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Petitioning Landesregierung des Freistaates Sachsen - Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer and 2 others
This petition will be delivered to:
Landesregierung des Freistaates Sachsen - Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer
Sächsischer Landtag
Der Präsident Dr. Matthias Rößler
Rektorin der Universität Leipzig
Prof. Dr. Beate Schücking

Erhalt des Instituts für Klassische Archäologie und des Antikenmuseums der Universität Leipzig

Archäologie in Sachsen erhalten!

Eine Schließung des Instituts bedeutet:

  • das Ende der Studierbarkeit der Klassischen Archäologie und der Ur- und Frühgeschichte in Sachsen
  • das Ende des Antikenmuseums der Universität Leipzig
  • die spürbare Schwächung von Leipzig als Kultur- und Wissensmetropole
  • den Verlust eines national und international hoch angesehenen Universitätsinstituts

Der Deutsche Archäologen-Verband und alle Unterzeichnenden fordern mit größtem Nachdruck das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen und das Rektorat der Universität Leipzig auf, die geplante Streichung des Instituts für Klassische Archäologie zu revidieren und der Archäologischen Forschung und Lehre in Leipzig und Sachsen eine Zukunft zu geben.

 (English text see below)

 Am 21. Januar 2014 wurde auf der Homepage der Universität Leipzig der Beschluss des Rektoratskollegiums zur Schließung des Instituts für Klassische Archäologie lapidar mitgeteilt. Als einziges Kriterium für die Auswahl der Klassischen Archäologie zur Umsetzung der Sparbeschlüsse der Dresdner Landesregierung im Bereich der Hochschulen des Freistaates Sachsen wurde angeführt, dass das Leipziger Institut gegenüber der Klassischen Archäologie an der Martin-Luther-Universität Halle angeblich „klein“ sei. Eine solche Begründung legt nahe, dass keine belastbaren inhaltlichen und strukturellen Argumente vorliegen, sondern allein die Gelegenheit genutzt wird, Personalstellen, die bis spätestens 2020 auslaufen, nicht wieder zu besetzen.

Die Klassische Archäologie an der Universität Leipzig reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, das Institut gehört damit zu den traditionsreichsten Standorten des Faches in Deutschland. Es hat – wenn auch in stark reduzierter Form – die Maßnahmen gegen die so genannten bürgerlichen Bildungsfächer in der DDR überlebt und konnte nach der Friedlichen Revolution zusammen mit dem Antikenmuseum glanzvoll wiedereröffnet werden. Seitdem wurde unter erheblichem finanziellen und personellen Einsatz eine zukunftsfähige Infrastruktur für Lehre und Forschung geschaffen, in deren Entsorgung der eigentliche Skandal liegt. So konterkariert der Beschluss vom 21.1.2014 den Anspruch der Universität Leipzig als geisteswissenschaftliche Volluniversität. Denn die Klassische Archäologie ist methodisch und inhaltlich aufs engste verbunden mit Fächern wie Kunstgeschichte, Altorientalistik, Ägyptologie, Klassischer Philologie und Alte Geschichte, die in ihrer Gesamtheit den Studierenden die Möglichkeit einer ebenso ganzheitlichen wie facettenreichen kultur- und altertumswissenschaftlichen Ausbildung bieten. Gemeinsam mit der Professur für Ur- und Frühgeschichte am Historischen Seminar trägt die Klassische Archäologie den voll ausgelasteten und hinsichtlich der Studienabschlüsse überaus erfolgreichen Studiengang „Archäologie der Alten Welt“, dessen Zukunft nun ebenso in Frage gestellt ist wie die des Antikenmuseums der Universität. 

