Plädoyer für ein deutsch-russisches Jugendwerk

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Olga Ohly und 17 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

                                              Plädoyer für ein deutsch-russisches Jugendwerk
                                                         Ein Weg aus der Angst zum Vertrauen


Die gegenwärtige Zeit ist in Europa geprägt von bedrohlichen Konflikten und großen Unsicherheiten. Ein friedliches Zusammenleben, wie es in der Charta von Paris 1990 von allen west- und östlichen europäischen Regierungschefs proklamiert und einander in die Hand versprochen worden ist, ist in weite Ferne gerückt.

Lasst uns nicht länger zuschauen, wie sich wieder Gräben vertiefen und Mauern errichtet werden. Lasst uns nicht akzeptieren, dass gegenseitige Drohungen und massive Aufrüstung unser Leben und unsere Zukunft bestimmen.

Wie können wir stattdessen zu einem nachhaltigen Frieden in Europa finden? Wie können Bürger und Regierungen jetzt die Weichen für eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder und Enkelkinder stellen?

In diesem Sinne appellieren wir an alle friedliebenden Bürgerinnen und Bürger und an die politischen Mandatsträger in Deutschland und Russland auf ein Deutsch-Russisches Jugendwerk hinzuarbeiten.

Wir sind uns bewusst, dass dieser Appell vielen als unzeitgemäß erscheinen muss. Wir sind gleichwohl der Auffassung, dass jetzt, gerade in diesen schweren Zeiten, die Samen des Friedens gesät und gepflegt werden müssen, deren Früchte wir und unsere Kinder vielleicht erst in Jahren oder Jahrzehnten genießen können.

Frieden beginnt in den Herzen der Menschen. Er beginnt, wenn Menschen einander begegnen, voneinander lernen und Freundschaft wagen. Wie einst zwischen Deutschland und Frankreich kann daraus etwas Großes entstehen — eine neue Ära der Verständigung. Das Deutsch-Französische Jugendwerk mit seinem millionenfachen Schüleraustausch hat bewiesen, dass jahrhundertealter Hass überwunden werden kann. Warum sollte das nicht auch zwischen Deutschen und Russen möglich sein?

Seit 7 Jahren begegnen sich Jugendliche aus Russland und Deutschland regelmäßig für gemeinsame Konzerte und die Produktion von Musikfilmen. Diese  Projekte zeigen, dass für junge deutsche und russische Musikerinnen und Musiker unter dem Zeichen "Musik für den Frieden – Музыка ради Мира“ Verständigung keine Illusion ist. Ihre Musik überwindet Mauern und Grenzen, ihre Botschaft ist klar: Frieden ist möglich, Frieden ist machbar.

Lasst uns den Mut finden, uns nicht von Angst und Hass leiten zu lassen, sondern von Hoffnung. Eine Sicherheitsarchitektur für Europa finden wir niemals in gegenseitigen Bedrohungsszenarien. Vertrauen wir auf die Kraft der Musik, der Begegnung, des Dialogs. Diese Kräfte sind stärker als Waffen.

Gestalten wir für uns alle eine friedliche Welt, eine lebenswerte Zukunft!
Hinterlassen wir zukünftigen Generationen kein apokalyptisches Europa!
Gehen wir gemeinsam den Weg aus der Angst zum Vertrauen.

Müllheim im Markgräflerland, im Februar 2026

www.musik-fuer-den-frieden.de 

         Призыв к созданию германо-российского молодежного                                                      сообщества
                                    Путь от страха к доверию

Нынешнее время в Европе характеризуется угрожающими конфликтами и большой неопределенностью. Мирное сосуществование, провозглашенное всеми главами правительств западных и восточных европейских стран в Парижской хартии 1990 года и совместно обещанное ими, стало далекой перспективой.

Давайте не будем больше наблюдать, как снова углубляются рвы и возводятся стены. Давайте не будем мириться с тем, что взаимные угрозы и массивное вооружение определяют нашу жизнь и наше будущее.

