

PFAS in Schwechat-Mannswörth: Wir fordern vollständige Transparenz & sicheres Trinkwasser
Das Problem
Petition: Transparenz und umfassender Schutz der Bevölkerung im Zusammenhang mit der PFAS-Belastung in Mannswörth und Schwechat
Sauberes Trinkwasser ist ein Grundrecht – wir fordern vollständige Transparenz, unabhängige Kontrollen und konsequentes Handeln.
An die Stadtgemeinde Schwechat, das Land Niederösterreich, die zuständigen Gesundheits-, Umwelt- und Wasserbehörden sowie gegebenenfalls betroffene Unternehmen und Institutionen
Mit großer Sorge verfolgen wir die veröffentlichten Berichte über PFAS-Belastungen im Bereich Mannswörth. Viele Bürgerinnen und Bürger sind verunsichert und stellen berechtigte Fragen: Ist unser Trinkwasser sicher? Ist unser Grundwasser betroffen? Welche gesundheitlichen Risiken können bestehen? Welche Maßnahmen werden derzeit gesetzt?
Insbesondere Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, Schwangere sowie gesundheitlich besonders gefährdete Personen benötigen klare, nachvollziehbare und wissenschaftlich fundierte Informationen.
Wir erwarten von allen verantwortlichen Stellen größtmögliche Transparenz, eine umfassende Aufklärung und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.
Wir fordern:
1. Vollständige Offenlegung aller Messdaten
Sämtliche bisher erhobenen PFAS-Messwerte aus Grundwasser, Hausbrunnen, Oberflächengewässern sowie – soweit vorhanden – aus dem öffentlichen Trinkwassernetz sind vollständig, verständlich und zeitnah zu veröffentlichen. Dies umfasst insbesondere die angewandten Untersuchungsmethoden, die jeweils untersuchten PFAS-Einzelsubstanzen, die zugrunde liegenden Bewertungsmaßstäbe sowie die Einordnung der Ergebnisse anhand der geltenden gesetzlichen Grenz- und Richtwerte.
2. Unabhängige Vollanalyse
Eine unabhängige, flächendeckende Untersuchung des gesamten betroffenen Gebietes durch akkreditierte und unabhängige Labore einschließlich regelmäßiger Nachkontrollen. Die Ergebnisse sollen nachvollziehbar dokumentiert und in Form einer transparenten Darstellung der räumlichen Ausbreitung der PFAS-Belastung veröffentlicht werden.
3. Kostenlose Wasseruntersuchungen
Kostenlose beziehungsweise vollständig finanzierte PFAS-Analysen für alle Haushalte im betroffenen Gebiet, insbesondere für Familien mit Kindern sowie Eigentümerinnen und Eigentümer privater Hausbrunnen.
4. Regelmäßige Information der Bevölkerung
Regelmäßige öffentliche Berichterstattung – während laufender Untersuchungen mindestens einmal pro Monat – über neue Messergebnisse, laufende Untersuchungen, gesundheitliche Bewertungen, geplante Maßnahmen sowie den jeweiligen Stand der Ursachenaufklärung und allfälliger Sanierungsmaßnahmen.
5. Umfassende Ursachenaufklärung
Eine unabhängige Untersuchung zur Herkunft der PFAS-Belastung einschließlich der vollständigen Veröffentlichung sämtlicher Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen.
6. Anwendung des Verursacherprinzips
Sollte sich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und der Ergebnisse unabhängiger Untersuchungen die Verantwortung einzelner Unternehmen oder Institutionen bestätigen, sind sämtliche Kosten für Untersuchungen, Sanierungsmaßnahmen, Ersatzwasserversorgung sowie gegebenenfalls erforderliche Folgemaßnahmen nach dem Verursacherprinzip zu tragen.
7. Langfristiger Sanierungsplan
Ein verbindlicher Maßnahmenplan zur Sanierung belasteter Böden und Grundwasservorkommen mit klaren Zeitplänen, nachvollziehbaren Zwischenzielen und regelmäßiger öffentlicher Berichterstattung.
