Petition update

50.000 für Pfand auf Zigaretten und Schachteln

Stephan von Orlow
Berlin, Germany

Aug 4, 2019 — 

Liebe Unterstützer*innen, 

geschafft durch Eure Hilfe: 50.000 UnterstützerInnen für Pfand auf Zigaretten und Schachteln - viel Zuspruch für unsere Petition. Bitte helft uns, die Petition weiter zu teilen, denn wir sind noch nicht am Ziel. Ihr könnt dazu den Link: http://chng.it/6gcVmFpW verwenden. 

Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen. Wir hatten Gelegenheit, in zahlreichen Medien über unser Konzept für Pfand auf Zigaretten und ihre Verpackungen zu sprechen. Darunter: RBB, Abendzeitung-München, Münchner Merkur, BR24, Oekotest, Deutschlandfunk, N-TV, dasErste, NurPositiveNachrichten, NOZ,  EJZ, Hitradio, SVZ, TAZ, Stern, T-Online, HAZ, epochtimes, Chip, Tagesspiegel, RTL, TZ, MDR, DeutschlandfunkNova, Zitty, Berlin-Kurier und viele mehr. 

Auch Verbände und andere Initiativen haben uns bereits durch ihre Berichterstattung unterstützt, darunter das Cleanup Network, der BUND und der WWF.

Vermisst jemand bei dieser Auflistung nun die PolitikerInnen und ihre Statements? Das geht uns auch so. Wir hoffen nicht, dass die fehlende Reaktion unmittelbar damit zu tun hat, dass bei einem Umsatz von 20+ Mrd. Euro pro Jahr durch die RaucherInnen Steuern in Höhe von ca. 14 Mrd. Euro entrichtet werden. Ganz deutlich gesagt - man kann nicht die Natur und die Gesundheit der Bürger verkaufen. Wer das tut, verkauft auch die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Einen herzlichen Dank an alle Medien und Verbände, die uns mit ihren Berichten und Kommentaren flankieren.  

Der Deutsche Zigarettenverband gab uns durch ihren Sprecher Jan Mücke Feedback. Das veranlasste uns, Herrn Mücke zu einem Kaffee einzuladen - wir hoffen, er nimmt an. Parallel dazu nehmen wir direkten Kontakt zu der Zigarettenindustrie auf. Unsere Grundhaltung ist: besser miteinander als übereinander zu reden. 

Frau Bundesumweltministerin Schulze informierte uns, man würde mit den Maßnahmen "Aufklärung", "mehr Müllkörbe", und "höheren Strafen" mildernd auf das Zigarettenproblem einwirken. An die Wirksamkeit dieser Maßnahmen glauben wir nur begrenzt, denn sie erreichen immer nur wenige RaucherInnen, der Rest wirft einfach weiter die Zigaretten auf den Boden. Allgemein wird davon ausgegangen, dass 2/3 aller Kippen auf dem Boden landen - bei 200 Mio. Kippen allein in Deutschland und 72 Mio. Schachteln pro Tag in Europa ein ökologisches Desaster.

Manchmal hört man von Frau Schulze den Ruf nach einer "Beteiligung der Zigarettenindustrie an den Entsorgungskosten". Aber was dann? Wir glauben das beantworten zu können. Anschließend werden noch mehr RaucherInnen als bisher ihre Kippen in die Landschaft werfen weil sie ja nun auch noch dafür bezahlen. Das ist ein typischer Fehlanreiz. In dem Versuch etwas besser und "einfach" zu machen, passiert genau das Gegenteil. Im Hintergrund aller Argumente der RaucherInnen gegen das Pfand steht nur ein einziges: „Ich will das Pfand nicht denn dann muss ich mich um meinen Müll selbst kümmern oder es wird teuer!“ Dazu sagen wir: „Ja genau!“

Wir werden immer wieder gefragt, wann unsere Petition endet. Unsere Antwort: wenn das Pfand umgesetzt ist oder wenn uns jemand eine bessere Lösung vorschlägt und umsetzt, die das Problem der Vermüllung durch Kippen und ihre Verpackungen endgültig beendet. Nicht einen Tag früher - versprochen. 

Liebe Grüße aus Berlin, 

Stephan von Orlow


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