser, da er ja direkt am Waldrand liegt. Per definitionem handelt es sich hier um einen sogenannten „Angstraum“. Im Falle einer Straftat (Übergriff durch Belästigung, Misshandlung, Vergewaltigung, Diebstahl) gibt es einzig und allein andere Radfahrer, die dem Opfer einer Straftat Hilfe leisten oder als Zeugen dienen könnten. Da der geplante Radweg aus oben angeführten Gründen nur wenig genutzt werden würde, wäre es hier in der Regel einsam, was die Gefahr von Straftaten prinzipiell erhöht.
6. Lichtverschmutzung: durch die zusätzliche zu errichtende Wegbeleuchtung wird die Lichtverschmutzung verstärkt und wirkt sich durch den direkt angrenzenden Wald noch dazu störend für die Waldtiere aus.
7. Anbindung Walkmühle, Kriegsmühle und Wiesenbach: Die Außenbezirke Walkmühle und Kriegsmühle wären bei einem Radweg entlang der Bahngleise nicht angebunden. Ebenso wäre Wiesenbach nach wie vor mit dem Fahrrad nur durch das Wiesenbacher Tal zu erreichen, was landschaftlich sehr reizvoll sein mag, aber für Radpendler, die von Wiesenbach nach Heidelberg wollen, einen erheblichen Umweg darstellt, der Zeit und Kraft kostet.
Screenshot der Strava Heatmap (Radfahren) für Neckargemünd: hohe Radnutzung entlang der B 45
Vorteile eines Radwegs entlang der B 45:
1. Schnell da wenig Höhenmeter: Ein Radweg entlang der B 45 verläuft ohne zusätzliche Anstiege durch das Tal, was für Radfahrer eine erhebliche Kraft- und Zeitersparnis darstellt und dadurch die Nutzung attraktiver macht.
2. Schnell, da gute Anbindung: Die Anbindung des Radweges in Neckargemünd und Bammental ist gewährleistet und erfordert keine Umwege zur Querung der Bahngleise
3. Sicher: Ein Radweg entlang der B 45 wäre von der Straße aus einsehbar und würde dadurch das Risiko für Übergriffe mildern. Im Falle eines Sturzes können andere Verkehrsteilnehmer Hilfe leisten.
4. Baukosten, die sich lohnen: Die Baukosten würden sich lohnen, da der Radweg entlang der B 45 eine wesentlich höhere Nutzung hätte als ein abgelegener, hügeliger und umständlich zu erreichender Radweg entlang der Bahngleise.
5. Anbindung von Wiesenbach, Walkmühle und Kriegsmühle: Bei einem Radweg entlang der B 45 wären automatisch die Walkmühle und die Kriegsmühle mit angebunden. Eine Verlängerung des Radwegs entlang der B 45 würde die gesamte Ortschaft Wiesenbach anbinden.
Aktuelle Situation und Vergleich (Zeit und Höhenmeter):
(Bhf Bammental nach Bhf Neckargemünd, mit BRouter berechnet)
1. Gehweg entlang der B45[1]: 4,8 km, 9 Höhenmeter, 13 min Fahrzeit
2. Radweg Wiesenbacher Ta[2]l: 6,8 km, 38 Höhenmeter, 22 min Fahrzeit (+ 70%)
3. Alter Bammentaler Weg[3]: 5,5 km, 25 Höhenmeter, 16 min Fahrzeit (+ 23%)
Vergleich Ingenieursweg / Radspur von Bhf Neckargemünd nach Bhf Schlierbach:
1. Ingenieursweg[4]: 4,3 km, 51 Höhenmeter, 15 min Fahrzeit)
2. Neue Radspur auf der B37[5]: 4,4 km, 17 Höhenmeter, 12 min Fahrzeit (- 20 %)
Begründung dieser Petition für den Bau eines Radwegs entlang der B 45:
Eine Verbreiterung des vorhandenen Gehwegs entlang der B 45 wäre technisch möglich und würde die dahinterliegenden Wiesen als Überschwemmungsgebiet nicht erheblich einschränken. Die angrenzenden Naturflächen gehören zwar zu einem Naturschutzgebiet, bestehen aber fast ausschließlich aus bewirtschafteten Wiesen, wodurch die Wertigkeit dieses Teils im Sinne eines Naturschutzgebiets erheblich geschmälert wird. Das Naturschutzgebiet grenzt bis an die Bordsteinkante des bereits vorhandenen Gehwegs. Also muss es eine Ausnahmeregelung geben, die als Grundlage für Gespräche mit der Naturschutzbehörde dienen könnte, um eine Verbreiterung des Gehwegs zu einem Radweg zu ermöglichen.
Ein Radweg entlang der B 45 durch Verbreiterung des vorhandenen Gehwegs bindet nicht nur Bammental an, sondern auch die Anwohner und Anlieger der Walkmühle und der Kriegsmühle und bei einer Verlängerung des Radwegs die Ortschaft Wiesenbach.
Die aufgeführten Vorteile machen deutlich, dass ein Radweg entlang der B 45 eine höhere Nutzung hätte als ein hügeliger, abgelegener Radweg entlang der Bahngleise, denn er würde nicht nur von Freizeitradfahrern genutzt, sondern auch von Radpendlern, Rennradfahrern und Radfahrern, die durch die Abgelegenheit eines Radwegs am Waldrand am Unteren Bachhangweg (Stichwort Angstraum) vom Radfahren abgehalten würden.
Noch dazu würden mehr Menschen aus Wiesenbach und der Walkmühle ermutigt werden mit dem Fahrrad zu fahren, was nochmals die Nutzung des Radwegs steigert, wodurch eine hohe Summe an Steuergeldern durch einen großen Nutzen legitimiert wird.
Ein Radweg entlang der B45 bietet wesentlich mehr Sicherheit als ein Radweg entlang des Unteren Bachhangwegs am Waldrand, da er direkt an der Straße liegt. Dadurch sinkt die Gefahr vor Übergriffen jedweder Art und gestürzte oder anderweitig verunglückte Radfahrer können schneller gesehen werden, was in vielen Fällen zur Rettung der verunglückten Person durch andere Radfahrer oder vorbeifahrende Autofahrer entscheidend beitragen kann.
Forderungen der Petition:
1. Da eine Verbreiterung des vorhandenen Gehwegs entlang der B 45 im Bereich des Naturschutzgebietes liegt, soll hier eine Ausnahmeregelung oder eine möglicherweise bereits existierende Ausnahmeregelung für den Gehweg erweitert werden, so dass der Umbau des Gehwegs zu einem Radweg ermöglicht wird.
2. Auf Höhe des Profi-Marktes in Neckargemünd bis zur Kreuzung B45-B37 soll ein rot markierter Radweg in die bestehenden Kfz-Spuren integriert werden, um Radfahrer sicher über den Kreuzungsbereich zu leiten.
3. Der geforderte Radweg entlang der B 45 soll bis Wiesenbach gebaut werden und er soll eine sichere Querung über die B 45 nach Bammental erhalten entweder an der Kreuzung B 45 /Bahnhofstraße oder an der Kreuzung B 45/ Wiesenbacher Landstraße.
[1] BRouter web client B45 Bammental - Neckargemünd
[2] BRouter web client Radweg Wiesenbacher Tal
[3] BRouter web client Alter Bammentaler Weg
[4] BRouter web client Ingenieursweg Neckargemünd - Schlierbach
[5] BRouter web client Radspur auf der B37
Diese Petition wurde am 10.2.2024 geschrieben von Heike Geißler, Schützenhausstr. 28, 69151 Neckargemünd

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Petition am 9. Februar 2024 erstellt