8. Veröffentlichung anonymisierter Belastungskarten
Die Bevölkerung soll regelmäßig über anonymisierte und datenschutzkonforme Karten nachvollziehen können, in welchen Bereichen PFAS-Belastungen festgestellt wurden, wie sich diese räumlich entwickeln und welche Untersuchungen bereits durchgeführt wurden. Persönliche Daten betroffener Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sind dabei selbstverständlich zu schützen.
9. Einrichtung einer unabhängigen Bürgerkommission
Ein Gremium aus unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Behörden sowie der betroffenen Bevölkerung soll den gesamten Untersuchungs-, Informations- und Sanierungsprozess begleiten, überwachen und transparent dokumentieren.
10. Gesundheitsschutz hat oberste Priorität
Bei sämtlichen Entscheidungen und Maßnahmen muss der Schutz der Bevölkerung Vorrang haben. Wirtschaftliche Interessen dürfen notwendige Vorsorge-, Schutz- und Sanierungsmaßnahmen nicht beeinträchtigen.
Warum diese Petition?
PFAS gehören zu den langlebigsten Industriechemikalien überhaupt. Sie bauen sich in der Umwelt nur äußerst langsam ab und können sich über viele Jahre in Böden, Gewässern und im menschlichen Körper anreichern. Gerade deshalb sind Transparenz, Vorsorge und eine umfassende wissenschaftliche Aufklärung unerlässlich.
Viele Menschen in Mannswörth fühlen sich derzeit verunsichert. Vertrauen entsteht nicht durch Vermutungen oder Beschwichtigungen, sondern durch nachvollziehbare Daten, unabhängige Untersuchungen und eine offene, kontinuierliche Kommunikation.
Diese Petition erhebt ausdrücklich keine Vorverurteilung gegenüber einzelnen Unternehmen, Behörden oder Institutionen. Sie fordert vielmehr, dass alle zuständigen Stellen gemeinsam Verantwortung übernehmen, sämtliche relevanten Informationen offenlegen und den Schutz der Bevölkerung an erste Stelle setzen.
Unsere Forderung
Wir ersuchen die zuständigen Stellen, die genannten Maßnahmen zeitnah umzusetzen und transparent zusammenzuarbeiten. Jeder Mensch hat das Recht auf sauberes Trinkwasser, umfassende Information und den bestmöglichen Schutz seiner Gesundheit.
Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit – es ist ein Grundrecht.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.
Quellen und weiterführende Informationen
Offizielle Quellen
• Stadtgemeinde Schwechat – Informationsschreiben zum Thema PFAS in Mannswörth
Informationsschreiben der Stadt Schwechat
• Umweltbundesamt Österreich – PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen)
PFAS – Umweltbundesamt Österreich
Medienberichte
• ORF Niederösterreich – Mannswörth: PFAS auch im Leitungswasser
ORF Niederösterreich – PFAS auch im Leitungswasser
• MeinBezirk – PFAS-Belastung im Grundwasser bei Schwechat festgestellt
MeinBezirk – PFAS-Belastung im Grundwasser bei Schwechat
Weitere Informationen
• Greenpeace Österreich – Forderung nach lückenloser Aufklärung der PFAS-Belastung in Schwechat
Greenpeace Österreich – PFAS in Schwechat
Hinweis
Diese Petition stützt sich ausschließlich auf öffentlich zugängliche Informationen, behördliche Mitteilungen, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie seriöse Medienberichte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie verfolgt ausschließlich das Ziel, Transparenz, unabhängige Aufklärung und einen bestmöglichen Schutz der Bevölkerung im Sinne des Vorsorgeprinzips zu fördern.
Sie enthält keine Vorverurteilungen, persönlichen Angriffe oder unbelegten Tatsachenbehauptungen gegenüber einzelnen Personen, Unternehmen oder Institutionen. Sollten neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder behördliche Untersuchungsergebnisse vorliegen, sind diese bei der weiteren Bewertung des Sachverhalts entsprechend zu berücksichtigen.
