Petition updatePro #Bargeld und keine #Bargeldobergrenze!Antworten auf unseren offenen Brief an die Abgeordneten über das #BARGELD

Peter KindelHamburg, Germany

May 13, 2017
Heute informieren wir über die Antworten von Abgeordneten auf unseren offenen Brief über das Bargeld.
Unseren offenen Brief hatten wir zuvor schon vorgestellt.
Hier Details dazu: https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/19481819
Gemeinsam mit Prof. Dr. Max Otte wurde ein Brief ausgearbeitet, den Herr Professor Otte und ich im Namen von insgesamt mehr als 83.000 Unterstützern der Petitionen »Rettet-unser-Bargeld.de« und unserer Petition »Keine Bargeldobergrenze!« unterschrieben und per Post und e-Mail bis April 2017 versandt haben.
Der offene Brief wurde nicht nur - wie ursprünglich vorgesehen - an jeden Bundestagsabgeordneten gesandt, sondern insgesamt an 2.600 Abgeordnete:
630 Bundestagsabgeordnete,
116 deutsche und österreichische Abgeordnete des Europäischen Parlaments,
1.854 Abgeordnete aller deutscher Landesparlamente.
Inzwischen haben wir viele Antworten erhalten.
Der Präsident des Landtags in Niedersachsen behandelt unseren Brief offiziell als Eingabe, mit dem sich der Ausschuss für Haushalt und Finanzen befassen wird.
siehe Kurzlink: https://goo.gl/v4nTqT
Ein schöner Etappen-Erfolg!
Antworten haben wir aus allen Parlamenten erhalten, mit Ausnahme der Hamburger Bürgerschaft und den Landtagen der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Thüringen. Alle Parteien sprechen sich gegen die Abschaffung des Bargelds aus. Die AfD, CSU, Die Linke, FDP, Freie Wähler, LKR, Piraten und die SPD in Bayern haben sich auch strikt gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze in Deutschland ausgesprochen.
Während dessen war die Meinung über die Bargeldobergrenze beim Bündnis 90/Die Grünen und bei CDU unterschiedlich. Nur Abgeordnete der SPD - die bayrische SPD rühmlicherweise hiervon ausgenommen - befürworten die Bargeldobergrenze.
Hier eine kurze Inhaltsbeschreibung einer Auswahl der Antworten:
Dr. Wolfgang Schäuble MdB, Referat für Bürgerangelegenheiten im Bundesfinanzministerium:
schreibt u. a.: "Es ist weder eine Abschaffung des Bargelds noch eine Begrenzung der Bargeldmenge, über die man verfügen kann, geplant."
Aber es wird darauf verwiesen, dass es sich hinsichtlich einer Bargeldobergrenze zu einer EU-einheitlichen Regelung kommen wird, was von der EU-Kommission derzeit aber noch geprüft würde. Hier sei man in internationale Pflicht.
WICHTIG: In diesem Zusammenhang wird auf die Umfrage der EU-Kommission verwiesen, dessen Ergebnis das Bundesfinanzministerium abwarten werde.
(Details zu dem Survay der EU-Kommission hier: https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/19892576)
Landtag Niedersachsen:
Der Präsident des Landtags behandelt unseren Brief offiziell als Eingabe, mit dem sich der Ausschuss für Haushalt und Finanzen befassen wird.
