Pferdequälerei stoppen! Uwe Weinzierl keine TV Plattform gewähren

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lena Heim und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die von Uwe Weinzierl in der TV-Sendung "Die Pferdeprofis" angewandten Methoden und Techniken im Umgang mit Pferden sind zuwider des friedvolle, respektvollen und wertschätzenden Grundsatzes mit dem Lebewesen Pferd. Menschen mit derartigen Umgangsweisen, wie Herr Weinzierl sie aufzeigt, darf keine Plattform geboten werden, in Form von TV -Auftritten wie bei "Die Pferdeprofis". 

Im Folgenden darf ich nach Rücksprache mit Babette Teschen, ihre Worte wiedergeben. Frau Teschen hat bereits einen offenen Brief an die Redaktion "Mine TV" von Martin Rütter geschrieben. 

"In der ersten Folge der neuen Staffel hat der Trainer Uwe Weinzierl demonstriert, wie er eine Stute „Verladefromm“ macht. (...)Er wendet massiven Druck auf mit dem showreifen Ergebnis, dass ach so schwierige Pferd in den fahrenden Anhänger zu reiten. Er arbeitet mit kraftvollem „Leinenruck“ am Knotenhalfter (dieses Halfter funktioniert so wunderbar, weil die Knoten auf den sensiblen Nervenaustrittpunkten liegen und so bei diesem Ruckanwendungen massive Schmerzen auslösen). Das Pferd geht letztendlich in den Anhänger, weil Weinzierl so viel Druck macht, dass der Anhänger für das Pferd das kleinere Übel ist. Damit hat Weinzierl natürlich „gewonnen“ und sein Zielbild erreicht. Dabei aber von Vertrauen und Respekt zu reden, ist einfach nur zynisch.

...

Herr Weinzierl kommt aus einem Bereich des Pferdetrainings, wo viele weitere sehr brutale, tierschuztwidrige Methoden angewendet werden. In diesem Bereich ist es üblich Methoden anzuwenden, die alleine das Ziel verfolgen das Pferd komplett gefügig zu machen, es zu brechen und in den Zustand der erlernten Hilflosigkeit zu bringen.

...

Neben dem für mein Empfinden absolut tierschutzwidrigen Training ist das Gezeigte in meinen Augen auch hoch fahrlässig. Ich mag mir nicht ausdenken, was für Unfälle passieren, wenn nun die Pferdemenschen dieser Welt nachmachen, was sie im Fernsehen gezeigt bekommen haben. Das fängt an bei der Technik wie Weinzierl den Strick um seine Hand wickelt (dass man das auf keinen Fall tun sollte, wird jeder vernünftige Trainer seinen Schüler*innen in der ersten Stunde beibringen) und eben das Hineinreiten (was obendrein noch ohne Helm gezeigt wird) in einen fahrenden Anhänger. Ich mag mir wirklich nicht vorstellen, wie viele gebrochene Hände, Köpfe und Pferdebeine durch diesen Mist produziert werden."

Pferde leiden still, können keine Schmerzlaute von sich geben und brauchen somit eine Stimme von uns allen.

TV-Formate wie „Die Pferdeprofis“ haben eine Vorbildfunktion und Verantwortung zu tragen. Dieser werden sie nicht gerecht, im Gegenteil, es ist zu befürchten, dass das Gezeigte vielfältig nachgemacht wird und auf beiden Seiten ( Mensch und Pferd) zu Verletzungen auf körperlicher und psychischer Ebene führen kann."

Mit dieser Petition rufe ich deshalb im Sinne der Pferde dazu auf, Herrn Weinzierl keine weitere Plattform in öffentlichen Medien zu gewährleisten und ihm einen Umgang mit Pferden zu verbieten. Nur so kann die Pferdewelt endlich nachhaltig verbessert werden.

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Anna HochbergPetitionsstarter*in

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Lena Heim und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die von Uwe Weinzierl in der TV-Sendung "Die Pferdeprofis" angewandten Methoden und Techniken im Umgang mit Pferden sind zuwider des friedvolle, respektvollen und wertschätzenden Grundsatzes mit dem Lebewesen Pferd. Menschen mit derartigen Umgangsweisen, wie Herr Weinzierl sie aufzeigt, darf keine Plattform geboten werden, in Form von TV -Auftritten wie bei "Die Pferdeprofis". 

Im Folgenden darf ich nach Rücksprache mit Babette Teschen, ihre Worte wiedergeben. Frau Teschen hat bereits einen offenen Brief an die Redaktion "Mine TV" von Martin Rütter geschrieben. 

"In der ersten Folge der neuen Staffel hat der Trainer Uwe Weinzierl demonstriert, wie er eine Stute „Verladefromm“ macht. (...)Er wendet massiven Druck auf mit dem showreifen Ergebnis, dass ach so schwierige Pferd in den fahrenden Anhänger zu reiten. Er arbeitet mit kraftvollem „Leinenruck“ am Knotenhalfter (dieses Halfter funktioniert so wunderbar, weil die Knoten auf den sensiblen Nervenaustrittpunkten liegen und so bei diesem Ruckanwendungen massive Schmerzen auslösen). Das Pferd geht letztendlich in den Anhänger, weil Weinzierl so viel Druck macht, dass der Anhänger für das Pferd das kleinere Übel ist. Damit hat Weinzierl natürlich „gewonnen“ und sein Zielbild erreicht. Dabei aber von Vertrauen und Respekt zu reden, ist einfach nur zynisch.

...

Herr Weinzierl kommt aus einem Bereich des Pferdetrainings, wo viele weitere sehr brutale, tierschuztwidrige Methoden angewendet werden. In diesem Bereich ist es üblich Methoden anzuwenden, die alleine das Ziel verfolgen das Pferd komplett gefügig zu machen, es zu brechen und in den Zustand der erlernten Hilflosigkeit zu bringen.

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Neben dem für mein Empfinden absolut tierschutzwidrigen Training ist das Gezeigte in meinen Augen auch hoch fahrlässig. Ich mag mir nicht ausdenken, was für Unfälle passieren, wenn nun die Pferdemenschen dieser Welt nachmachen, was sie im Fernsehen gezeigt bekommen haben. Das fängt an bei der Technik wie Weinzierl den Strick um seine Hand wickelt (dass man das auf keinen Fall tun sollte, wird jeder vernünftige Trainer seinen Schüler*innen in der ersten Stunde beibringen) und eben das Hineinreiten (was obendrein noch ohne Helm gezeigt wird) in einen fahrenden Anhänger. Ich mag mir wirklich nicht vorstellen, wie viele gebrochene Hände, Köpfe und Pferdebeine durch diesen Mist produziert werden."

Pferde leiden still, können keine Schmerzlaute von sich geben und brauchen somit eine Stimme von uns allen.

TV-Formate wie „Die Pferdeprofis“ haben eine Vorbildfunktion und Verantwortung zu tragen. Dieser werden sie nicht gerecht, im Gegenteil, es ist zu befürchten, dass das Gezeigte vielfältig nachgemacht wird und auf beiden Seiten ( Mensch und Pferd) zu Verletzungen auf körperlicher und psychischer Ebene führen kann."

Mit dieser Petition rufe ich deshalb im Sinne der Pferde dazu auf, Herrn Weinzierl keine weitere Plattform in öffentlichen Medien zu gewährleisten und ihm einen Umgang mit Pferden zu verbieten. Nur so kann die Pferdewelt endlich nachhaltig verbessert werden.

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Anna HochbergPetitionsstarter*in

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Petition am 1. März 2023 erstellt