Petition update

Vorbild Schweden? Nein danke! Pro #BARGELD und keine #BARGELDOBERGRENZE!

Peter Kindel
Hamburg, Germany

Sep 12, 2017 — Schweden, fast ohne Bargeld
- vorbildlich und ohne Wenn und Aber?
Mitnichten – meint Björn Eriksson, der ehemalige Chef der schwedischen Polizei.

Schweden setzt immer stärker auf digitalen Zahlungsverkehr.
Nach einem neuen Report der schwedischen KTH (Königliche Technische Hochschule) glauben Zweidrittel der schwedischen Händler, dass sie die Annahme von Bargeld bis 2030 stoppen werden.
Dabei begeben sich die Schweden auf dem Weg zur bargeldlosen Gesellschaft immer mehr in die Hände der Banken und der Kreditkartenfirmen. Dass dies nicht nur transparent macht, stört den schwedischen Bürger nicht; er macht sich keine Sorgen um den Datenschutz.

Zur Vorsicht mahnt Björn Eriksson in einem interessanten Diskussionsbeitrag in der schwedischen Zeitung Aftonbladet vom 11.09.2017 und macht auf untragbare Unregelmäßigkeiten im großen Stil aufmerksam. Bei dem Artikel handelt sich um die Meinung des Autors, nicht um die von Aftonbladet. Aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzt von Peter Kindel

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SCHWEDISCHE BANKEN FÜTTERN KRIMINELLE NETZWERKE
Ehemaliger Polizeichef: Der unsichtbare Bereich des Konto-Betrugs durch kriminelle Netzwerke muss gestoppt werden!

DISKUSSION: Die kriminelle Gewalt eskaliert und Schießereien sind jetzt alltägliche Ereignisse im Land [Schweden]. Einige von ihnen beruhen auf interne Streitigkeiten, andere können aber auf globale kriminelle Netzwerke zurückgeführt werden. Es handelt sich um sehr ernste Verbrechen, in dem Drogenhandel, Mord und Entführungen alltäglich sind; sie sind die eigentliche Geschäftsidee. Ein großer Teil der Aktivitäten der kriminellen Organisationen wird durch Bankbetrug finanziert.

Jedes Jahr gehen Millionen von [schwedischen] Kronen direkt in die Taschen von Verbrechern, sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer [schwedischen] Grenzen. Und die Banken bekommen das zeitgleich mit. Was passiert, bemerken die Kunden normalerweise nicht. Wenn Geld von unseren Bankkonten geraubt wird, wird es grundsätzlich immer direkt von der Bank problemlos ersetzt. Meistens erfahren wir nicht einmal von der Betrügereien. Diese werden von dem bankeneigenen Überwachungssystem erfasst, bevor die Abhebungen auf unseren Konten ausgewiesen werden und für uns verlustfrei ersetzt, ohne dass die Bank die Kunden über das Geschehene informiert.
Der Grund, weshalb die Banken den Ersatz so leicht und schmerzfrei vornehmen: Sie wollen Informationen über Betrügereien gering halten. Die Banken arbeiten in einer Trust-Industrie. Wie verwundbar die Banken sind, ist das letzte, was sie offenbaren möchten.

Deshalb gehört es zur Policy, die Angelegenheit mit dem Mäntelchen der Verschwiegenheit zu bedecken, den Kunden soweit wie möglich verlustfrei zu halten, vorzugsweise ohne die Polizei einzuschalten. Täten sie dies, würde die Anzahl der Bank-Betrügereien öffentlich werden. Das wollen die Banken vermeiden. Nur in den wenigsten Fällen, bei denen Kunden mitbekommen können, dass Geld von ihren Konten abgezogen wurde, werden sie von den Banken informiert.

Es mag merkwürdig erscheinen, dass die Banken Millionenverluste durch Karten- und Kontobetrug in Kauf nehmen; wenn man aber weiß, dass Kartenzahlungen eines der profitabelsten Geschäftsfelder der Banken ist, wird die Sache klar. Solange diese Einnahmen weit über die Kosten der Betrugsfälle hinausgehen, unternehmen die Banken nichts dagegen.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Banken die mit den Betrügereien verbundenen Kosten als reine Transaktionskosten ansehen und dass sie damit tatsächlich die Finanzierung kriminelle Netzwerke akzeptieren.

Es ist eine vollkommen andere Sache, dass wir alle froh sind, mich eingeschlossen, dass uns die Banken als Individuen entschädigen. In ihrem Eifer, sich des Bargelds zu entledigen, pushen die Banken die Entwicklung jedoch so schnell, dass die Sicherheit nicht funktioniert. Das ist äußerst problematisch und etwas, worüber man reden muss. Sicherlich sind Banken private Unternehmen, sie sind aber auch Vermittler von wichtigen sozialen Diensten. Deshalb müssen wir verlangen, dass die Banken auch ihre soziale Verantwortung erhöhen.

Vorbedingung ist, dass die Banken jeden Betrug der Polizei anzeigen müssen, auf den sie aufmerksam werden.

Heute machen sich es die Banken einfach zu behaupten, dass die einzelnen Kunden die Kläger [i. S. Geschädigte] sind, auch wenn eigentlich die Bank den Verlust litten hat. Warum gibt es so wenig Polizei-Ressourcen in diesem Bereich? Kann ein ganz oder teilweise bankfinanzierter Kampf gegen Betrugstätigkeiten ein effizienterer Weg sein, mehr Ressourcen zu bekommen, falls Vater Staat das nicht leisten will?