Diese Sammlung, die ihre Existenz nicht zuletzt bedeutenden Stiftungen der Leipziger Bürgerschaft verdankt, ist ein wichtiges Instrument der Forschung und Lehre und zugleich ein überaus erfolgreiches Schaufenster der Universität Leipzig in die Stadt und weit darüber hinaus. Die wissenschaftliche Erschließung von Original- und Abgußsammlung, die öffentliche Präsentation der Bestände und die zahlreichen Sonderausstellungen werden von den Dozenten und Studierenden des Instituts getragen, das mit dem Museum untrennbar verbunden ist. Vor dem Hintergrund der unmittelbar bevorstehenden Eröffnung des neuen Staatlichen Museums für Archäologie in Chemnitz ist es völlig unverständlich, dass gleichzeitig anderen archäologischen Museen in Sachsen die Lebensgrundlage entzogen werden soll. Aber auch dem Museum in Chemnitz mit seinem Motto „Kulturen entdecken – Geschichte verstehen“ würden durch die Schließung der Klassischen Archäologie in Leipzig von vornherein wesentliche kulturwissenschaftliche Impulse verloren gehen. 

Besonders unverständlich ist, dass das enthusiastische Bekenntnis der Universität Leipzig zum Fach Klassische Archäologie nach 1989 bereits zwanzig Jahre später nicht mehr gelten soll und die Aufbauarbeit von Freistaat, Universität, Stadt und zahlreichen Personen und Institutionen innerhalb und außerhalb Leipzigs zur Fehlinvestition deklariert wird. Die Schließung des Faches Klassische Archäologie an der Universität Leipzig wäre also nicht nur eine beispiellose Vergeudung von Investitionen und Ressourcen, sondern hätte auch schwerwiegende Folgen für die Universität, die Stadt und das Land: 

  • Ende des Studiengangs „Archäologie der Alten Welt“ und damit auch der Studierbarkeit des Faches Ur- und Frühgeschichte als Bachelor- und Masterstudiengang
  • Wegfall eines Kernfaches in der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig, das mit dem Studium der materiellen Kultur der Antike wesentliche Beiträge zu hoch aktuellen Diskursen in den Kulturwissenschaften leistet
  • Verlust der Attraktivität eines altertums- und kulturwissenschaftlichen Studiums an der Universität Leipzig und damit spürbare Schwächung von Leipzig als Kultur- und Wissensmetropole
  • Ende des Antikenmuseums der Universität Leipzig als viel bewundertes Musterbeispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis in der universitären Lehre
  • Ausstieg des Landes Sachsen aus der Klassischen Archäologie und damit aus einer Kerndisziplin der international ausgerichteten archäologischen Forschung
  • Gefährdung der Ausbildung des archäologischen Nachwuchses in Sachsen insgesamt
  • Verlust eines national und international hoch angesehenen Universitätsinstituts mit spezifischem Profil in Forschung und Lehre, das mit einer ganz außergewöhnlichen Erfolgsquote in der Besetzung von Spitzenpositionen an Universitäten und Deutschem Archäologischen Institut durch ehemalige Inhaberinnen und Inhaber von Qualifikationsstellen aufwarten kann.

 Diese Petition ist adressiert an den Präsidenten des Sächsischen Landtags, Herrn Dr. Matthias Rößler, die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, Frau Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer, und an die Rektorin der Universität Leipzig, Frau Prof. Dr. Beate Schücking.

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Preservation of the Institute of Classical Archaeology and the Collection of Antiquities of Leipzig University/Germany

On 21 January 2014 the Rectorate of Leipzig University announced without prior notice that it will close the Institut für Klassische Archäologie. Two reasons were given: 1) the Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst of the Freistaat Sachsen will introduce further severe cost-cutting measures in higher education within in the next six years; 2) the Leipzig institute is smaller than the Seminar für Klassische Archäologie at the Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg situated nearby. Both reasons, however, are not valid. The cost-cutting measures can be implemented only when the professorships whose holders will retire within the next six years are axed. This random principle is the main reason for closing the Institut für Klassische Archäologie. It makes the lack of any substantial or structural argument painfully obvious. In addition, the Halle Seminar of Klassische Archäologie and the Leipzig Institut für Klassische Archäologie need and complement each other in structure, research and teaching.