Kurzlink: https://goo.gl/v4nTqT
AfD, Anzahl Antworten: 6
Einstimmige Zustimmung bei:
Fraktion im Landtag Brandenburg,
Beatrix von Storch, MdEP,
Christian Buchholz, MdA, Abgeordnetenhaus Berlin,
Carola Wolle, MdL, Landtag Baden-Württemberg,
Daniel Rausch, MdL, Landtag Sachsen-Anhalt
Marc Vallendar, MdA, Abgeordnetenhaus Berlin, mit Verweis auf das AfD-Grundsatzprogramm, Kapitel 11 Finanzen und Steuer: "11.10 Bargeldnutzung muss uneingeschränkt erhalten bleiben"
Bündnis 90/Die Grünen, Anzahl Antworten: 8
Dr. Thomas Gambke, MdB
kündigt zentrale Antwort der Bundestagsfraktion an
Özcan Mutlu, MdB, für die Bundestagsfraktion:
Bürgerrechte sollen nicht für vermeintliche Erfolge bei Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismus und organisierter Kriminalität geopfert werden. Es wird aber Handlungsbedarf wegen Unvereinbarkeiten gesehen bei Bargeldzahlungen "zwischen verschiedenen Branchen und Unternehmenstypen, deren Beseitigung sich als erfolgsversprechend darstellt."
Eine Bargeldobergrenze wird aber nicht für notwendig gehalten; es wird aber nicht ausgeschlossen, dass eine (einheitliche) Bargeldobergrenze EU-weit eingeführt wird.
Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
verweist auf die Antwort des Fraktionsvorsitzender Mehrdad Mostofizadeh (siehe oben)
Thomas Gehring, MdL, Bayerischer Landtag:
Schreibt u. a.: "So eine „schleichende Abschaffung des Bargelds“ werden wir Grünen ablehnen."
Wolfram Gebauer, MdL, Landtag Sachsen-Anhalt:
bezieht sich auf einen Alternativantrag vom 01.06.2016 an die Landesregierung, sich auf Bundes- und Europaebene auch weiterhin dafür einzusetzen, dass das Bargeld als wesentliches Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel und damit als verlässliche Institution erhalten bleibt und keine Bargeldobergrenze eingeführt wird.
Christine Kamm, MdL, Bayerischer Landtag:
Hat sich offenbar mit der Thematik leider kaum befasst; sie antwortete in einem einzigen Satz: "Auch ich will das Bargeld nicht abschaffen, wohl aber illegale Geschäfte. Wie häufig haben Sie Transaktionen mit mehr als 5000 Euro in bar?"
Oliver Keymis, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
verweist auf einen einstimmigen Fraktionsbeschluss vom 08.03.2016 gegen die Bargeldobergrenze und pro Bargeld, in dem die Argumente eindrucksvoll dargestellt werden.
Kurzlink: https://goo.gl/IFpoaU
Mehrdad Mostofizadeh, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
verweist ebenfalls auf einen einstimmigen Fraktionsbeschluss vom 08.03.2016 gegen die Bargeldobergrenze und pro Bargeld, in dem die Argumente eindrucksvoll dargestellt werden.
Siehe Kurzlink: https://goo.gl/IFpoaU
CDU/CSU, Anzahl Antworten: 21
Marie-Luise Dött, MdB:
Stimmt uns voll zu - soweit es den Erhalt des Bargelds anbetrifft.
Aber zur Bargeldobergrenze verliert sie kein Wort.
Markus Ferber, MdEP, (auch im Namen der CSU Schwaben):
Spricht sich gegen die Bargeldabschaffung aus und dafür, dass alle Bezahlmethoden in bar, mit Karte oder neue Zahlungsmethoden, wie mit dem Handy so einfach wie möglich und damit verbraucherfreundlich sein müssen.. Von den Überlegungen der EU-Finanzminister, die organisierte Kriminalität und Terrorismusfinanzierung durch eine Bargeldobergrenze zu erschweren, hält er persönlich jedoch rein gar nichts.
Dr. Thomas Gebhart, MdB:
Das Büro antwortet lapidar, dass aufgrund der Vielzahl der Zuschriften und aus Respekt vor der regionalen Zuständigkeiten der Abgeordneten nur auf Zuschriften aus dem Wahlkreis geantwortet werden kann.