Как мы можем вместо этого достичь прочного мира в Европе? Как могут сейчас граждане и правительства заложить основу для достойного будущего для нас самих, наших детей и внуков?

В этом смысле мы призываем всех миролюбивых граждан и политических деятелей Германии и России включиться в работу над созданием германо-российского молодежного сообщества.

Мы осознаем, что этот призыв многим может показаться неактуальным. Однако мы считаем, что именно сейчас, в эти тяжелые времена, необходимо сеять и взращивать семена мира, плоды которых, возможно, наши дети смогут пожинать только через годы или десятилетия.

Мир начинается в сердцах людей. Он начинается, когда люди встречаются, учатся друг у друга и берут на себя смелость подружиться. Как когда-то между Германией и Францией, из этого может родиться нечто великое — новая эра взаимопонимания. Германско-французское молодежное объединение, организовавшее миллионы школьных обменов, доказало, что вековую ненависть можно преодолеть. Почему это не может быть возможно между немцами и русскими?

Многолетний опыт совместных проектов показывает, что для молодых немецких и российских музыкантов под лозунгом "Musik für den Frieden – Музыка ради Мира“ взаимопонимание не является иллюзией. Их музыка преодолевает стены и границы, их послание ясно: мир возможен.

Давайте найдем в себе мужество, чтобы руководствоваться не страхом и ненавистью, а надеждой. Мы никогда не найдем архитектуру безопасности для Европы в сценариях взаимных угроз. Давайте доверимся силе музыки, встреч, диалога. Эти силы сильнее оружия.

Давайте создадим для всех нас мирный мир, достойное будущее! Не оставляйте будущим поколениям апокалиптическую Европу! Давайте вместе пройдем путь от страха к доверию.

 