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Das Problem
Petition: Transparenz und umfassender Schutz der Bevölkerung im Zusammenhang mit der PFAS-Belastung in Mannswörth und Schwechat
Sauberes Trinkwasser ist ein Grundrecht – wir fordern vollständige Transparenz, unabhängige Kontrollen und konsequentes Handeln.
An die Stadtgemeinde Schwechat, das Land Niederösterreich, die zuständigen Gesundheits-, Umwelt- und Wasserbehörden sowie gegebenenfalls betroffene Unternehmen und Institutionen
Mit großer Sorge verfolgen wir die veröffentlichten Berichte über PFAS-Belastungen im Bereich Mannswörth. Viele Bürgerinnen und Bürger sind verunsichert und stellen berechtigte Fragen: Ist unser Trinkwasser sicher? Ist unser Grundwasser betroffen? Welche gesundheitlichen Risiken können bestehen? Welche Maßnahmen werden derzeit gesetzt?
Insbesondere Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, Schwangere sowie gesundheitlich besonders gefährdete Personen benötigen klare, nachvollziehbare und wissenschaftlich fundierte Informationen.
Wir erwarten von allen verantwortlichen Stellen größtmögliche Transparenz, eine umfassende Aufklärung und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.
Wir fordern:
1. Vollständige Offenlegung aller Messdaten
Sämtliche bisher erhobenen PFAS-Messwerte aus Grundwasser, Hausbrunnen, Oberflächengewässern sowie – soweit vorhanden – aus dem öffentlichen Trinkwassernetz sind vollständig, verständlich und zeitnah zu veröffentlichen. Dies umfasst insbesondere die angewandten Untersuchungsmethoden, die jeweils untersuchten PFAS-Einzelsubstanzen, die zugrunde liegenden Bewertungsmaßstäbe sowie die Einordnung der Ergebnisse anhand der geltenden gesetzlichen Grenz- und Richtwerte.
2. Unabhängige Vollanalyse
Eine unabhängige, flächendeckende Untersuchung des gesamten betroffenen Gebietes durch akkreditierte und unabhängige Labore einschließlich regelmäßiger Nachkontrollen. Die Ergebnisse sollen nachvollziehbar dokumentiert und in Form einer transparenten Darstellung der räumlichen Ausbreitung der PFAS-Belastung veröffentlicht werden.
3. Kostenlose Wasseruntersuchungen
Kostenlose beziehungsweise vollständig finanzierte PFAS-Analysen für alle Haushalte im betroffenen Gebiet, insbesondere für Familien mit Kindern sowie Eigentümerinnen und Eigentümer privater Hausbrunnen.
4. Regelmäßige Information der Bevölkerung
Regelmäßige öffentliche Berichterstattung – während laufender Untersuchungen mindestens einmal pro Monat – über neue Messergebnisse, laufende Untersuchungen, gesundheitliche Bewertungen, geplante Maßnahmen sowie den jeweiligen Stand der Ursachenaufklärung und allfälliger Sanierungsmaßnahmen.
5. Umfassende Ursachenaufklärung
Eine unabhängige Untersuchung zur Herkunft der PFAS-Belastung einschließlich der vollständigen Veröffentlichung sämtlicher Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen.
6. Anwendung des Verursacherprinzips
Sollte sich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und der Ergebnisse unabhängiger Untersuchungen die Verantwortung einzelner Unternehmen oder Institutionen bestätigen, sind sämtliche Kosten für Untersuchungen, Sanierungsmaßnahmen, Ersatzwasserversorgung sowie gegebenenfalls erforderliche Folgemaßnahmen nach dem Verursacherprinzip zu tragen.
7. Langfristiger Sanierungsplan
Ein verbindlicher Maßnahmenplan zur Sanierung belasteter Böden und Grundwasservorkommen mit klaren Zeitplänen, nachvollziehbaren Zwischenzielen und regelmäßiger öffentlicher Berichterstattung.
