Psychisch krank & ignoriert - bei der Matura aussortiert


Psychisch krank & ignoriert - bei der Matura aussortiert
Das Problem
Vorab: Bitte Mail nach dem Unterschreiben bestätigen, sonst ist die Unterschrift ungültig.
Ich bin ein 18-jähriger Maturant aus Klagenfurt mit einem anerkannten Behinderungsgrad von 40 % und zwei Wünschen: dem Medizinstudium und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Lies bitte weiter, um den österreichweiten Missstand zu verstehen.
Mein Facharzt hat mir einen Nachteilsausgleich für Prüfungen ausgestellt – doch weder meine Schule noch die Bildungsdirektion haben diesen Anspruch jemals berücksichtigt. Seit dem 2. April wurde der Ausgleich bei mehreren Prüfungen ignoriert.
In wenigen Tagen beginnt meine schriftliche Matura. Die Bildungsdirektion verweist auf eine Richtlinie statt auf geltendes Gesetz und argumentiert, dass mein Nachteilsausgleich bisher nicht umgesetzt wurde und ich somit keinen Anspruch bei der Matura habe – obwohl ich unter konzentrationshemmenden Medikamenten stehe. Ich soll die Matura nun ohne jegliche Anpassung schreiben.
Ich bin verzweifelt – und nicht allein. Viele Schüler:innen mit psychischen Erkrankungen können ihr Potenzial nicht entfalten, weil sie durch das System übergangen werden. Wir sind keine Standardschüler – wir brauchen faire Bedingungen. Es geht nicht um Sonderrechte, sondern um Chancengleichheit.
Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention garantiert Menschen mit Behinderungen das Recht auf inklusive Bildung. Dieses Recht muss auch in Österreich endlich für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gelten – in der Praxis, nicht nur auf dem Papier.
Ich musste selbst oft genug erleben, wie die schulpsychologischen Dienste scheitern, wie lange man auf Hilfe wartet und wie diskriminierend sich Lehrkräfte oft (auch unbewusst) verhalten. Und ich bin nicht alleine: Studien zufolge zeigen mehr als 40% aller Schüler:innen depressive Auffälligkeiten (SORA Studie). Mehr als 20% erfüllen die anzeichen einer richtigen Depression.
Wie viel muss noch passieren, damit ENDLICH etwas passiert? Wie viele müssen noch darunter leiden?
Ich bitte Sie, diese Petition zu unterschreiben und mich in meinem Kampf gegen das System zu unterstützen. Es geht nicht nur um den Druck auf die Behörden, sodass bis zur Matura am Mittwoch doch noch ein Wunder geschieht. Es ist Zeit, dass sich das System an uns anpasst – nicht umgekehrt.
Unterschreiben Sie jetzt und setzen Sie ein Zeichen für Inklusion, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Wir können es vor die Medien schaffen!
Nicht vergessen: Mail bestätigen.
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Das Problem
Vorab: Bitte Mail nach dem Unterschreiben bestätigen, sonst ist die Unterschrift ungültig.
Ich bin ein 18-jähriger Maturant aus Klagenfurt mit einem anerkannten Behinderungsgrad von 40 % und zwei Wünschen: dem Medizinstudium und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Lies bitte weiter, um den österreichweiten Missstand zu verstehen.
Mein Facharzt hat mir einen Nachteilsausgleich für Prüfungen ausgestellt – doch weder meine Schule noch die Bildungsdirektion haben diesen Anspruch jemals berücksichtigt. Seit dem 2. April wurde der Ausgleich bei mehreren Prüfungen ignoriert.
In wenigen Tagen beginnt meine schriftliche Matura. Die Bildungsdirektion verweist auf eine Richtlinie statt auf geltendes Gesetz und argumentiert, dass mein Nachteilsausgleich bisher nicht umgesetzt wurde und ich somit keinen Anspruch bei der Matura habe – obwohl ich unter konzentrationshemmenden Medikamenten stehe. Ich soll die Matura nun ohne jegliche Anpassung schreiben.
Ich bin verzweifelt – und nicht allein. Viele Schüler:innen mit psychischen Erkrankungen können ihr Potenzial nicht entfalten, weil sie durch das System übergangen werden. Wir sind keine Standardschüler – wir brauchen faire Bedingungen. Es geht nicht um Sonderrechte, sondern um Chancengleichheit.
Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention garantiert Menschen mit Behinderungen das Recht auf inklusive Bildung. Dieses Recht muss auch in Österreich endlich für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gelten – in der Praxis, nicht nur auf dem Papier.
Ich musste selbst oft genug erleben, wie die schulpsychologischen Dienste scheitern, wie lange man auf Hilfe wartet und wie diskriminierend sich Lehrkräfte oft (auch unbewusst) verhalten. Und ich bin nicht alleine: Studien zufolge zeigen mehr als 40% aller Schüler:innen depressive Auffälligkeiten (SORA Studie). Mehr als 20% erfüllen die anzeichen einer richtigen Depression.
Wie viel muss noch passieren, damit ENDLICH etwas passiert? Wie viele müssen noch darunter leiden?
Ich bitte Sie, diese Petition zu unterschreiben und mich in meinem Kampf gegen das System zu unterstützen. Es geht nicht nur um den Druck auf die Behörden, sodass bis zur Matura am Mittwoch doch noch ein Wunder geschieht. Es ist Zeit, dass sich das System an uns anpasst – nicht umgekehrt.
Unterschreiben Sie jetzt und setzen Sie ein Zeichen für Inklusion, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Wir können es vor die Medien schaffen!
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Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 30. April 2025 erstellt