ERSTUNTERZEICHNER/INNEN (184):
Thomas Vogt (Musikpädagoge - Träger Göttinger Friedenspreis);   Ulrike Vogt (Musikerin - Trägerin Göttinger Friedenspreis);   Andrei Koriakov (Theaterleiter - Träger Göttinger Friedenspreis);   Alexey Morozov (Choreograf, Lehrer);   Julia Kowalkowa (Psychologin, Lehrerin); Hans von Sponeck (Ehem. Beigeordneter UNO Generalsekretär);   Jens Strohschneider (Unternehmer, Moskau);   Anthea Sudhoff (Schülerin);   Veronika Sudhoff (Lehrerin);    Armin Sudhoff (Sekretär);    Karsten Enz (Leitung Löwenherz Friedenspreis);   Antje Binder-Stohrer (Leitung Löwenherz Friedenspreis);   Christian Dahms (Rentner);   Katie Hertoge (Angestellte);   Dominika Vogt (Musikerin);    Friedrich Gehring (Pfarrer i.R.);   Christian Müller (Historiker + Publizist);   Wolfram Berger (Rentner);   Christine Kukula (Musiktherapeutin);   Elke Maja Kinz (Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie);   Tilman Sprondel (Dipl.-Päd., Gruppenlehranalytiker);   Jadranka Marijan-Berendt (Atem+Klang Pädagogin);   Hagen Battran    (Lehrer i.R., Gewerkschafter);   Christine Büring (Rotary International Direktorin);   Marie Battran-Berger (Lehrerin i. R., Gewerkschafterin);   Johannes Vogt (Fotograf);   Wolfgang Denecke (Rentner);   Nico Fräßdorf (Informatiker);   Elisabeth Hartmann (Rentnerin, Lehrerin für Russisch);   Georg Keller (Rentner);   Alena Held (Lehrerin);   Dr. med. Wolf Bergmann (Arzt);   Theresa Kneuper (Schülerin);    Yohanna Czichon (Architektin);    Burkhard Wittig (Sozialdiakon – Kirchenrat);   Rüdiger Hauff (Rentner);   Sebastian Czichon (Architekt);    Thomas Handrich (Politische Radreisen und Politikwissenschaftler);   Katja Harwick (Tanzpädagogin);   Thomas Kaiser (Historiker);   Andrej Hunko (Ehrenmitglied Europarat);   Tilo Wachter (Trauma-& Musiktherapeut);   Erhard Steiner     (Lernbegleiter und Lehrer);   Prof. Dr. Reinhard Hesse (Hochschullehrer);   Wolfgang Steilen (im Ruhestand);   Reiner Braun (Vorstandsmitglied des Internationalen Friedensbüros);    Dr. med. Bodo Kretschmann (Arzt);   Dr. phil. Henriette Hanke Güttinger (Historikerin);   Uli Masuth (Kabarettist, Komponist, Klavierist);   Dr. iur. Sabine Linde-Rudolf (Richterin a.D.);   Albrecht Haaf (Musiker);   Frieden ist möglich (gemeinnütziger Verein);   Markus Weber;   Dr. med. Frauke Klein-Inderfurth (Ärztin);   Olga Goldschmidt (Rentnerin);   Maren Meyer-Stoll (Musikerin i.R.);   Dr. Klaus Heinrich Neuhoff (Dr. theol., DaZ-Lehrer);   Andrea Höppner (Unternehmerin);   Thomas Fennig;   Marit Johannsen (Lehrerin);   Susanne Miller-Schwarz (Gastronomin);   Gerhard Helmers;   Ursula Garczarek (Dr. rer. nat, Statistikerin);   Wilmar Jakober (Lehrer i.R.);   Dr. Gerhard Rothhaupt (Trainer für Gewaltfreie Kommunikation);   Mert Korur (Versicherungsmakler Türkei / Rotary - PDG 2024-25 D 2440);   Dr. Karin Timmel (Rentnerin);   Birgit Schmiedeshoff (Friedenskooperative Münster);   Ralph Boes (Menschenrechtsaktivist);   Miriam Hinze (Musikerin, Lehramtsstudentin);   Dr. med. Sabine Schwachula (Ärztin für psychosomatische Medizin);   Monika Alleweldt (Friedensaktivistin);   Dieter Plappert (Bildungsforscher);   Martina Kaiser (Rentnerin);   Martin Ruthenberg (Stimmbilder);   Matthias Bongartz (Gärtnermeister);   Dr. med. Martin Schlesinger (Arzt);   Thomas Bruch (Unternehmer);   Michael Ernst (Arzt für Allgemeinmedizin);   Reinhard Bielefeld (Softwaretrainer);   Karin Lorenz (Betriebswirtin);   Eva von Ruckteschell (Keramikerin);   Toni Charlotte Bünemann (Bildungsreferentin);   Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (Journalistin);   Carola Neukirchen (Lehrerin i.R.);   Rolf Brokmeier;   