Monika Grütters MdB:
Das Büro antwortet ebenfalls lapidar u. a.: "Frau Grütters zwar lesen wird, beantworten kann sie aber aufgrund der Vielzahl der täglich eigehenden E-Mails, Faxe und Briefe leider nur Anfragen aus ihrem Wahlkreis Berlin Marzahn-Hellersdorf"
Rudolf Henke, MdB:
Ist strikt gegen die Bargeldabschaffung und regt an, unsere Meinung auch gegenüber der EU-Kommission und gegenüber dem Bundesfinanzministerium [Anmerkung: letzteres haben wir bereits getan] zu vertreten. Er setzt sich dafür ein, dass das Festhalten am Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel Bestandteil des Union-Bundestagswahlkampf wird.
Prof. Dr. jur. Heribert Hirte, MdB:
In einem ausführlichen Schreiben teilt er grundsätzlich unsere Kritik, dass die Beschränkung des Bargeldverkehrs nicht zu einer wesentlichen Verbesserung im Bereich Schwarzarbeit und Geldwäsche in Deutschland führen würde und außerdem ein deutlicher, zu rechtfertigender Grundrechtseingriff wäre. Bei der Beschränkung der Bargeldnutzung muss ein entsprechendes Augenmaß gefunden werden, das die Interessen der Bürger mit denen des Fiskus in Einklang bringt. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht er keine ausreichenden rechtlichen Gesichtspunkte für eine Bargeldverkehrsbeschränkung.
Dr. Werner Langen, MdEP
Sieht jede Bargeldverkehreinschränkung kritisch und wird im EU-Parlament im Rahmen der Möglichkeiten dagegen vorgehen. Auch die Abschaffung des 500€-Scheins durch die EZB hält er für wenig sinnvoll.
Martin Patzelt, MdB:
spricht sich eindeutig für die Einführung einer Bargeldobergrenze aus und sieht keine ausreichende Begründung gegen eine Bargeldobergrenze in unserem offenen Brief; ansonsten unterstützt er die Positionen unseres Briefs,
Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB:
schickt uns die von ihr und Mechthild Heil verfasste Pressemitteilung, in der beide u. a. bezüglich einer Bargeldobergrenze darauf hinweisen, dass abgewogen werden muss, ob eine Einschränkung der Freiheit die Sicherheit deutlich erhöht.
Eine Abschaffung des Bargelds stehe für sie nicht zur Debatte.
[Anmerkung - ergo: Die Tür bleibt offen für die Einführung einer Bargeldobergrenze.]
Max Straubinger, MdB:
antwortet in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestags auch im Namen von Frau Gerda Hasselfeldt, MdB, sowie der CSU-Landesgruppe in einer ausführlichen e-Mail:
Darin bestätigt er die in unserem offenen Brief geäußerten Bedenken und schreibt: "Die CSU-Landesgruppe lehnt Einschränkungen beim Barzahlungsverkehr ab."
Und weiter heißt es: "Die CSU-Landesgruppe sperrt sich nicht dagegen, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung stärker zu bekämpfen." Jegliche Maßnahme "muss jedoch nachweisbar wirksam sein und im Verhältnis zu den damit verbundenen Einschränkungen von Bürgern und Gewerbetreibenden stehen."
Dr. Frank Steffel, MdB:
antwortet in einem Brief ausführlich: Das Bargeld wird nicht abgeschafft und der 500€-Schein auch nicht. [Anmerkung - Dabei übersieht er, dass diese Banknote ab 2018 nicht mehr gedruckt werden wird.]
Zur Bargeldobergrenze schreibt er, dass die EU-Kommission diese als ein Mittel zur Kriminalitätsbekämpfung in Betracht ziehen sollte. Nach Dr. Steffels Ansicht muss aber noch unter Einbeziehung von Sachverständigen diskutiert werden.
Auch zukünftig sollten mit angespartem Geld normale Investitionen und Dienstleistungen (z. B. Kauf einer Küche, eines gebrauchten Autos, ein Hotelaufenthalt) in bar gezahlt werden können. Bei Barzahlungen auf Treuhandkonten, für Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen sei die Union bezüglich einer Einschränkung ergebnisoffen.
Hans-Peter Uhl, MdB:
antwortet kurz und knapp: "Ich stimme Ihnen völlig zu."
