Petition update

Prora steht auf der Kippe, runter von der Wippe -Petition jetzt teilen!

Denk-MAL-Prora: Dr. Stefan Wolter (Historiker), Anett Hannemann (Rüganerin), Markus Georg Reintgen (Fotokünstler)

Mar 2, 2017 — Prora steht auf der Kippe,
runter von der Wippe -
Petition jetzt teilen!

Prora – wir fühlen uns verschaukelt! Und zwar noch ehe die Einheitswippe vor dem neu errichteten Berliner Stadtschloss in Betrieb geht. In Berlin wie in Prora wird die Geschichte umgeschrieben, Zugänge zur DDR mit ihren nachdenkenswerten Facetten werden zugeschüttet und künstliche Fassaden errichtet.

Prora ist inzwischen weithin kommerzialisiert, Privatzonen an der Düne werden umzäunt. Mit Block V steht seit dem Kreistagsbeschluss am 2. Mai 2016 der allerletzte Abschnitt ebenfalls zum Verkauf. Die Berichterstattung darüber ist nach wie vor einseitig, die Verhandlungen werden intransparent geführt.

Die Nutzungsgeschichte von Block V machen Politik und Medien ebenso vergessen, wie die Bemühungen um diesen Ort nach der politischen Wende. Wir haben die Entwicklung nach 1990 ausgegraben und die Petition argumentativ auf die neue Situation angepasst - mit dem Ziel, den Unterschriften weiteres Gewicht und Teilhabe am laufenden Prozess zu geben:

Zumindest der mittlere Abschnitt (drei der acht zum Verkauf stehenden Lichthöfe) darf den Kommerzialisierungsabsichten des Landkreises Vorpommern-Rügen nicht zum Opfer fallen! Wir forden den Verkauf bei transparentem Verfahren für einen symbolischen Euro an jenen, der an diesem Ort in Bildung und Kultur investiert. Der freie Zutritt zu Gelände und Geschichte bliebe gewahrt.

Geänderte Petition! Bitte lest Euch die im letzten Abschnitt geänderte Petition sowie unsere geänderte Forderung (1) durch und entscheidet, ob ihr die der Situation (Kreistagsbeschluss) angepasste Petition weiterhin mittragen wollt (was wir hoffen) und teilt sie fleißig, fleißig, damit wir mindestens die 20.000 erreichen! Vielen Dank! Es ist unserer aller Geschichte und Kultur!

PS: Die Petition wollen wir auch dem baldigen Altbundespräsidenten Joachim Gauck mit auf den Weg geben. In der Hoffnung, dass er nach mehrfach vergeblichen Anschreiben doch noch für Prora tätig wird. Als einstiger Vorsitzender des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ schrieb der gebürtige Mecklenburger das Vorwort für das Standardwerk „Bausoldaten in der DDR“ (Eisenfeld/Schicketanz): „Um die Mauer zu Fall zu bringen, war es wichtig, Minderheiten zu haben, die schon weiter waren als die Gleichförmigen.“

Wenn auch wir in der Minderheit sind: Verhindern wir die Vollendung eines Lügengebäudes in Prora in dieser Zeit des neuerlichen Säbelrassens!

Vorschläge zur Gestaltung des Blocks wurden auf einer Tagung in Rostock (2016) den Verantwortlichen zu Gehör gebracht und vonseiten des Landesdenkmalamtes Schwerin wurde sogar die Beibehaltung des äußeren Antlitzes des zur Debatte stehenden mittleren Abschnittes von Block V in Aussicht gestellt. Das wäre ein Erfolg! Vgl. den Aufsatz: „Auferstanden aus KdF-Ruinen. Der stalinistische Kasernengroßbau von Prora“ : http://www.denk-mal-prora.de/


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