8. Veröffentlichung anonymisierter Belastungskarten
Die Bevölkerung soll regelmäßig über anonymisierte und datenschutzkonforme Karten nachvollziehen können, in welchen Bereichen PFAS-Belastungen festgestellt wurden, wie sich diese räumlich entwickeln und welche Untersuchungen bereits durchgeführt wurden. Persönliche Daten betroffener Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sind dabei selbstverständlich zu schützen.
9. Einrichtung einer unabhängigen Bürgerkommission
Ein Gremium aus unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Behörden sowie der betroffenen Bevölkerung soll den gesamten Untersuchungs-, Informations- und Sanierungsprozess begleiten, überwachen und transparent dokumentieren.
10. Gesundheitsschutz hat oberste Priorität
Bei sämtlichen Entscheidungen und Maßnahmen muss der Schutz der Bevölkerung Vorrang haben. Wirtschaftliche Interessen dürfen notwendige Vorsorge-, Schutz- und Sanierungsmaßnahmen nicht beeinträchtigen.
Warum diese Petition?
PFAS gehören zu den langlebigsten Industriechemikalien überhaupt. Sie bauen sich in der Umwelt nur äußerst langsam ab und können sich über viele Jahre in Böden, Gewässern und im menschlichen Körper anreichern. Gerade deshalb sind Transparenz, Vorsorge und eine umfassende wissenschaftliche Aufklärung unerlässlich.
Viele Menschen in Mannswörth fühlen sich derzeit verunsichert. Vertrauen entsteht nicht durch Vermutungen oder Beschwichtigungen, sondern durch nachvollziehbare Daten, unabhängige Untersuchungen und eine offene, kontinuierliche Kommunikation.
Diese Petition erhebt ausdrücklich keine Vorverurteilung gegenüber einzelnen Unternehmen, Behörden oder Institutionen. Sie fordert vielmehr, dass alle zuständigen Stellen gemeinsam Verantwortung übernehmen, sämtliche relevanten Informationen offenlegen und den Schutz der Bevölkerung an erste Stelle setzen.
Unsere Forderung
Wir ersuchen die zuständigen Stellen, die genannten Maßnahmen zeitnah umzusetzen und transparent zusammenzuarbeiten. Jeder Mensch hat das Recht auf sauberes Trinkwasser, umfassende Information und den bestmöglichen Schutz seiner Gesundheit.
Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit – es ist ein Grundrecht.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.
Quellen und weiterführende Informationen
Offizielle Quellen
• Stadtgemeinde Schwechat – Informationsschreiben zum Thema PFAS in Mannswörth
Informationsschreiben der Stadt Schwechat
• Umweltbundesamt Österreich – PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen)
PFAS – Umweltbundesamt Österreich
Medienberichte
• ORF Niederösterreich – Mannswörth: PFAS auch im Leitungswasser
ORF Niederösterreich – PFAS auch im Leitungswasser
• MeinBezirk – PFAS-Belastung im Grundwasser bei Schwechat festgestellt
MeinBezirk – PFAS-Belastung im Grundwasser bei Schwechat
Weitere Informationen
• Greenpeace Österreich – Forderung nach lückenloser Aufklärung der PFAS-Belastung in Schwechat
Greenpeace Österreich – PFAS in Schwechat
Hinweis
Diese Petition stützt sich ausschließlich auf öffentlich zugängliche Informationen, behördliche Mitteilungen, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie seriöse Medienberichte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie verfolgt ausschließlich das Ziel, Transparenz, unabhängige Aufklärung und einen bestmöglichen Schutz der Bevölkerung im Sinne des Vorsorgeprinzips zu fördern.
Sie enthält keine Vorverurteilungen, persönlichen Angriffe oder unbelegten Tatsachenbehauptungen gegenüber einzelnen Personen, Unternehmen oder Institutionen. Sollten neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder behördliche Untersuchungsergebnisse vorliegen, sind diese bei der weiteren Bewertung des Sachverhalts entsprechend zu berücksichtigen.
Neuigkeiten zur Petition
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Petition am 6. Juli 2026 erstellt