

Queere Jugendliche brauchen Schutz statt Kürzungen
Das Problem
Queere Jugendliche brauchen Schutz statt Kürzungen: Jugendnetzwerk Lambda retten!
Wir fordern die Bundesregierung und insbesondere das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf,
- die Kündigung der Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda e. V. unverzüglich zurückzunehmen,
- die bundesweite Arbeit des Jugendnetzwerks ab 2027 mindestens im bisherigen Umfang weiterzufinanzieren,
- eine mehrjährige und strukturelle Förderung über den Kinder- und Jugendplan des Bundes oder eine gleichwertige, verlässliche Finanzierung zu garantieren,
- bis zum Abschluss einer dauerhaften Fördervereinbarung eine lückenlose Überbrückungsfinanzierung sicherzustellen und
- gemeinsam mit queeren Jugendverbänden ein langfristiges Schutz- und Förderkonzept für queere Kinder und Jugendliche zu entwickeln.
Begründung
Das Jugendnetzwerk Lambda ist seit 1990 die bundesweite Selbstorganisation queerer Jugendlicher und junger Erwachsener. Der Verband schafft Beratungsangebote, Bildungsarbeit, Möglichkeiten zur politischen Beteiligung, digitale Schutzräume und Gemeinschaft für junge Menschen, die vielerorts noch immer Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt erleben.
Nun hat das Bundesjugendministerium die Rahmenvereinbarung mit Lambda zum Ende des Jahres 2026 gekündigt. Ohne eine verlässliche Anschlussfinanzierung drohen dem Bundesverband und seinen Angeboten das Aus.
Diese Entscheidung ist nicht nur eine haushaltspolitische Maßnahme. Sie gefährdet eine über Jahrzehnte aufgebaute Infrastruktur, auf die queere junge Menschen angewiesen sind. Kurzfristige oder unsichere Projektförderungen können eine dauerhafte Jugendverbandsarbeit nicht ersetzen. Beratung, Interessenvertretung, Personal, digitale Angebote und bundesweite Vernetzung benötigen Planungssicherheit.
Gerade jetzt wäre ein Abbau queerer Schutz- und Unterstützungsstrukturen ein verheerendes politisches Signal.
Queere Menschen erleben weiterhin Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalt. Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ist erneut deutlich geworden, dass queere Sichtbarkeit und queeres Leben in Deutschland nicht selbstverständlich sicher sind. Junge queere Menschen brauchen deshalb mehr erreichbare Anlaufstellen, mehr Gemeinschaft und mehr Schutz. Nicht weniger!
Viele von ihnen wachsen in einem Umfeld auf, in dem sie keine anderen queeren Menschen kennen, von ihren Familien nicht akzeptiert werden oder vor einem Coming-out Angst haben. Besonders in ländlichen Regionen können digitale und bundesweite Angebote der einzige Zugang zu Beratung und queerer Gemeinschaft sein. Werden diese Strukturen gestrichen, trifft das diejenigen am stärksten, die ohnehin nur schwer Unterstützung finden.
Die Bundesregierung darf nicht einerseits den Schutz queerer Menschen versprechen und andererseits einer ihrer wichtigsten bundesweiten Jugendstrukturen die finanzielle Grundlage entziehen. Wer Vielfalt, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe ernst nimmt, muss auch die Organisationen erhalten, die diese Werte praktisch verwirklichen.
Es geht bei Lambda nicht um ein beliebiges Einzelprojekt. Es geht um die dauerhafte Selbstvertretung queerer Jugendlicher, um Beratung, Prävention, politische Bildung, Teilhabe und sichere Räume.
Queere Jugendliche sind kein verzichtbarer Haushaltsposten.
Wir fordern Bundesjugendministerin Karin Prien daher auf: Nehmen Sie die Kündigung zurück, sichern Sie die Finanzierung des Jugendnetzwerks Lambda langfristig ab und sorgen Sie dafür, dass kein Angebot zum 1. Januar 2027 eingestellt werden muss.
Lambda muss bleiben. Queere Jugendliche brauchen Schutz, Gemeinschaft und eine starke eigene Stimme.