 Founded in the 19th century the Leipzig Institut für Klassische Archäologie is one of the oldest and most renowned of its kind in the German-speaking world. It has survived not only several wars but also the difficult period of communism between 1945 and 1989. In the aftermath of the Peaceful Revolution in late 1989, the Leipzig institute and its re-opened Antikenmuseum have established themselves as a new flourishing centre for Classical Archaeology. Esteemed international scholars have regularly contributed to the teaching. All junior scholars from the institute are now holding top positions in the field, such as the President of the German Archaeological Institute in Berlin. In Leipzig, Classical Archaeology has been right at the heart of Classics, is the indispensable ‘Brückenfach’ for disciplines such as Prehistory, Egyptology, Near Eastern Studies, Greek and Latin Philology and Ancient History, and its twin Art History. To take a single example, the most popular and successful major ‘Archaeology of the Ancient World’ taught together by Prehistoric and Classical archaeologists is now doomed to die.

 Another jewel of Classical Archaeology at Leipzig is the institute’s distinguished Antikenmuseum. The generous contributions made by dedicated people of Leipzig have significantly supported its spectacular come-back. The museum has been dependent on and has played a vital role in research and teaching. And with its numerous well attended exhibitions the museum has served as a vital academic stage to the public. Can it be true that the endorsement of Classical Archaeology and the Antikenmuseum so enthusiastically announced and subsidised by Leipzig University in 1993 has now turned out to be a white elephant, a political and financial disaster of higher education in the Freistaat Sachsen? Let us be clear, the closing of the Leipzig Institut für Klassische Archäologie will unavoidably mean the demise of the Antikenmuseum and it will gravely damage the ‘Altertumswissenschaften’ in Leipzig and beyond.

 As the Leipzig decision is so destructive and ill founded, the signatories and the almost 1000 members of the Deutscher Archäologen-Verband urge the Staatsminister für Wissenschaft und Kunst of the Freistaat Sachsen und the Rectorate at Leipzig University in the strongest possible terms to revoke their disastrous decision to ax the Institut für Klassische Archäologie in Leipzig.

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Diese Petition wurde u.a. unterzeichnet von/ this petition has been signed by:

Prof. Dr. Dirk Steuernagel, Regensburg
Prof. Dr. Hermann Parzinger, Berlin
Prof. Dr. Ralf von den Hoff, Freiburg
Prof. Dr. Torsten Mattern, Trier
Prof. Dr. Dagmar Grassinger, Köln
Prof. Dr. Katja Sporn, Salzburg
Prof. Dr. Dietrich Boschung, Köln
Prof. Dr. Heide Froning, Marburg
Prof. Dr. Charlotte Schubert, Leipzig
Prof. Dr. Luca Giuliani, Berlin
Prof. Dr. Kai Trampedach, Heidelberg
Prof. Dr. Andreas Scholl, Berlin
Prof. Dr. Bernd Manuwald, Köln
Prof. Dr. Manfred K. H. Eggert, Tübingen
Prof. Dr. Christof Berns, Bochum
Prof. Dr. John Oakley, Williamsburg (Virginia)
Prof. Dr. Joseph Maran, Heidelberg
Prof. Dr. Wulf Raeck, Frankfurt
Prof. Dr. Anja Klöckner, Giessen
Prof. Dr. Paolo Liverani, Florenz
Prof. Dr. Werner Eck, Köln
Prof. Dr. Magdalena Söldner, Münster
Priv. Doz. Dr. Sabine Ladstätter, Wien
Prof. Dr. Karl Reber, Lausanne
Prof. Dr. Gregor Weber, Augsburg
Prof. Dr. Tanja Scheer, Göttingen
Prof. Dr. Ortwin Dally, Berlin
Prof. Dr. Wolfgang Rösler, Berlin
Prof. Dr. Engelbert Winter, Münster
Prof. Dr. Konrad Vössing, Bonn
Prof. Dr. Reinhard Foertsch, Berlin
Prof. Dr. Susann Müller, Leipzig
Prof. Dr. Helga Bumke, Halle
Prof. Dr. Ernst Baltrusch, Berlin
Prof. Dr. Kurt Sier, Leipzig
Prof. Dr. Rolf Michael Schneider, München
Prof. Dr. Joachim Latacz, Basel
Prof. Dr. Martin Zimmermann, München
Prof. Dr. Arbogast Schmitt, Marburg
Prof. Dr. Rolf A. Stucky, Basel
Prof. Dr. Josef Wiesehöfer, Kiel
Prof. Dr. Verena Klemm, Leipzig
Prof. Dr. Jürgen Hammerstaedt, Köln
Prof. Dr. Werner Rieß, Hamburg
Prof. Dr. Peter Funke, Münster
Prof. Dr. Gunnar Brands, Halle
Prof. Ray Laurence, London
Dr. Jens Daehner, Los Angeles
Prof. Dr. Hartwin Brandt, Bamberg
Prof. Dr. Hans-W. Fischer-Elfert, Leipzig
Prof. Dr. Dr.h.c. Manfred Bietak, Wien
Prof. Dr. Alessandro Naso, Rom
Prof. Dr. Carola Metzner-Nebelsick, München
Prof. Dr. Michael Heinzelmann, Köln
Prof. Dr. Karl-Joachim Hölkeskamp, Köln
Prof. Dr. Michaela Marek, Berlin
Prof. Dr. Rudolf Hiller von Gaertringen, Leipzig
Prof. Dr. Tonio Hölscher, Heidelberg
Prof. Dr. Robert Fleischer, Mainz
Dr. Mette Moltesen, Kopenhagen
Prof. Dr. Peter Noelke, Bonn
Prof. Dr. Konrad Zimmermann, Rostock
Prof. Dr. Wolfram Ax, Friedland
Prof. Dr. Elena Mango, Bern
Prof. Dr. Martin Bentz, Bonn
Prof. Dr. Beate Wagner-Hasel, Hannover
Prof. Dr. Thomas Topfstedt, Leipzig
Prof. Dr. Sigrid Mratschek, Rostock
Prof. Dr. Klaus Fittschen, Wolfenbüttel
Prof. Dr. Eckart Haupt, Dresden
Ursula Vedder, Puchheim
Dr. Jan Stubbe Østergaard, Kopenhagen
Prof. Dr. Lorenz E. Baumer, Genève
Prof. Dr. Peter Scholz, Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Kuhoff, Augsburg
Prof. Dr. Tobias Kienlin, Köln
Prof. Dr. Stephan G. Schmid, Berlin
Prof. Dr. Thomas Pöpper, Zwickau
Prof. Dr. Andreas Schmidt-Colinet, Wien
Dr. Tobias Fischer-Hansen, Kopenhagen
Prof. Dr. Lutz Graeve, Stuttgart
Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn, Mainz
Prof. Dr. Stephan Heilen, Osnabrück
Prof. Dr. Michael Janda, Münster
Prof. Dr. Martin Dreher, Magdeburg
Prof. Sir John Boardman, Oxford
Prof. Dr. Ulrike Wulf-Rheidt, Berlin
Prof. Dr. Thorsten Uthmeier, Erlangen
Prof. Dr. Gerhard Meiser, Halle
Prof. Dr. Reinhard Senff, Athen
Prof. Dr. Susanne Sievers, Frankfurt