Dr. Michael Hübner (Psychologischer Psychotherapeut);   Anke Deiters-Hübner (Blumen und Zierpflanzengärtnerin);   Gerhard Schmiederer (Lehrer);   Dr. Jan Karcher (Arzt);   Hans-Peter Fischbach (Kindergartenleitung, Lehrer und Physiker);   Roman Weber (Arzt i.R.);   Susanne Fischbach;   Dr. med. Sophia Papadopoulou (Ärztin);   Anja Burkhart;     Dr. med. Edelgard Weise-Wagner (Ärztin und Psychotherapeutin);   Hartmut Wagner (Coach, Pädagoge, Autor);   Angela Proske (RS Lehrerin i.R.);   Barbara Dohmen (Ärztin, IPPNW);   Simone Chambers (Angestellte);      Doris Carla Doussemer (Autorin);   Dr. Hauke Ritz (Autor);   Sabine Heßler;   Jürgen Grässlin (VISION BESSERE WELT, Freiburg);   Michael Czichon (Rechtsanwalt);   Annette Czichon (Physiotherapeutin);   Antonia Schulze Hackenesch (Buchhändlerin);   Max Heinke (Sozialarbeiter i. R.);    Silke Heinke;   Beate Castan;   Prof. Dr. Wolfram Wette (Historiker und Autor);   Uta Pfefferle;   Eugen Schelling;      Dr. Georg Löser (Ökologe und Autor);    Ulrike Neumann (Sozialpädagogin);   Markus Wegner (Arzt);   Susanne Lienhard  (Gymnasiallehrerin);   Andreas Kaiser (Gymnasiallehrer);   Prof. Dr. Günter Rausch (Friedensaktivist);   Prof. Dr. Axel Richter (Arzt);   Gerlinde Karcher (Dipl. Psych. Rentnerin);   Hildegunde Luther (Lehrerin, Rentnerin);   Theresia Scholten (Musikerin, Rentnerin);   Dr. Eva-Maria Herms (Sozialanthropologin);   Winfried Cordi (Mitglied Friedensforum Freiburg);  Dr. Dieter Sandner (Univ.-Dozent Psychoanalytiker Gruppenanalytiker);   Regina Weiser (Dipl. Psych. Psycho- und Traumatherapeutin, Yogalehrerin);   Detlef Krohm;   Johanna Plappert (Osteopathin);   Carsten Weikamp;   Maria Theresia Sandner (analyt. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin);   Joachim Wabnitz;   Agnes Vogel (Mitglied des Freiburger Friedensforums);    Dr. Oskar Sürücü (Arzt);  Stefan Urheim (Rentner);   Barbara Möbius;   Christian Schrötz (technischer Angestellter);   Adelheid Wilhelm-Sprondel (Förderschullehrerin i.R.);  Silvia Delauré (Lehrerin);     Maximilian Gruber (im Ruhestand);   Sabine Steimle (Kommunikation, PR-Beratung);   David Vogt (Musikproduzent/Songwriter);   Paul Hug (Friedensstadt - Aktivist);  Michael Heß (Stadtführer und Reiseleiter);   Anne Martini-Fischle (im Ruhestand);   Ingo Fischle (Lehrer);   Kathrin Otte (Friedensaktivistin);   Dr. Volker Stein (im Ruhestand);   Rainer Monnet (Unternehmensentwickler);   Bernd Kolarik;   Miriam Nieveler;   Elke Aruna Städtler (Heilpraktikerin);   Regina Hagen (Friedensaktivistin);   Annemarie Esch (Förderschullehrerin, Reittherapeutin i.A.);   Jürgen Kries (i.R.);  Isabel Martin (Heileurythmistin);   Maria Vogt (Fotografin, Lehrerin);    Dietmar Fischer (Dozent i.R.);   Ninja Kretschmann (Physiotherapeutin);   Valentin Kretschmann (Student);   Pia Kretschmann (Studentin);   Klaus Schittich (OStR i.R., Menschenrechtsaktivist);   Prof. Dr. Werner Ruf (Hochschullehrer i.R.); Dr. Leo Ensel (Konfliktforscher);   Renate Haake;   Dr. Hans-Peter Waldrich (Publizist);   Elke Hügel (Friedensaktivistin Freiburg);   Maria Buchwitz (Musikerin/ pax christi);    Hannelore Ruppert (Physiotherapeutin);   Stefan Doll (Rentner);   PD Dr. Johannes M. Becker (Friedens- und Konfliktforscher);    Maria Kries;   Joachim Schmidt (Rentner);   Angela Tjong Ayong (Rentnerin);   Barbara Maubach;   Andreas Mager (Friedenskorn Thiendorf);   Elke Gorenflos (Ärztin);     Ursula Paulus (Physikerin);   Dr. Gabriele Geiger-Stappel;   Eberhard Ruppert (Rentner);    Marie-Luise Oebel-Horowitz (Ärztin);   Laura Stork (Lehrerin);   Christoph Risch (Lehrer); Hans-Joachim Zobel (Dekan i. R.)          