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Das Problem
Queere Jugendliche brauchen Schutz statt Kürzungen: Jugendnetzwerk Lambda retten!
Wir fordern die Bundesregierung und insbesondere das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf,
- die Kündigung der Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda e. V. unverzüglich zurückzunehmen,
- die bundesweite Arbeit des Jugendnetzwerks ab 2027 mindestens im bisherigen Umfang weiterzufinanzieren,
- eine mehrjährige und strukturelle Förderung über den Kinder- und Jugendplan des Bundes oder eine gleichwertige, verlässliche Finanzierung zu garantieren,
- bis zum Abschluss einer dauerhaften Fördervereinbarung eine lückenlose Überbrückungsfinanzierung sicherzustellen und
- gemeinsam mit queeren Jugendverbänden ein langfristiges Schutz- und Förderkonzept für queere Kinder und Jugendliche zu entwickeln.
Begründung
Das Jugendnetzwerk Lambda ist seit 1990 die bundesweite Selbstorganisation queerer Jugendlicher und junger Erwachsener. Der Verband schafft Beratungsangebote, Bildungsarbeit, Möglichkeiten zur politischen Beteiligung, digitale Schutzräume und Gemeinschaft für junge Menschen, die vielerorts noch immer Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt erleben.
Nun hat das Bundesjugendministerium die Rahmenvereinbarung mit Lambda zum Ende des Jahres 2026 gekündigt. Ohne eine verlässliche Anschlussfinanzierung drohen dem Bundesverband und seinen Angeboten das Aus.
Diese Entscheidung ist nicht nur eine haushaltspolitische Maßnahme. Sie gefährdet eine über Jahrzehnte aufgebaute Infrastruktur, auf die queere junge Menschen angewiesen sind. Kurzfristige oder unsichere Projektförderungen können eine dauerhafte Jugendverbandsarbeit nicht ersetzen. Beratung, Interessenvertretung, Personal, digitale Angebote und bundesweite Vernetzung benötigen Planungssicherheit.
Gerade jetzt wäre ein Abbau queerer Schutz- und Unterstützungsstrukturen ein verheerendes politisches Signal.
Queere Menschen erleben weiterhin Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalt. Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ist erneut deutlich geworden, dass queere Sichtbarkeit und queeres Leben in Deutschland nicht selbstverständlich sicher sind. Junge queere Menschen brauchen deshalb mehr erreichbare Anlaufstellen, mehr Gemeinschaft und mehr Schutz. Nicht weniger!
Viele von ihnen wachsen in einem Umfeld auf, in dem sie keine anderen queeren Menschen kennen, von ihren Familien nicht akzeptiert werden oder vor einem Coming-out Angst haben. Besonders in ländlichen Regionen können digitale und bundesweite Angebote der einzige Zugang zu Beratung und queerer Gemeinschaft sein. Werden diese Strukturen gestrichen, trifft das diejenigen am stärksten, die ohnehin nur schwer Unterstützung finden.
Die Bundesregierung darf nicht einerseits den Schutz queerer Menschen versprechen und andererseits einer ihrer wichtigsten bundesweiten Jugendstrukturen die finanzielle Grundlage entziehen. Wer Vielfalt, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe ernst nimmt, muss auch die Organisationen erhalten, die diese Werte praktisch verwirklichen.
Es geht bei Lambda nicht um ein beliebiges Einzelprojekt. Es geht um die dauerhafte Selbstvertretung queerer Jugendlicher, um Beratung, Prävention, politische Bildung, Teilhabe und sichere Räume.
Queere Jugendliche sind kein verzichtbarer Haushaltsposten.
Wir fordern Bundesjugendministerin Karin Prien daher auf: Nehmen Sie die Kündigung zurück, sichern Sie die Finanzierung des Jugendnetzwerks Lambda langfristig ab und sorgen Sie dafür, dass kein Angebot zum 1. Januar 2027 eingestellt werden muss.
Lambda muss bleiben. Queere Jugendliche brauchen Schutz, Gemeinschaft und eine starke eigene Stimme.

Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 4. August 2026 erstellt