Prof. Dr. Bruno Bleckmann, Düsseldorf
Prof. Dr. Wolf-Dieter Heilmeyer, Berlin
Prof. Dr. Christof Schuler, München
Dr. Alison Price-Moir, Beverley
Prof. Dr. Eva Stauch, Münster
Prof. Dr. Christine Schmitz, Münster
Prof. Dr. Dirce Marzoli, Madrid
Prof. Dr. Uwe Walter, Bielfeld
Prof. Dr. Helmut Richter, Leipzig
Prof. Dr. Wolfgang Spickermann, Graz
Prof. Dr. François Queyrel, Paris
Prof. Dr. Gerhard Zimmer, Eichstätt
Prof. Dr.Dr.h.c. Gunther Gottlieb, Friedberg/Bay.
Prof. Dr. Francis Croissant, Paris
Prof. Dr. Hubert Seiwert, Leipzig
Prof. Dr. Stephan Seidlmayer, Kairo
Prof. Dr. René Bloch, Bern
Prof. Dr. Helmut Loos, Leipzig
Prof. Dr. Heinz-Günther Nesselrath, Göttingen
Prof. Dr. Walter Burkert, Uster
Prof. Dr. Mario Torelli, Perugia
Prof. Dr. Nicholas Purcell, Oxford
Prof. Dr. Salvatore Settis, Pisa
Prof. Dr. Volker Kästner, Berlin
Prof. Dr. Susan Rotroff, St. Louis
Prof. Dr. Eric M. Moormann, Nijmegen
Prof. Dr. Adriano La Regina, Rom
Prof. Dr. Joachim Quack, Heidelberg
Prof. Dr. Dieter Mertens, Rom
Prof. Dr. Stefan Rebenich, Bern
Prof. Dr. Burkhardt Wesenberg, Regensburg
Dr. Domenico Palombi, Cori
Prof. Dr. Luigi Todisco, Bari
Prof. Dr. Pascal Arnaud, Lyon
Prof. Dr. Christoph Eucken, Bern
Dr. Antonio De Siena, Lecce
Prof. Dr. Thomas Schäfer, Tübingen
Prof. Dr. Maria Josè Strazzulla, Rom
Prof. Dr. Stella Drougou
Prof. Dr. Jean-Claude Richard, Paris
Prof. Dr. Pier Giovanni Guzzo, Neapel
Prof. Dr. Michael Reichel, Düsseldorf
Prof. Dr. Fabrizio Pesando, Neapel
Prof. Dr. Ida Baldassarre, Rom
Prof. Dr. Christoph Börker, Berlin
Prof. Dr. Justus Cobet, Essen
Dr. Gloria Olcese, Rom
Prof. Dr. Lutz Käppel, Wien
Prof. Dr. Felix Pirson, Istanbul
Prof. Dr. Martin Guggisberg, Basel
Prof. Dr. Detlev Kreikenbom, Mainz
Dr. Elizabeth Fentress, Rom
Prof. Dr. Alan Shapiro, Baltimore
Prof. Dr. Irene Bragantini, Neapel
Prof. Dr. Manfred Rudersdorf, Leipzig
Prof. Dr. Roland Etienne, Paris
Prof. Dr. Reinhard Stupperich, Heidelberg
Prof. Dr. David Blackman, Oxford
Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen, Mainz
Prof. Dr. Ulrich Sinn, Würzburg
Prof. Dr. Eugenio La Rocca, Rom
Prof. Dr. Elena Walter-Karrydi, München
Prof. Dr. Enzo Lippolis, Rom
Prof. Dr. Michalis Tiverios, Thessaloniki
Prof. Dr. Emanuele Greco, Neapel
Prof. Dr. Andrew Wilson, Oxford
Prof. Dr. Marianne Bergmann, Berlin
Prof. Dr. Theodosia Stefanidou-Tiveriou, Thessaloniki
Prof. Dr. Klaus Hallof, Berlin
Prof. Dr. Karl-Heinz Priese, Berlin
Prof. Dr. Michael Meyer, Berlin
Prof. Dr. Sebastian Schmidt-Hofner, Tübingen
Prof. Dr. med. Heinz Weiß, Stuttgart
Prof. Dr. Dr. Ingo Pini, Marburg
Prof. Dr. Martin Stadler, Würzburg
Prof. Dr. Frank Zoellner, Leipzig
Prof. Dr. Kostas Buraselis, Athen
Prof. Dr. N. Eda Akyürek Şahin, Antalya
Prof. Dr. Alain Schnapp, Paris
Prof. Dr. Stefano De Caro, Neapel
Prof. Dr. Ing. Adolf Hoffmann, Potsdam
Prof. Dr. Henner von Hesberg, Rom
Prof. Dr. Robert Parker, Oxford


Letter to
Landesregierung des Freistaates Sachsen - Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer
Sächsischer Landtag Der Präsident Dr. Matthias Rößler
Rektorin der Universität Leipzig Prof. Dr. Beate Schücking
Erhalt des Instituts für Klassische Archäologie und des Antikenmuseums der Universität Leipzig