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Thomas VogtPetitionsstarter*in

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Olga Ohly und 17 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

                                              Plädoyer für ein deutsch-russisches Jugendwerk
                                                         Ein Weg aus der Angst zum Vertrauen


Die gegenwärtige Zeit ist in Europa geprägt von bedrohlichen Konflikten und großen Unsicherheiten. Ein friedliches Zusammenleben, wie es in der Charta von Paris 1990 von allen west- und östlichen europäischen Regierungschefs proklamiert und einander in die Hand versprochen worden ist, ist in weite Ferne gerückt.

Lasst uns nicht länger zuschauen, wie sich wieder Gräben vertiefen und Mauern errichtet werden. Lasst uns nicht akzeptieren, dass gegenseitige Drohungen und massive Aufrüstung unser Leben und unsere Zukunft bestimmen.

Wie können wir stattdessen zu einem nachhaltigen Frieden in Europa finden? Wie können Bürger und Regierungen jetzt die Weichen für eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder und Enkelkinder stellen?

In diesem Sinne appellieren wir an alle friedliebenden Bürgerinnen und Bürger und an die politischen Mandatsträger in Deutschland und Russland auf ein Deutsch-Russisches Jugendwerk hinzuarbeiten.

Wir sind uns bewusst, dass dieser Appell vielen als unzeitgemäß erscheinen muss. Wir sind gleichwohl der Auffassung, dass jetzt, gerade in diesen schweren Zeiten, die Samen des Friedens gesät und gepflegt werden müssen, deren Früchte wir und unsere Kinder vielleicht erst in Jahren oder Jahrzehnten genießen können.

Frieden beginnt in den Herzen der Menschen. Er beginnt, wenn Menschen einander begegnen, voneinander lernen und Freundschaft wagen. Wie einst zwischen Deutschland und Frankreich kann daraus etwas Großes entstehen — eine neue Ära der Verständigung. Das Deutsch-Französische Jugendwerk mit seinem millionenfachen Schüleraustausch hat bewiesen, dass jahrhundertealter Hass überwunden werden kann. Warum sollte das nicht auch zwischen Deutschen und Russen möglich sein?

Seit 7 Jahren begegnen sich Jugendliche aus Russland und Deutschland regelmäßig für gemeinsame Konzerte und die Produktion von Musikfilmen. Diese  Projekte zeigen, dass für junge deutsche und russische Musikerinnen und Musiker unter dem Zeichen "Musik für den Frieden – Музыка ради Мира“ Verständigung keine Illusion ist. Ihre Musik überwindet Mauern und Grenzen, ihre Botschaft ist klar: Frieden ist möglich, Frieden ist machbar.

Lasst uns den Mut finden, uns nicht von Angst und Hass leiten zu lassen, sondern von Hoffnung. Eine Sicherheitsarchitektur für Europa finden wir niemals in gegenseitigen Bedrohungsszenarien. Vertrauen wir auf die Kraft der Musik, der Begegnung, des Dialogs. Diese Kräfte sind stärker als Waffen.

Gestalten wir für uns alle eine friedliche Welt, eine lebenswerte Zukunft!
Hinterlassen wir zukünftigen Generationen kein apokalyptisches Europa!
Gehen wir gemeinsam den Weg aus der Angst zum Vertrauen.

Müllheim im Markgräflerland, im Februar 2026

www.musik-fuer-den-frieden.de 

         Призыв к созданию германо-российского молодежного                                                      сообщества
                                    Путь от страха к доверию

Нынешнее время в Европе характеризуется угрожающими конфликтами и большой неопределенностью. Мирное сосуществование, провозглашенное всеми главами правительств западных и восточных европейских стран в Парижской хартии 1990 года и совместно обещанное ими, стало далекой перспективой.

Давайте не будем больше наблюдать, как снова углубляются рвы и возводятся стены. Давайте не будем мириться с тем, что взаимные угрозы и массивное вооружение определяют нашу жизнь и наше будущее.

