

Am Sonntag hat eine Nachbarin zu mir gesagt: „Bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, sind ja alle Pflegekräfte wohlwollend berücksichtigt worden, da brauchst du keine Unterschriften für Pflege-Petition zu sammeln.“
Der Verdienst ist die eine Seite, jetzt müssen wir dringend die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Wir sind am Anfang unseres Weges. Mit steigenden Infektionszahlen bei der Covid 19 Pandemie machen zurecht Pflegekräfte und Ärzte Druck, damit mehr Pflegekräfte wieder in den Beruf zurückkehren. So kann es nicht weiter gehen.
Bedingt durch die schlechten Arbeitsbedingungen nimmt der Personalmangel stetig zu. Überlastung, Zeitdruck, Überstunden sind an der Tagesordnung.
Es kann nicht sein, dass Pflegekräfte 52-60 Std. in der Woche arbeiten. Das gefährdet die eigene Gesundheit. Verlässliche Erholungsphasen müssen ins Arbeitszeitgesetz, d.h. nach 7 Tagen Arbeit folgen 2 freie Tage.
Schutzmaßnahmen und Covid19 Tests für alle Beschäftigten müssen als Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen, denn sonst produzieren wir einen noch schneller ansteigenden Personalmangel in der derzeitigen Pandemie.
Deshalb helft mit, damit wir noch mehr Menschen unsere Petition unterzeichnen. Nächstes Jahr stehen Wahlen an. Mehr Unterzeichner, bedeutet mehr Einfluss bei den Wahlen in Baden-Württemberg und im Bund.
Christa Wolpert