Rücktritt von Bundeskanzler Christian Stocker – Kinderbetreuung ist Arbeit!

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Das Problem

Die kürzlich getätigte Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker, dass Kinderbetreuung keine Arbeit sei, stellt eine eklatante Missachtung der Lebensrealität von Millionen Familien dar. Vor allem beleidigt diese Aussage die Frauen, die den größten Teil dieser unbezahlten Care-Arbeit leisten und deren täglicher Einsatz für das Funktionieren unserer Gesellschaft unerlässlich ist.

Kinderbetreuung erfordert Zeit, Verantwortung, Wissen und Engagement – täglich. Ob beim Wickeln von Windeln, Zubettbringen der Kleinen oder dem Begleiten durch emotionale Herausforderungen – die Leistungen von Betreuungspersonen sind von unschätzbarem Wert. Ohne diese wertvollen und mühevollen Aufgaben wäre unsere heutige Gesellschaft nicht funktionstüchtig. Warum also wird diese Arbeit nicht als das anerkannt, was sie ist: echte, harte Arbeit?

Die geringfügige Anerkennung dieser unverzichtbaren Aufgaben ist nicht länger hinnehmbar. Studien belegen, dass 75% der unbezahlten Care-Arbeit von Frauen geleistet wird. Diese Schieflage verschärft die ohnehin bestehende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit. In einer Gesellschaft, die Gleichheit und Fairness propagiert, muss eine solch offensichtliche Diskrepanz angesprochen und behoben werden.

Ein Rücktritt von Christian Stocker wäre nicht nur ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Entschuldigung gegenüber all jenen Betreuungspersonen, die tagtäglich diese wertvolle Arbeit leisten. Es könnte auch ein Weckruf sein, die dringend notwendige Diskussion über die finanzielle Entschädigung und gesellschaftliche Anerkennung dieser Arbeit zu forcieren.

Wer als Bundeskanzler Kinderbetreuung als "keine Arbeit" bezeichnet, zeigt, dass er die Lebensrealität von Familien nicht versteht und nicht geeignet ist, ein Land zu führen.

Wir fordern daher:

den sofortigen Rücktritt von Bundeskanzler Christian Stocker;
die gesetzliche Anerkennung von Kinderbetreuung und Care-Arbeit als gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit;
die Einführung einer angemessenen finanziellen Entlohnung bzw. eines gerechten Ausgleichs für Care-Arbeit;
umfassende Reformen, damit Betreuungs- und Pflegezeiten vollständig sozial- und pensionsrechtlich anerkannt werden;
konkrete Maßnahmen der Bundesregierung zur Beseitigung der strukturellen Benachteiligung von Frauen bei Einkommen, Pensionen und sozialer Absicherung.

Unterstützen Sie uns in diesem Bestreben. Zeigen wir gemeinsam den Entscheidungsträgern, dass Kinderbetreuung eine ernstzunehmende Arbeit ist, die Respekt und Entlohnung verdient!

Bitte unterschreiben Sie diese Petition und helfen Sie uns, die wertvolle Arbeit von Millionen abertäglicher Betreuungspersonen ins rechte Licht zu rücken.

Setzen wir gemeinsam ein deutliches Zeichen für Gerechtigkeit und Anerkennung.

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