Emmi Zeulner, MdB, (Büro):
Unser Brief wurde Frau Zeulner vorgelegt: Unsere Argumente würde Frau Zeulner berücksichtigen und bei gegebenen Anlass mit in die Debatte einfließen lassen.
Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, Bayrischer Landtag:
bezieht sich auf die (positive) Stellungnahme der CSU-Landtagsfraktion durch Max Straubinger, MdB
(siehe unten).
Holger Bellino, MdL, Hessischer Landtag:
Eine Bargeldabschaffung in Deutschland steht nicht an und ist auch nicht geplant.
Hinsichtlich einer Bargeldobergrenze verweist er auf den Beschluss des CDU-Bundesparteitags aus Dezember 2016, in dem sich die CDU Deutschland gegen eine Bargeldobergrenze in Deutschland wendet.
Gregor Golland, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
"Auch ich halte eine Einschränkung von Bargeld für falsch. Bargeld bedeutet in vielerlei Hinsicht Freiheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit für Menschen."
Hans-Jürgen Irmer, MdL, Landtag Hessen:
kritisiert die Bestrebungen mancher, das Bargeld abzuschaffen und setzt sich für die Bargeld-Beibehaltung ein. Zur Bargeldobergrenze schweigt er sich aus.
Lutz Lienenkämper, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
Die CDU-Landtagsfraktion lehnt die Einführung einer Bargeldobergrenze ab.
Ina Scharrenbach, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
Die CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen hat bereits am 31.05.2016 mit dem Antrag "Finger weg vom Bargeld - Nordrhein-Westfalen muss ein starkes Signal senden, um die Freiheit des Bargeldverkehrs zu erhalten!" agiert.
Der Antrag wurde übrigens mit den Stimmen der SPD und der GRÜNEN abgewiesen!
Julia Klöckner, MdL, Landtag Rheinland-Pfalz:
Sie bestätigt lediglich den Eingang unseres offenen Briefs
+++ WIE NETT! +++
Peter Patt, MdL, Landtag Sachsen:
Hat sich offensichtlich mit dem Inhalt unseres offenen Briefs so gut wie gar nicht befasst. Er meint, wir hätten ihn an die Deutsche Bundesbank schicken müssen, "wobei ich von der dortigen Leitungsgruppe keine Ansätze zur Bargeldabschaffung erkenne, im Gegenteil."
DIE LINKE, Anzahl Antworten: 8
Ralph Lenkert, MdB:
Schreibt in einer ausführlichen e-Mail: Die Linke-Fraktion im Bundestag lehnt jede Einschränkung der Bargeldnutzung ab.
Matthias W. Birkwald, MdB:
antwortet ebenfalls in einer ausführlichen e-Mail: "Mit Ihren Argumenten laufen Sie bei der LINKEN offene Türen ein"
Gysi Gregor, MdB:
antwortet genau auf den Punkt: "Die Einführung einer Bargeldverkehrsbeschränkung stört mich ebenso. Ich glaube, dahinter steckt das Ziel, alles kontrollieren zu können. Wir müssen uns tatsächlich dagegen wehren."
Dr. Kirsten Tackmann, MdB:
Sein Büro bestätigt lediglich den Eingang unseres Schreibens.
Jan Korte, MdB:
"Seien Sie versichert, dass ich mich deshalb im Bundestag gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze und die schleichende Einschränkung des Bargeldverkehrs einsetzen werde."
Dr. Diether Dehm, MdB:
schreibt u. a. "Es gibt berechtigte Argumente, für und gegen eine Bargeldobergrenze." und "Die Fraktion DIE LINKE hat sich bereits im Februar 2016 deutlich gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze ausgesprochen und steht auch heute zu diesem Beschluss."
Matthias Loehr, MdL, Landtag Brandenburg:
"Die von Ihnen vorgebrachen Argumente sind schlüssig und decken sich mit meiner Auffassung."