Как мы можем вместо этого достичь прочного мира в Европе? Как могут сейчас граждане и правительства заложить основу для достойного будущего для нас самих, наших детей и внуков?

В этом смысле мы призываем всех миролюбивых граждан и политических деятелей Германии и России включиться в работу над созданием германо-российского молодежного сообщества.

Мы осознаем, что этот призыв многим может показаться неактуальным. Однако мы считаем, что именно сейчас, в эти тяжелые времена, необходимо сеять и взращивать семена мира, плоды которых, возможно, наши дети смогут пожинать только через годы или десятилетия.

Мир начинается в сердцах людей. Он начинается, когда люди встречаются, учатся друг у друга и берут на себя смелость подружиться. Как когда-то между Германией и Францией, из этого может родиться нечто великое — новая эра взаимопонимания. Германско-французское молодежное объединение, организовавшее миллионы школьных обменов, доказало, что вековую ненависть можно преодолеть. Почему это не может быть возможно между немцами и русскими?

Многолетний опыт совместных проектов показывает, что для молодых немецких и российских музыкантов под лозунгом "Musik für den Frieden – Музыка ради Мира“ взаимопонимание не является иллюзией. Их музыка преодолевает стены и границы, их послание ясно: мир возможен.

Давайте найдем в себе мужество, чтобы руководствоваться не страхом и ненавистью, а надеждой. Мы никогда не найдем архитектуру безопасности для Европы в сценариях взаимных угроз. Давайте доверимся силе музыки, встреч, диалога. Эти силы сильнее оружия.

Давайте создадим для всех нас мирный мир, достойное будущее! Не оставляйте будущим поколениям апокалиптическую Европу! Давайте вместе пройдем путь от страха к доверию.

 