Es ist eine klare Voraussetzung, dass die Banken anfangen müssen, das Ausmaß und die Kosten des Kontobetrugs in ihren Einnahmen und Bilanzen zu aufzuzeigen. Höchste Zeit ist es, dass jemand die Verantwortung für die ernsthafte Kartenbetrugs-Bekämpfung übernimmt.
Wann werden sich Politik, Behörden und Bankensektor endlich die Hände zur vernünftigen Arbeitsteilung reichen?

Björn Eriksson

Zum Autor des Artikels im Aftonbladet:
Björn Eriksson, *07.12.1945 in Stockholm
Präsident des schwedischen Sportbundes (Riksidrottsförbundet), Vorsitzender der Sicherheitsindustrie, ehemaliger nationaler Polizeichef und Initiator des „Kontantupproret“ („Bargeld-Aufstands“) siehe Facebookseite: https://www.facebook.com/kontantupproret/.
Quelle und Link zum Original-Artikel:
http://www.aftonbladet.se/debatt/a/XyJvo/svenska-banker-goder-kriminella-natverk
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Hier noch ein Interview, das REPORT MAINZ mit Björn Eriksson geführt hat.
Darin spricht er u. a. über Demokratie und Bargeld:
https://www.swr.de/report/report-mainz-fragt-bjoern-eriksson/-/id=233454/did=19028190/nid=233454/moxpwo/index.html


F A Z I T :
Wir sehen, dass durch die Einschränkung des Bargelds – wie es auch die Einführung einer Bargeldobergrenze darstellen würde – vorgegebene Ziele – wie die Bekämpfung der organisierten Kriminalität – nicht nur nicht erreicht werden können. Es werden durch die Bevorzugung des unbaren Zahlungsverkehrs auch umfangreiche und lohnende neue „Geschäftsfelder“ für Kriminelle geschaffen!

+++ W I C H T I G +++
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition:
Achtet bei der kommenden Bundestagswahl am 24. September 2017 darauf, welche der zur Wahl stehenden Parteien sich pro Bargeld und gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze ausgesprochen haben.
Im Wahlprogramm von CDU/CSU und SPD findet sich definitiv nichts davon!

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich mehrfach für eine einheitliche Bargeldobergrenze und ggf. für weiterer Bargeldeinschränkungen innerhalb der gesamten EU ausgesprochen.
Wer das noch einmal nachlesen möchte:
Hier die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf den offenen Brief von Prof. Dr. Max Otte und Peter Kindel (Kurzlink): https://goo.gl/2QWJgU
Diese Position bezieht auch die Einstellung der EU-Kommission.

Weitere Antworten auf den offenen Brief an die Abgeordneten über das #BARGELD können hier noch einmal eingesehen werden:
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/20263967

Es ist fest damit zu rechnen, dass die Aktivitäten nach der Bundestagswahl in puncto Bargeldeinschränkung wieder aufgenommen werden!
Deshalb gilt es weiter:
Unterstützen Sie unseren Kampf gegen die Einschränkung des Bargeld!
» Bleiben Sie weiterhin aktiv «

» Schicken Sie e-Mails an Ihre Freunde und Familie über die Petition!

» Teilen Sie die Petition auf Google+, auf Facebook und Instagram!

» Nutzen Sie WhatsApp
Diesen Text (mit Formatierungs-Zeichen (* und _) kopieren und an Ihre Kontakte senden:
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*_ Vorbild #Schweden? Nein danke!_ *
*- Pro #BARGELD und keine #BARGELDOBERGRENZE! -*
Jetzt mitzeichnen:
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/21324538?recruiter=57105129&utm_source=share_petition&utm_medium=whatsapp
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» Kommentieren Sie in den sozialen Netzen, wo immer es passt, weisen Sie dabei auf die Online-Petition hin, verlinken Sie dort die Petition
(https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/21324538)
und das Video (https://www.youtube.com/watch?v=9mHCeT8obzs&feature=share).

Unterstützen Sie die Online-Petition »Keine Bargeldobergrenze!«
nicht nur mit Ihrer Unterschrift!

Und liken Sie bitte das Video bei YouTube:
» Die Bargeldobergrenze ist alternativlos und unabdingbar!
Oder etwa nicht? «
https://youtu.be/9mHCeT8obzs

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Wer die Kampagne gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze darüber hinaus unterstützen will, kann sie in den Sozialen Netzwerken sponsern!
Die Höhe des insgesamt vorgesehenen Betrags kann jeweils von vorne herein begrenzt werden.

Das funktioniert so:
» c h a n g e . o r g :
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/sponsors/new?source_location=petitions_share


Erstellen Sie für Facebook bzw. Twitter einen eigenen Beitrag mit einem Link auf https://www.change.org/bargeld oder einen Link auf eine der Neuigkeiten unserer Petition. Wie es weiter geht, ist im folgenden beschrieben:

» F a c e b o o k :
https://de-de.facebook.com/business/help/547448218658012

» T w i t t e r :
https://ads.twitter.com/login?gclid=CI6XqeOfwtQCFQQq0wodmQ4Lkg&ref=de-ps-go-brand-acq

» I n s t a g r a m :
Tipps zum Sponsoring bei Instagram gibt es hier:
https://de-de.facebook.com/business/help/976240832426180

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So erreichen Sie uns:
Kontakt per e-Mail: keine.bargeldgrenze@gmx.de
telefonisch +49 (0)40.890 192 63 (Anrufbeantworter - es wird garantiert zurückgerufen!)

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Link zum Text der Petition: https://www.change.org/bargeld


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