Daniel Schwerd, MdL, Landtag Nordrhein-Westfalen:
Teilt unsere Besorgnis über die schleichende Abschaffung des Bargeldes.
FAMILIENPARTEI, Anzahl Antworten: 1
Arne Gericke, MdEP
Sie haben meine volle Unterstützung!
FDP, Anzahl der Antworten: 4
Sebastian Czaja, MdA, Abgeordnetenhaus Berlin:
"Die FDP fordert die Beibehaltung des Bargeldes und stellt sich klar gegen die Bestrebungen, Höchstgrenzen für die Bezahlung mit Bargeld einzuführen. Bargeld ist ein wichtiger Teil der bürgerlichen Freiheit." Das wurde vom FDP-Bundesvorstand so beschlossen Kurzlink: https://goo.gl/76jWuf
Paul Fresdorf, MdA, Abgeordnetenhaus Berlin:
Teilt unser Anliegen voll und ganz und wird sich nicht nur im Berliner Abgeordnetenhaus zur Beibehaltung des Bargeldverkehrs einsetzen.
Christian Lindner, MdL, Nordrhein-Westfalen:
Antwortet ausführlich: Das vorgegebenen Ziel , die internationale Terrorismusfinanzierung und die organisierte Kriminalität auszutrocknen, kann durch eine nationale Bargeldobergrenze nicht erreicht werden. Auch hinsichtlich der Zinsentwicklung ist eine Bargeldobergrenze kritisch zu betrachten, weil sie den Bürger zwingt, Teile ihres Ersparten für Zahlvorgänge mittlerer Größenordnung auf dem Konto zu belassen. Bei Negativzinsen führe das zu einer weiteren Entreicherung der Bevölkerung.
Dirk Wedel, MdL Landtag Nordrhein-Westfalen:
Ausführlich: "Bei uns Freien Demokraten rennen Sie damit offene Türen ein!
Ich teile Ihre Auffassungen vollkommen."
FREIE WÄHLER, Anzahl Antworten: 1
Dr. Peter Bauer, MdL, Bayrischer Landtag:
"Die FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag haben bereits am 18.02.2016 einen entsprechenden Antrag eingebracht, Drucksache 17/10126, Titel: Verfassungswidrige Bargeldobergrenzen verhindern – Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger schützen."
LKR, Anzahl Antworten: 1
Piet Leidreiter, MdBB, Bremische Bürgerschaft:
"Sie können mich gerne als Unterstützer nennen."
PIRATEN, Anzahl Antworten: 1
Patrick Breyer, MdL, Landtag Schleswig-Holstein:
Schreibt: "Seien Sie sich unserer Unterstützung gewiss." und verweist auf einen Antrag der Piraten vom 10.03.2016:
"Der Landtag lehnt Obergrenzen für Bargeldzahlungen ab und fordert die Landesregierung auf, sich gegen die Einführung solcher Obergrenzen auf Bundesebene einzusetzen."
SPD, Anzahl Antworten: 7
Ulrich Kelber, MdB:
Er hält überhaupt nichts von der Idee, das Bargeld abzuschaffen. Anonym bezahlen zu können, ist Ausdruck des Grundrechts auf Privatheit und informationelle Selbstbestimmung.
Ob Obergrenzen für Barzahlungen und die Abschaffung der 500-€-Scheine beim Kampf gegen organisierte Kriminalität tatsächlich helfen, müsse gründlicher untersucht werden.
Daniel Buchholz, MdA, Abgeordnetenhaus Berlin:
Sein Büro teilt uns mit, dass Herr Buchholz sich für die Beibehaltung des Bargeldverkehrs einsetzt.
Arno Gottschalk, MdBB, Bremische Bürgerschaft:
Schreibt, er stimme mit uns ein, "auch künftig anonyme Bezahlung von Waren und Dienstleistungen zu ermöglichen", meint, die Pläne der Bundesregierung seien keine Bedrohung und verweist auf eine Koalition aus IT-Industrie, Geldinstituten, Handel und Gaststättengewerbe.