ERSTUNTERZEICHNER/INNEN (184):
Thomas Vogt (Musikpädagoge - Träger Göttinger Friedenspreis);   Ulrike Vogt (Musikerin - Trägerin Göttinger Friedenspreis);   Andrei Koriakov (Theaterleiter - Träger Göttinger Friedenspreis);   Alexey Morozov (Choreograf, Lehrer);   Julia Kowalkowa (Psychologin, Lehrerin); Hans von Sponeck (Ehem. Beigeordneter UNO Generalsekretär);   Jens Strohschneider (Unternehmer, Moskau);   Anthea Sudhoff (Schülerin);   Veronika Sudhoff (Lehrerin);    Armin Sudhoff (Sekretär);    Karsten Enz (Leitung Löwenherz Friedenspreis);   Antje Binder-Stohrer (Leitung Löwenherz Friedenspreis);   Christian Dahms (Rentner);   Katie Hertoge (Angestellte);   Dominika Vogt (Musikerin);    Friedrich Gehring (Pfarrer i.R.);   Christian Müller (Historiker + Publizist);   Wolfram Berger (Rentner);   Christine Kukula (Musiktherapeutin);   Elke Maja Kinz (Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie);   Tilman Sprondel (Dipl.-Päd., Gruppenlehranalytiker);   Jadranka Marijan-Berendt (Atem+Klang Pädagogin);   Hagen Battran    (Lehrer i.R., Gewerkschafter);   Christine Büring (Rotary International Direktorin);   Marie Battran-Berger (Lehrerin i. R., Gewerkschafterin);   Johannes Vogt (Fotograf);   Wolfgang Denecke (Rentner);   Nico Fräßdorf (Informatiker);   Elisabeth Hartmann (Rentnerin, Lehrerin für Russisch);   Georg Keller (Rentner);   Alena Held (Lehrerin);   Dr. med. Wolf Bergmann (Arzt);   Theresa Kneuper (Schülerin);    Yohanna Czichon (Architektin);    Burkhard Wittig (Sozialdiakon – Kirchenrat);   Rüdiger Hauff (Rentner);   Sebastian Czichon (Architekt);    Thomas Handrich (Politische Radreisen und Politikwissenschaftler);   Katja Harwick (Tanzpädagogin);   Thomas Kaiser (Historiker);   Andrej Hunko (Ehrenmitglied Europarat);   Tilo Wachter (Trauma-& Musiktherapeut);   Erhard Steiner     (Lernbegleiter und Lehrer);   Prof. Dr. Reinhard Hesse (Hochschullehrer);   Wolfgang Steilen (im Ruhestand);   Reiner Braun (Vorstandsmitglied des Internationalen Friedensbüros);    Dr. med. Bodo Kretschmann (Arzt);   Dr. phil. Henriette Hanke Güttinger (Historikerin);   Uli Masuth (Kabarettist, Komponist, Klavierist);   Dr. iur. Sabine Linde-Rudolf (Richterin a.D.);   Albrecht Haaf (Musiker);   Frieden ist möglich (gemeinnütziger Verein);   Markus Weber;   Dr. med. Frauke Klein-Inderfurth (Ärztin);   Olga Goldschmidt (Rentnerin);   Maren Meyer-Stoll (Musikerin i.R.);   Dr. Klaus Heinrich Neuhoff (Dr. theol., DaZ-Lehrer);   Andrea Höppner (Unternehmerin);   Thomas Fennig;   Marit Johannsen (Lehrerin);   Susanne Miller-Schwarz (Gastronomin);   Gerhard Helmers;   Ursula Garczarek (Dr. rer. nat, Statistikerin);   Wilmar Jakober (Lehrer i.R.);   Dr. Gerhard Rothhaupt (Trainer für Gewaltfreie Kommunikation);   Mert Korur (Versicherungsmakler Türkei / Rotary - PDG 2024-25 D 2440);   Dr. Karin Timmel (Rentnerin);   Birgit Schmiedeshoff (Friedenskooperative Münster);   Ralph Boes (Menschenrechtsaktivist);   Miriam Hinze (Musikerin, Lehramtsstudentin);   Dr. med. Sabine Schwachula (Ärztin für psychosomatische Medizin);   Monika Alleweldt (Friedensaktivistin);   Dieter Plappert (Bildungsforscher);   Martina Kaiser (Rentnerin);   Martin Ruthenberg (Stimmbilder);   Matthias Bongartz (Gärtnermeister);   Dr. med. Martin Schlesinger (Arzt);   Thomas Bruch (Unternehmer);   Michael Ernst (Arzt für Allgemeinmedizin);   Reinhard Bielefeld (Softwaretrainer);   Karin Lorenz (Betriebswirtin);   Eva von Ruckteschell (Keramikerin);   Toni Charlotte Bünemann (Bildungsreferentin);   Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (Journalistin);   Carola Neukirchen (Lehrerin i.R.);   Rolf Brokmeier;   Dr. Michael Hübner (Psychologischer Psychotherapeut);   Anke Deiters-Hübner (Blumen und Zierpflanzengärtnerin);   Gerhard