Pflegereform: Ein Schlag ins Gesicht für Pflegebedürftige und Angehörige - JETZT STOPPEN -

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Das Anliegen

Für viele Pflegebedürftige, Angehörige und Beschäftigte in der Pflege wirkt diese Reform wie ein Schlag ins Gesicht.

Menschen, die jeden Tag mit Pflegebedürftigkeit leben, brauchen Sicherheit, Entlastung und Unterstützung. Angehörige opfern Zeit, Kraft und oftmals ihre eigene Gesundheit, um Eltern, Partner oder andere Familienmitglieder zu versorgen. Pflegekräfte arbeiten vielerorts unter enormer Belastung.

Und ausgerechnet diese Menschen sollen nun erleben, dass über höhere Hürden, zusätzliche Belastungen und Einsparungen diskutiert wird?

Das ist das falsche Signal zur falschen Zeit.

Wer einen Angehörigen pflegt, weiß, was Pflege wirklich bedeutet: schlaflose Nächte, Verantwortung rund um die Uhr, Behördengänge, finanzielle Sorgen und häufig die Frage, wie lange man selbst noch durchhält.

Pflegebedürftige haben sich ihre Situation nicht ausgesucht. Angehörige übernehmen Aufgaben, ohne die unser Pflegesystem vielerorts überhaupt nicht funktionieren würde.

Diese Menschen verdienen Anerkennung und Entlastung – keine Politik, bei der sie am Ende für die Finanzprobleme des Systems geradestehen sollen.

Eine Reform, die bei Betroffenen den Eindruck hinterlässt, dass Unterstützung schwerer erreichbar wird und gleichzeitig neue finanzielle Belastungen entstehen, verliert das eigentliche Ziel aus den Augen.

Pflegepolitik muss sich daran messen lassen, ob sie den Alltag der Betroffenen verbessert.

Nicht daran, wie viel sich auf dem Papier einsparen lässt.

Pflegebedürftige sind keine Haushaltsposition.
Pflegende Angehörige sind keine kostenlose Personalreserve.
Pflegekräfte sind keine unerschöpfliche Ressource.

Sie sind Menschen, die Unterstützung verdienen.

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Marcel DomkePetitionsstarterin/Petitionsstarter

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