Weiter heißt es: "Sie arbeiten deshalb meines Erachtens an der völlig falschen Ecke. Ich würde mich freuen, wenn das Ihre kleine Gruppe einsehen und sich dann mit dafür stark machen würde, dass es auch in der digitalen Gesellschaft anonyme Bezahlsysteme geben wird."
[Anmerkung - F A Z I T :
Arno Gottschalk stimmt überhaupt nicht mit uns überein und hält die fast 85.000 Unterstützer unserer beiden OnlinePetitionen für unbedeutend.]
Martin Haller, MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer, Landtag Rheinland-Pfalz:
Im Namen der SPD-Fraktion spricht er sich für den Erhalt des Bargelds, aber auch für die Einführung einer EU-weit gleich hohen Bargeldobergrenze aus.
Ralf Jäger, MdL, Innenminister Nordrhein-Westfalen:
Bedankt sich für die Nachricht und nimmt sie zur Kenntnis.
André Stinka, MdL (SPD-Generalsekretär NRW), Landtag Nordrhein-Westfalen:
Die SPD hat weder auf Landes- noch auf Bundesebene die Absicht, das Bargeld – auch nicht "schleichend" - abzuschaffen. Er weist auf verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine vollständige Abschaffung des Bargelds hin.
Für die Einführung einer Bargeldobergrenze gibt es aus Sicht der NRW-SPD durchaus einige Argumente. Dabei beruft er sich auf das von der Bundesregierung in Auftrag gegebene [Anmerkung: längst widerlegtem] Gutachten des Prof. Dr. Bußmann, nach mit Bargeldobergrenzen Geldwäsche aktiv und wirksam bekämpft werden könne.
Ferner verweist er detailliert auf bereits bestehende Bargeldobergrenzen in anderen EU-Staaten.
Ruth Waldmann, MdL, Bayrischer Landtag:
Unterstützt uns voll und ganz und verweist auf einen Beschluss gegen eine Obergrenze für Bargeldzahlungen vom Februar, den alle Parteien des Bayrischer Landtags, nämlich CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Freien Wähler getragen haben. Von dem Beschluss wurde das Bundesfinanzministerium informiert.
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Auch Sie, liebe Mitzeichner unserer Petition,
können aktiv werden!
Lassen Sie uns weiter dafür kämpfen!
Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten per Post oder per e-Mail und lassen ihn bzw. sie wissen, dass auch Sie gegen die Einführung einer Bargeldgrenze sind.
Fordern Sie, dass die schleichende Abschaffung des Bargelds verhindert wird.
Tipps und aller Infos, die Sie dazu benötigen, gibt’s hier: https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/19481819
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Professor Dr. Max Otte ist Initiator der OnlinePetition
RETTET UNSER BARGELD (https://rettet-unser-bargeld.de)
Peter Kindel ist Initiator und verantwortet die OnlinePetition
KEINE BARGELDOBERGRENZE
(https://www.change.org/bargeld)
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» Schicken Sie e-Mails an Ihre Freunde und Familie über die Petition!
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*Antworten auf Prof. Dr. Max Ottes und Peter Kindels Brief an 2.600 Abgeordnete über das Bargeld*
_Hier die Details:_
https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/20263967?recruiter=57105129&utm_source=share_petition&utm_medium=whatsapp
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Antworten auf Prof. Dr. Max Ottes und Peter Kindels Brief an 2600 Abgeordnete über das #Bargeld. https://www.change.org/p/keine-bargeldobergrenze-bargeldk%C3%A4ufe-in-unbegrenzter-h%C3%B6he-beibehalten/u/20263967?recruiter=57105129&utm_source=share_update&utm_medium=twitter&utm_campaign=share_twitter_responsive via @ChangeGER
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Kontakt per e-Mail: keine.bargeldgrenze@gmx.de
telefonisch +49 (0)40.890 192 63 (Anrufbeantworter - es wird garantiert zurückgerufen!)
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Link zum Text der Petition: https://www.change.org/bargeld
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