Schmiederer (Lehrer);   Dr. Jan Karcher (Arzt);   Hans-Peter Fischbach (Kindergartenleitung, Lehrer und Physiker);   Roman Weber (Arzt i.R.);   Susanne Fischbach;   Dr. med. Sophia Papadopoulou (Ärztin);   Anja Burkhart;     Dr. med. Edelgard Weise-Wagner (Ärztin und Psychotherapeutin);   Hartmut Wagner (Coach, Pädagoge, Autor);   Angela Proske (RS Lehrerin i.R.);   Barbara Dohmen (Ärztin, IPPNW);   Simone Chambers (Angestellte);      Doris Carla Doussemer (Autorin);   Dr. Hauke Ritz (Autor);   Sabine Heßler;   Jürgen Grässlin (VISION BESSERE WELT, Freiburg);   Michael Czichon (Rechtsanwalt);   Annette Czichon (Physiotherapeutin);   Antonia Schulze Hackenesch (Buchhändlerin);   Max Heinke (Sozialarbeiter i. R.);    Silke Heinke;   Beate Castan;   Prof. Dr. Wolfram Wette (Historiker und Autor);   Uta Pfefferle;   Eugen Schelling;      Dr. Georg Löser (Ökologe und Autor);    Ulrike Neumann (Sozialpädagogin);   Markus Wegner (Arzt);   Susanne Lienhard  (Gymnasiallehrerin);   Andreas Kaiser (Gymnasiallehrer);   Prof. Dr. Günter Rausch (Friedensaktivist);   Prof. Dr. Axel Richter (Arzt);   Gerlinde Karcher (Dipl. Psych. Rentnerin);   Hildegunde Luther (Lehrerin, Rentnerin);   Theresia Scholten (Musikerin, Rentnerin);   Dr. Eva-Maria Herms (Sozialanthropologin);   Winfried Cordi (Mitglied Friedensforum Freiburg);  Dr. Dieter Sandner (Univ.-Dozent Psychoanalytiker Gruppenanalytiker);   Regina Weiser (Dipl. Psych. Psycho- und Traumatherapeutin, Yogalehrerin);   Detlef Krohm;   Johanna Plappert (Osteopathin);   Carsten Weikamp;   Maria Theresia Sandner (analyt. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin);   Joachim Wabnitz;   Agnes Vogel (Mitglied des Freiburger Friedensforums);    Dr. Oskar Sürücü (Arzt);  Stefan Urheim (Rentner);   Barbara Möbius;   Christian Schrötz (technischer Angestellter);   Adelheid Wilhelm-Sprondel (Förderschullehrerin i.R.);  Silvia Delauré (Lehrerin);     Maximilian Gruber (im Ruhestand);   Sabine Steimle (Kommunikation, PR-Beratung);   David Vogt (Musikproduzent/Songwriter);   Paul Hug (Friedensstadt - Aktivist);  Michael Heß (Stadtführer und Reiseleiter);   Anne Martini-Fischle (im Ruhestand);   Ingo Fischle (Lehrer);   Kathrin Otte (Friedensaktivistin);   Dr. Volker Stein (im Ruhestand);   Rainer Monnet (Unternehmensentwickler);   Bernd Kolarik;   Miriam Nieveler;   Elke Aruna Städtler (Heilpraktikerin);   Regina Hagen (Friedensaktivistin);   Annemarie Esch (Förderschullehrerin, Reittherapeutin i.A.);   Jürgen Kries (i.R.);  Isabel Martin (Heileurythmistin);   Maria Vogt (Fotografin, Lehrerin);    Dietmar Fischer (Dozent i.R.);   Ninja Kretschmann (Physiotherapeutin);   Valentin Kretschmann (Student);   Pia Kretschmann (Studentin);   Klaus Schittich (OStR i.R., Menschenrechtsaktivist);   Prof. Dr. Werner Ruf (Hochschullehrer i.R.); Dr. Leo Ensel (Konfliktforscher);   Renate Haake;   Dr. Hans-Peter Waldrich (Publizist);   Elke Hügel (Friedensaktivistin Freiburg);   Maria Buchwitz (Musikerin/ pax christi);    Hannelore Ruppert (Physiotherapeutin);   Stefan Doll (Rentner);   PD Dr. Johannes M. Becker (Friedens- und Konfliktforscher);    Maria Kries;   Joachim Schmidt (Rentner);   Angela Tjong Ayong (Rentnerin);   Barbara Maubach;   Andreas Mager (Friedenskorn Thiendorf);   Elke Gorenflos (Ärztin);     Ursula Paulus (Physikerin);   Dr. Gabriele Geiger-Stappel;   Eberhard Ruppert (Rentner);    Marie-Luise Oebel-Horowitz (Ärztin);   Laura Stork (Lehrerin);   Christoph Risch (Lehrer); Hans-Joachim Zobel (Dekan i. R.)          

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Die Entscheidungsträger*innen

Mitglieder Deutscher Bundestag, Deutsche Regierung, Russische Botschaft Berlin
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Petition am 19. Februar 2026 erstellt